Nov 012014
 

Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat letzte Woche eine Liste der größten Piracy Sites veröffentlicht. Den größten Zugang bzw. Eintritt bietet allerdings nach wie vor GOOGLE als die größte Suchmaschine, die ironischerweise aber nicht in der Liste auftaucht. Was man dagegen tun kann, kannst du in diesem Artikel erfahren.

Warum werden Musik und Filme eigentlich so massenhaft geshared?

Wer denkt, dass das sharen von Musik fast ausschließlich von Musikliebhabern vorangetrieben wird und und gewissermaßen gemeinnützige Motive, a la Information und Freiheit im Internet, „sharing is caring“ dahinter stehen, irrt sich.
Fakt ist, das Musik und Film Piraterie ein riesen Geschäft sind, und zwar nicht nur für die Services und Seiten, die die Dateien hosten, und ihr Geld über Werbeeinnahmen und Premium accounts verdienen, die den Usern mehr Bandbreite und Download Kapazität zur Verfügung stellen, sondern auch für die End User auf diesen Seiten.
Ein klares Indiz dafür ist die Geschwindigkeit, mit der sich geleakte Inhalte verbreiten. Die Funktionalität dahinter ist ein Belohnungssystem, das den Usern, die Inhalte zur Verfügung stellen je nach Anzahl der Downloads Credits oder sogar gleich monetäre Belohnungen gibt.
Sobald nun eine Datei geleakt ist, wird diese sofort von einer großen Anzahl von Usern dupliziert und auf die ihren Accounts hochgeladen, damit ihr File möglichst oben in den Suchergebnissen von Google und Filesharing Suchportalen landet, um dann möglichst viele Downloads zu generieren und damit Geld zu verdienen. Daher ist der erste Leak, den man findet innerhalb von wenigen Stunden so oft dupliziert worden, das man, bevor diese in Suchmaschinen erscheinen, kaum noch eine Chance hat, die Verbreitung einzudämmen.
Mittlerweile bietet Google die Möglichkeit, Suchergebnisse, die gegen Urheberrechte verstoßen, entfernen zu lassen, unter https://www.google.com/webmasters/tools/dmca-notice, allerdings kann das recht mühselig werden, weil die Anzahl der Sucherergebnisse bei gewisser Popularität schnell vierstellig werden kann. Ähnlich verhält es sich mit dem Entfernen von Links von File Sharing Sites und Torrent Suchmaschinen.
Wer schon einmal versucht hat, die Verbreitung einer Datei zu stoppen, indem er manuell auf Seiten gegangen ist um dort DCMA Takedowns über entsprechnede Kontakt Formulare zu generieren, wird schnell gemerkt haben, dass dies ein Kampf gegen Windmühlen ist. Insbesondere weil die Seiten 24 Std. Zeit haben, Links zu entfernen, bis dahin ist er weiter in Verbreitung. Um wirklich effektiv und möglichst lückenlos die Verbreitung einzudämmen, ist professionelle Hilfe unumgänglich.
Ich habe in den letzten Jahren einige Anti-Piracy Services getestet und ausgiebig genutzt und möchte euch hier drei vorstellen, die ich für empfehlenswert halte. Ich habe mir auch viele andere gestestet, bspw. Web Sherrif, der viel von Major Labeln verwendet wird, sher effektiv aber auch sehr teuer ist. Viele Services waren auch einfach zu kompliziert in der Bedienung. Leider hat kein einziger Service, mit dem ich bisher gearbeitet habe, alle Files gefunden und teilweise habe ich bei größeren Projekten in den ersten Wochen nach VÖ auch schonbmal zwei oder drei Services parallel darauf angesetzt. Einen 100% Schutz gibt es auch nicht. Erschwert wird die Suche auch durch unzählige Fake Piraterie Seiten, die zwar vorgaukeln, einen Track zu hosten, aber es nur auf die Kreditkartendaten der User abgesehen haben.

