Aug 242012
 

Mal etwas für die Freunde komplexer Infografiken, die VIP Facebook Marketing Plattform Facebook Rep Portal hat wieder mal ein tolles Schaubild veröffentlicht, was wieder einmal zeigt, das Facebook eigentlich der einzig wahre Platz ist, seine Marketingaktivitäten zu fokusieren. Wie immer bei solcherart Schaubilder kritisch sein, aber trotzdem ganz nett, um sich einen Überblick zu verschaffen…

Stay tuned!

 

Sep 162011
 

Social Media Marketing ist ja heutzutage ein MUST DO für jede Firma, die etwas auf sich hält, egal ob es um Branding geht oder Verkaufsförderung. Nur tun sich die meisten schwer, die Wirkung ihrer Massnahmnen zu messen, KPIs zu entwickeln oder einfach nur zu errechnen, was denn am Ende bei rum kommt, in harter Währung ausgedrückt.

Der blog „mdg“ hat versucht sich diesem Thema zu nähern und hat eine Infografik, die die Aktivitäten von Firmen im Social Netz aufzeigt, welche Metriken eine Rolle spielen, wo in Zukunft mehr investiert wird etc. Dies gibt zwar keine eindeutige Antwort auf die Frage des ROI, aber zeigt empirisch, was den Marketern heute in dem Bereich wichtig ist:

Infographic: The ROI of Social Media
Infographic by MDG Advertising

Apr 242011
 

Strategien für Facebook Kommunikation gibt es viele, der Bereich ist immer noch sehr neu und noch nicht wirklich empirisch erfasst. Nun hat Buddy Media eine Untersuchung gemacht und analysiert, welche Posts auf Facebook die meisten und intensivsten Interaktionen hervorrufen. Grundsätzlich sollte man erwägen an welchen Tag und zu welcher Zeit man welche Inhalte postet.
Firmen, die Inhalte außerhalb der normalen Bürozeiten posten, sehen schonmal Steigerungen der Fan Interaktionen von 20% gegenüber dem Durchschnitt.
Buddy Media haben in ihrer Untersuchung Postet und Interaktionsraten von über 200 Kunden über zwei Wochen im Januar und Februar 2010 untersucht. Sie haben dabei „Comments“ und „Likes“ gemessen und die Größe der Fanbase mit einbezogen.

60% der untersuchten Postings wurden zwischen 10 Uhr und 16 Uhr gepostet. Nichtdestotrotz loggen sich viele Facebook User vor oder nach ihrer Arbeit ein und ihr Interaktion mit Firmen Posts ist in diesen Zeiten auch höher.
Nach Tagen gesehen zeigt sich, daß Posts am Donnerstag und Freitag zu bis zu 18% höheren Interaktionsraten führen verglichen zu anderen Tagen der Woche.
Aber das soll nicht heißen, dass man nur an diesen Tagen posten sollte. Es geht bei Facebook vor allem auch um eine regelmäßige Kommunikation mit der Zielgruppe, das kann schonmal mehrere Posts pro Tag bedeuten um einen konsistenten Kommunikationfluß zu erreichen.

Neben dem Zeitpunkt spielt aber auch der gepostete Inhalt eine große Rolle. Buddy Media fand heraus, je kürzer desto besser. Posts mit 80 Zeichen oder weniger hatten eine 27% höhere Interaktionsrate. Bestimmte Worte rufen eine Interaktion hervor, insbesondere solche, die Aufforderungen zum „Like“, „Post“, „Nimm Teil“ und „kommentiere“ beeinhalten oder auch solche, die mit einer Frage enden.

Apr 232011
 

Kissmetrics und One Forty haben eine schöne Infografik veröffentlicht, die einen kleinen Überblick über Social Media Monitoring Tools gibt. Wer ist dafür verantwortlich, die Tools zu mieten, was kosten Social Media Monitoring tools, welche Anbieter gibt es? Social Media Monitoring tools

via OneForty

Download PDF

Mrz 132011
 

Onlinewerbung boomt und auch im Medien- und Musikmarketing spielt Onlinewerbung eine immer größere Rolle. Aber Werbung macht nur Sinn, wenn sie zielgerichtet und wirksam ist. Wirksam im Hinblick auf die Werbeziele und die Konversion die erreicht werden soll. Wenn man sich die Bannerwerbelandschaft für Musikprodukte anschaut und analysiert, mit welchem „Call to Action“ Labels und Künstler ihre Anzeigen und Buttons gestalten, so findet man Banner, die eine simple Information a la „Jetzt erhältlich“, oder „Download on Beatport“ oder auch gar keine Kaufaufforderung enthalten. Die US Agentur „Amp Music Marketing„, die viele Künstlerwebseiten und Musik Kampagen gestaltet, hat eine Testreihe mit Hilfe des A/B Testing tools Optimizely gestartet und untersucht, welcher „Call to Action“ die höchste Konversionsrate erzielt.