Welche Services können nachhaltig Piraterie für  Musik eindämmen?

Folgende Anti Piraterie Services habe ich ausgiebig gestestet und nutze sie derzeit auch. Warum nutze ich nicht nur einen? Die Preise differieren erheblich und je nach Projekt sind bestimmte Funktionen wichtiger oder besondere Effektivität wichtig.

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1. Muso

Muso ist eine britische Firma und bietet vollautomatsiche Takedowns für Musik, Software und Filmfiles. Neben der Möglichkeit, Dateien von Filehostern zu entfernen, können sie auch Torrent Suchergebnisse löschen, sowie Einträge auf Google entfernen. Muso ist einer der günstigsten Anti Piracy Service, den ich gefunden habe. Er startet bei einzelnen Tracks für 6 £ pro Monat, EPs für 12 £, Alben für 25 £ und ganze Künstler Kataloge für 55 £ pro Monat, alles mit unlimited Takedowns.

Die Erkennung der Dateien erfolgt über Namen, das kann bei Veröffentlichungen mit allgemeineren Namen schonmal zu verfälschten Suchergebnissen führen und die Trefferquote ist dort geringer. Es lassen sich aber relativ einfach Alben anlegen und inenrhalb weniger Stunden erscheinen schon die ersten Links, die entfernt werden können.

Pro: Preis, Bedienbarkeit

Contra: Findet nicht alles, sehr automatisiert und offensichtlich keine Suche durch Menschen, Support Kommunikation etwas träge

 2. Audiolock

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Audiolock ist eine britische Firma, die zu Trackitdown (einem Dance Download Store) gehört und in letzter Zeit ziemlich stark in den Markt drängt und viele Kooperationen eingeht, um neue Kunden zu gewinnen. Zielgruppe sind hauptsächlich Dance Labels („Beatport Fraktion“) und alle, die Singles vermarkten. Es lassen sich zwar auch Alben integrieren, aber die Abrechnung erfolgt auf Trackbasis. Ein Frontline Track Protektion kostet 5 £ pro Monat und track, ein Back Katalog Track 1 £ (wird nicht so oft gescannt). Audiolock arbeitet mit Fingerprints, d.h. man muss die zu schützenden Tracks hochladen. Das ist erstmal umständlicher, aber dafür werden gefundene Files analysiert und geprüft, ob wirklich der Track hochgeladen wurde.

Eine Zusatzfunktion, die wirklich gut durchdacht ist, ist das Watermarking. D.h. es lassen sich Promodownloads erstellen für DJ oder Pressepromo (1 pence pro Track Watermark) und über das eingebaute Promotool versenden. Falls nun ein illegaler Download erkannt wird, lässt sich gleich feststellen, ob er aus einem Promo Aussand kommt und falls ja, wer der Verursacher ist. Für DJ Aussände bei potentiellen Top 10 Beatport Tracks sehr nützlich.

Neben Filesharing Downloads bietet Audiolock auch Youtube und Soundcloud Takedowns sowei Löschungen aus dem Google Index an.

Pro: Effektivität, Zusatzfunktionen, Transparenz / Reporting

Contra: Preis

3. Ripblock

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Ripblock ist der älteste Anti Piracy Service mit dem ich arbeite und Carl und Lee haben wirklich eine effektive und leicht zu bedienene Plattform aufgebaut. Die Funktionalität ist einfach, man gibt einfach seinen zu schützenden Release über ein webformular ein, zahlt per paypal und fertig. Dann kommt das Monitoring und dann automatischer Takedown, sobald etwas leaked. Preislich liegen sie bei 25 £ pro Woche und release, wobei es auch möglich ist, erstmal nur zu monitoren und sobald der erste LEak aufpoppt, fragen sie nach und man kann Takedowns aktivieren. Überhaupt ist die Kommunikation sehr gut mit den Mitarbeitern, man kann seine Wünsche mit denen besprechen (z.B. dass sie bitte alles monitoren sollen und Bescheid geben, wenn etwas leaked), bei mehreren Projekten Sonderpreise oder Flatrates aushandeln etc. Insgesamt ist es der einfachste zu bedienende Service, weil sie einem alles abnehmen, für Leute mit wenig Zeit und Lust, sich drum zu kümmern ideal. Und falls man doch noch etwas findet reicht eine kurze mail  mit dem Link und sie nehmen es auf.

Pro: Bedienbarkeit, Service, Kommunikation, unlimited Takedowns

Contra: Preis

Zu welchem Zeitpunkt sollte man eine Veröffentlichung vor Piraterie schützen?

Sobald man die erste Promo rausgeschickt hat, oder bei wirklich großen Veröffentlichungen sobald das Album ins Mastering geht (ich hatte schon mit Piraterie zu kämpfen von Audio Dateien, die aus dem Mastering Studio entwendet wurden), sollte man einen Service ansetzen.

Ich mache das meist so, dass ich einen Service monitoren und inital Takedown durchführen lasse. RipBlock bietet sich für sowas gut an. Bei Singles ist Trackitdown die erste Wahl und möchte ich einfach mehrere Katalog Alben schützen, oder nach der Initialen VÖ Periode Piraterie eindämmen, wäre Muso ein guter Partner. Die für Piraterie anfälligste Zeit ist je nach Größe der VÖ aber die Wochen um das VÖ DSatum, weil dort auch die mediale Präsenz und die Nachfrage am größten ist.

Was bringt Anti Piracy?

Es wird sicher immer eine große Gruppe von Menschen geben, die einfach kein Geld für Musik ausgeben wollen und wenn sie es nicht umsonst bekommen, einfach darauf verzichten. Die wird man durch solche Massnahmen auch nicht unbedingt zum Umdenken bringen können. Aber man kann es ihnen einfach schwerer machen und es muss schon frustrierend sein, wenn man auf der Suche nach einem download die zehnte Seite in Folge anklickt, wo es heißt „File wurde entfernt“.

Ein gr0ßer Vorteil heute ist, dass es immer mehr zwischen dem Kauf einer CD und em illegalen Download gibt, man kann sich Tracks auf Youtube anschauen oder sogar auf Streamingservices für wenig Geld oder sogar „umsonst“ weil werbefinanziert, anhören. Also selbst wenn man ein Album nicht kaufen möchte gibt es viele legale Angebote, um Musik kostenfrei zu konsumieren. Wenn auch im Austausch für etwas Aufmerksamkeit.

 

 Die 50 momentan größten Piraterie Seiten laut der RIAA

1. vKontakte (Die russische Version von Facebook, aber nicht Facebook)

2. EX.UA

3. The Pirate Bay

4. KickAss.to (formerly Kat.ph)

5. Torrentz.eu

6. Bitsnoop.com

7. ExtraTorrent.cc (formerly ExtraTorrent.com)

8. Isohunt.to

9. Zamunda & Arena.bg

10. Torrenthound.com

11. Fenopy.se

12. Monova.org

13. Torrentreactor.net

14. Sumotorrent.sx

15. Seedpeer.me

16. Torrentdownloads.me

17. 4shared.com

18. Uploaded.net

19. Oboom.com

20. Zippyshare.com

21. Rapidgator.net

22. Turbobit.net

23. Ulozto.cz

24. Sdílej.cz (previously CZShare.cz)

25. HellShare

26. Warez-dk.org

27. Freakshare.com

28. Bitshare.com

29. Letitbit.net

30. 1fichier.com

31. Filestube.to

32. Music.so.com

33. Verycd.com

34. Gudanglagu.com

35. Thedigitalpinoy.org

36. Todaybit.com

37. Chacha.vn

38. Zing.vn

39. Songs.to

40. Boerse.to

41. Mygully.com

42. Wawa-mania.ec

43. Bajui.com

44. Goear.com

45. Pordescargadirecta.com

46. Exvagos.com

47. Degraçaémaisgostoso.org

48. Baixeturbo.org

49. Hitsmp3.net

50. Musicasparabaixar.org

Aug 012012
 

Wer viel mit Social Media zu tun hat stößt immer wieder auf die Frage, wie gross die Bilder sein müssen, sei es das Timeline Coverphoto auf Facebook, das Bild im Post, das App thumbnail, das Brand Banner auf twitter etc.