Sie untersuchten Kauf Buttons, die mit „Get the album“, „Download the album“ und „Buy the album“ bezeichnet waren.
Sie testenten die Buttons auf vier verschiedenen Websites von sehr unterschiedlichen Künstlers und auch verschiedene Arten von Buttons. Zum Beispiel waren auf einer Seite die drei Variationen auf großen Buttons, die zum Künstlershop linken und auf einer anderen einfach als Textlinks gestaltet, die zu itunes linken.

Die Resultate des Experiments

Trotz der sehr unterschiedlichen Gestaltung und Zielseiten, waren die Resultate des Testings sehr konstistent.
Und sie waren nicht nur konsistent, sondern auch sehr überraschend.
Man hätte erwarten können, dass der Term „Buy the album“ am schlechtesten abschneidet, weil er ohne Umschweife eien Kaufprozess ankündigt und das die User eigentlich erstmal skeptisch sind, und sich nicht gleich zu einem Kauf bewegen lassen wollen. Aber das genaue Gegenteil war der Fall.

“Get The Album” war der am schlechtesten performende Term mit einer durchschnittlichen Klickrate (CTR) von 5.9% .

“Download The Album” performte etwas besser mit einer CTR von 6.3%, was 6% mehr Klicks als bei “Get” bedeutet.

Der am besten performende Term war “Buy The Album” mit einer eindrucksvollen CTR von 10.9%. Das sind 73% mehr Klicks als bei “Download” und 84% mehr als bei “Get”.

Wenn man jetzt bedenkt, dass ein einzelnes Wort die Verkäufe in einem Online Shop um 50% erhöhen kann, ist das schon bemerkenwert. Weil das Experiment mit einer großen Anzahl von Fans auf vielen Websites gestestet wurde, kann man davon ausgehen, dass die Daten valide sind und diese Erkenntnisse angewendet werden können.

A/B Testing in der Praxis

Neben der Erkenntniss, welcher Call to Action am besten performt, zeigt diese Experiment noch etwas sehr deutlich. Durch Testen von Werbemassnahmen, und sei es auch nur ein Wort, lassen sich erhebliche Umsatz Steigerungen erreichen. Und das Gute ist, dass dieser Bereich längst nicht mehr so komplex ist, wie er noch vor ein, zwei Jahren war. Es gibt heute zahlreiche Tools, mit denen man solche Test durchführen kann.

Als erstes würde ich das Tool Optimizely empfehlen, das auch hier verwendet wurde. Es bietet relativ schnell die Möglichkeit auch komplexere Szenarien zu testen, wobei man nur einen kleinen Code Schnipsel in die zu testene Website einfügen muss.
Das smarte an diesem Tool ist, dass man die Variationen per Drag und Drop und einfacher direkter Änderung in einem grafischen WYSIWYG Editor ändern kann. Es bietet mit einem flexiblen Preismodell ab 19$ / Monat, die Möglichkeit, sehr kostengünstig und effektiv ins A/B Testing einzusteigen incl. einer Google Analytics Integration.

Google selbst bietet natürlich auch ein Tool an, den Google Website Optimizer:

Es ist ein sehr popläres Tool, mit dem man sehr einfache A/B Tests aber auch komplexere Multi Variablen Test durchführen kann. Anders als bei Optimizely müssen herbei natürlich die einzelnen Variationsseiten gebaut werden und jeweils der Code snippet eingefügt werden.

Google Website Optimizer läßt sich auch in andere Google Tools integrieren und verfügt über eineDokumentation und zahlreichen Tutorials.

Feb 032011
 

Eine Webtrends Studie von 11,000 Facebook Ads hat die Clickthrough Raten CTR (rot) und Cost per Click CPC (blau) für verschiedene Werbekategorien untersucht und festgestellt, dass „Media & Entertainment“ and „Tabloids & Blogs“ hohe Cick Throug Raten aufweisen. Werbung für Dinge, „die Spass machen“ hat offensichtlich mehr Potential auf Facebook und die Chance weiter verbreitet zu werden:
Werbewirkung auf Facebook