Jetzt hab ich eine tolle Infografic von lunametrics entdeckt, die alle Formate im Überblick zeigt. Super!

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Quelle: lunametrics

Jan 202012
 

Facebook hat gestern 60 Apps für die Timeline / Chronik freigegeben, angefangen mit MyVideo, Simfy, Soundcloud, Tape.tv und Wooga mit ihren neuen Apps. Es gibts Apps aus allen möglichen Bereichen wie Reisen, Fitness, Shopping, News und natürlich auch Music.

Alle Apps gibts es hier: www.facebook.com/about/timeline/apps

Gleichzeitig hat Facebook auch allen Entwicklern eine Schnittstelle via Open Graph freigeschaltet, mit denen sie ihren Usern Apps direkt zur Verfügung stellen können. Bisher waren die Interaktion ja sehr beschränkt mit lesen  bzw. hören, diese wurden jetzt um zahlreiche weitere Interaktionsmöglichkeiten erweitert. Bei den neuen Apps können auch Verben wie kaufen und wollen zum Einsatz kommen. Aus Marketingsicht eröffnet das sicherlich ganz neue Möglichkeiten, mal sehen, was daraus wird.

Übrigens: Wer seine Chronik / Timeline noch nicht aktiviert hat und nicht weiß, wie: Hier ist der Link zum aktivieren der Chronik, button unten rechts: www.facebook.com/about/timeline
Aber Achtung:  Die Aktivierung kann nicht rückgängig gemacht werden und man hat nur 7 Tage zum evtl. Verstecken von Posts, bis die Timeline automatisch online geht.

 

Dez 132011
 

Nur ein kurzer Post zwischendurch, ich möchte auch keine Lanze brechen für Facebook. Aber wer meinen Blog verfolgt kann feststellen, dass ich durchaus zu Werbung auf Facebook rate, insb. im Musik Bereich. Facebook bietet im Vergleich zu anderen Werbenetzwerken einen (noch) sehr geringen CPC / CPM bei gleichzeitiger sehr genauer Segmentierung (ein Hoch auf den Datenschutz 😉 ). Selbst das Google Ad Network, was mittlerweile fast nur noch Youtube performen lässt, hat in der Regel einen weit höheren CPC.

Gut, zweck dieses Posts ist es, auf den Marketing Guide von Facebook hinzuweisen, der zwar sehr kurz und knapp ist, aber den ertsen 5000 Downloadern einen Advertising Gutschein i.H.v. 25$ bietet (gegen Data Capture). Also für alle, die bisher kein Geld in Facebook Advertising investieren wollten, ein gute Möglichkeit das mal zu testen… Seid kreativ und eröffnet einfach ein paar Anzeigen und testet, welche am besten performt. Ihr könnt eure Facebook Profile bewerben, auf itunes, amazon.de oder Beatport linken, eure Webiste oder Webshop bewerben u.v.m. Auch mit 25$ heißt es testen, testen, testen…

Nov 082011
 

Der Knall war kaum zu überhören, heute hat Google den Launch seiner Seiten (Pages) bekannt gegeben und gibt nun Marken und Bands die Möglichkeit, sich in dem Sozialen netzwerk zu präsentieren. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Fans sich mit Seiten verbinden können, zum einen über eine Empfehlung durch den +1 Button oder indem sie Seiten einem Kreis zuordnen, um damit Updates in ihrem Stream zu sehen. Zusätzlich gibt es zwei Integrationen durch die Google Suche mit der sich Seiten Kreisen zuordnen lassen. Zum ertsen erscheinen Google+ Seiten in den normalen Suchergebnissen, zum zweiten kann man direkt nach Seiten suchen, indem man bspw. einem Bandnamen ein „+“ voranstellt. (hier ist ein Beispielvideo)

Ein Bespiel für eine Google+ Seite für Bands, die Google als Refernz angibt ist die Band All American Rejects.

In den nächsten Tagen wird dieses Feature wohl für die Allgemeinheit freigeschaltet. Nun heißt es schnell sein und sich seine Band und Marken Namen zu sichern. Aber wie funktioniert das genau?

Als erstes geht man zur Google+ Seite, auf der man Pages erstellen kann: plus.google.com/pages/create. Her loggt man sich mit seinem Google Account ein. Ist man schon freigeschaltet kann man mit der Erstellung und Registrierung seiner Seiten beginnen:

1. Schritt – Seite erstellen und Kategorie auswählen

Im ersten Schritt nach dem Login und der Auswahl „Neue Seite erstellen“ muss man als erstes eine Kategoire auswählen. Es stehen hier fünf Kategoriegruppen zur Auswahl:

1. Lokales Geschäft (Geschäfte, Restaurants, Hotels, Dienstleister …)
2. Produkt oder Marke (Mode, Autos, Elektronik, Finanzdienstleistungen …)
3. Unternehmen, Einrichtung oder Organisation (Firmen, öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen …)
4.  Kunst, Sport oder Unterhaltung (Film, Fernsehen, Musik, Bücher, Theater, Sport …)
5. Sonstiges (Verwenden Sie diese Kategorie, wenn Ihre Seite in keine andere Kategorie passt)

Nach der Auswahl der groben Kategorie, kann man auf der rechten Sete in einem Pulldown Menü eine Unterkategorie auswählen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Schritt: Gestaltung der Seite

In diesem Schritt kann man der Seite eine kurze Beschreibung hinzufügen und ein Profilfoto oder Logo hochladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Schritt: Die erste Verbreitung

Im dritten Schritt kann man seine neue Seite schon auf Google+ teilen und an seine Kreise publizieren. Dies bezieht sich natürlich auf das persönliche Profil des Erstellers.
Nun kann man auf „Fertigstellen“ klicken und die erste Seite ist schin publiziert, wenn auch erst rudimentär.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Schritt – Die Seite ist Online, der Startscreen

Nun ist die Seite online und wir befinden uns auf der Startseite. Wir sehen den noch leeren Stream, auf der rechten Seite gibt es die Funktionen „Seite an meine Kreise beannt machen“ und man kann dort einen sog. „Hangout“ starten, eine interessant funktion zur direkten Kommunikation mit der Fansbase.
Im Oberen Bereich gibt es vier Menü Icons, die jetzt kurz vorgestellt werden. Auf „Home“ befinden wir uns gerade…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Schritt – Fotos hochladen

In diesem bereich kann man Fotos zu seiner Seite hochladen, Alben anlegen oder auch Fotos aus seinen Kreisen anzeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Schritt – Das Profil

Hinter dem dritten Icon im Header verbirgt sich das Profil, hier sieht man seine Profilübersicht, hier kann man seine Basic Infos editieren, Fotos + Video editieren und freigeben etc.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Schritt – Die Kreise

Hinter dem vierten Icon verbirgt sich die Ansicht der Kreise der Seite, hier kann man User Kreisen hinzufügen und editieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich recht intuitiv gemacht und funktional sicherlich noch nicht ausgeschlachtet. Es bleibt spannend, was noch folgen wird. und nun viel Spass und Erfolg beim Erstellen eurer ersten Seiten auf Google+.

 

Nov 012011
 

Eigentlich ist es doch ganz einfach: Man muss sich nur ein tolles virales Tool überlegen, was genug Anreiz einer Weiterverbreitung bietet und schon hat man den perfekten Selbstläufer zur Vermarktung seiner Band, Musik, Produkt etc. Einmal investiert in eine kreative Idee und potenzierter Erfolg stellt sich ein und verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Prima. Eigentlich ist das das Ziel eines jeden Facebook Posts und Tweets. Wer im Online Marketing unterwegs ist, kennt diese Herausforderung zu genüge und die guten Ratschläge der anderen, man solle doch „auch mal sowas initieren und dann läufts“. Genauso wie es Ratschläge gibt, gibt es auch „Experten“ und „Agenturen“, die vorgeben, zu wissen wie es läuft und die sowas als Kern ihrer Strategie darstellen. Nur sollte man denen, die vorgeben zu wissen, wie es läuft lieber keinen Glauben schenken. Denn die wissen es meist erst recht nicht, zumal sich virale Effekte schwer duplizieren lassen.
Die Firma Kissmetrics hat ein schönes Cheatsheet gepostet, welches sieben Tips gibt, um viralen Kampagnen im Netz zu einem guten Start zu verhelfen:

1. Hör auf, neutral zu sein
Im Viralen Marketing geht es um Emotionen. Du musst provozieren, sei es positiv oder negativ. Die Menschen wollen sich auseinandersetzen, dagegen oder dafür sein. Niemand postet etwas weiter, was keine Aussage hat, die Meinung eines Menschen unterstützt oder entgegensteht…

2. Tue Unerwaretetes
Die Mehrheit stellt sein Produkt in einem guten Licht dar und versucht eine positve Message rüberzubringen. Mach es anders. Schau, was sich bei Youtube viral am besten verbreitet. Z.B. die Videos des Typen, der alles mögliche in einen Mixer wirft um es zu zerlegen, iphone + ipads und alles, was man sich vorstellen kann. Das ist ungewöhnlich und zieht die Leute an wie Fliegen (ok, das ist kein schönes Bild…)

3. Sei nicht werblich
Versuche nicht, deine Marketingbotschaft oder dein Produkt in den Vordergrund zu stellen. Überlege dir etwas kreatives und focussiere dich auf die Story. Alles andere kommt von selber, das wird deine Message/Produkt schon transportieren…

4. Überlege dir, wie es weitergeht
Ok, deine virale Kampagne ist am laufen und verbreitet sich. Nun versuche, die Aufmerksamkeit der Leute zu halten. Mach eine Fortsetzung, gib ihnen, wonach sie verlangen. Dann kannst du anfangen, deine Marke vorzustellen…

5. Sharing is caring
Animiere Leute, den Inhalt zu teilen und mach es ihnen einfach, biete Icon links zu Social Networks, Embedding Codes etc. Mach es ihenen so einfach, wie möglich…

6. Kümmer dich um die Kommentare
Stelle eine Verbindung zu den Leuten her, gehe auf ihre Kommentare ein und nutze sie. Das gibt ihnen das Gefühl, ein Teil des Ganzen zu sein. und sie werden es weiter verbreiten…

7. Keine Einschränkungen
Virales Marketing lebt von der uneingeschränkten Verbreitung, jeder muss Zugang haben. Verzichte auf Registrierungen, Downloads, Memberships etc. Es muss einfach zugänglich sein für jeden. Jede Hürde verschlechtert das Verbreitungspotential.

ZUSATZTIP:

Oftmals ist es schwer, eine kritische Masse zu erreichen, bis die Kampagne zum Selbstläufer wird. Man kann davon ausgehen, das bspw. bei Videos auf youtube erstmal 10% der views der Zielviews erreicht werden müssen, bevor sich das Video „von selbst“ verbreitet. Kann die kritische Masse nicht natürlich erreicht werden, muss man mit Marketing nachhelfen, bspw. adwords schalten oder auf facebook sponsored Posts initieren. Es gibt auf webservices wie www.tweetforatrack.com bzw. paywithatweet.com oder auch shareifyoulike.com, mit deren Hlfe sich kritische Massen erreichen lassen.

Sep 152011
 

Nielsen, das berühmt berüchtige amerikanische Marktforschungsinstitu hat jetzt ein whitepaper herausgegeben, welches sich mit dem Einfluß von „views“ und „engagement“ auf den kauf von Musik auswirkt. Dort wurde erst einmal festgestellt, dass der Musikkonsum über Youtube etwa dreimal so hoch ist wie Musikkosum über legale downloads. Wer jetzt denkt, dass man dann lieber kein Musikvideo mehr auf Youtube stellen sollte, sollte sich mit der Wirkung von Musikvideos auf das Kaufverhalten beschäftigen. Erstaml läßt sich feststellen, dass Video Streaming Dienste ein stark wachsendes Segment im Internet darstellt. Unter den untersuchten Ländern spielt Brasilien eine Spitzenrolle.
Musikvideos im Internet spielen mittlerweile eine wichtige Rolle in der Musikpromotion, anders als im TV ist die Möglichkeit einer Nutzer Interaktion um ein vielfaches höher. Dabei geht es nicht um „Nutzungsdauer“ oder „Views“ sondern um „likes“ und „dislikes“, Kommentare, Empfehlungen usw.
In dem whitepaper werden exemplarisch einige aktuelle Videos in bezug auf „Views“ und „Nutzerinteraktion“ untersucht und dabei wurde festgestellt, dass die Anzahl der Views einen geringen Einfluß auf Verkäufe haben, aber der Grad der „Nutzerinteraktion“ sehr wohl verkauffördernd wirkt. (Ausnahmen gibt es hierbei natürlich auch).

In einer Industrie, in der Verkaufszahlen stetig fallen ist der Ansatz des Online Video Marketings zur Steigerung der Single Download Sales sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Nicht zu vergessen ist auch das Einkommen des Video selbst, durch pre-roll und banner Advertising shares auf den heutigen Video Plattformen.


WHITEPAPER ZUM DOWNLOAD

Apr 232011
 

Kissmetrics und One Forty haben eine schöne Infografik veröffentlicht, die einen kleinen Überblick über Social Media Monitoring Tools gibt. Wer ist dafür verantwortlich, die Tools zu mieten, was kosten Social Media Monitoring tools, welche Anbieter gibt es? Social Media Monitoring tools

via OneForty

Download PDF

Mrz 132011
 

Onlinewerbung boomt und auch im Medien- und Musikmarketing spielt Onlinewerbung eine immer größere Rolle. Aber Werbung macht nur Sinn, wenn sie zielgerichtet und wirksam ist. Wirksam im Hinblick auf die Werbeziele und die Konversion die erreicht werden soll. Wenn man sich die Bannerwerbelandschaft für Musikprodukte anschaut und analysiert, mit welchem „Call to Action“ Labels und Künstler ihre Anzeigen und Buttons gestalten, so findet man Banner, die eine simple Information a la „Jetzt erhältlich“, oder „Download on Beatport“ oder auch gar keine Kaufaufforderung enthalten. Die US Agentur „Amp Music Marketing„, die viele Künstlerwebseiten und Musik Kampagen gestaltet, hat eine Testreihe mit Hilfe des A/B Testing tools Optimizely gestartet und untersucht, welcher „Call to Action“ die höchste Konversionsrate erzielt.

Sie untersuchten Kauf Buttons, die mit „Get the album“, „Download the album“ und „Buy the album“ bezeichnet waren.
Sie testenten die Buttons auf vier verschiedenen Websites von sehr unterschiedlichen Künstlers und auch verschiedene Arten von Buttons. Zum Beispiel waren auf einer Seite die drei Variationen auf großen Buttons, die zum Künstlershop linken und auf einer anderen einfach als Textlinks gestaltet, die zu itunes linken.

Die Resultate des Experiments

Trotz der sehr unterschiedlichen Gestaltung und Zielseiten, waren die Resultate des Testings sehr konstistent.
Und sie waren nicht nur konsistent, sondern auch sehr überraschend.
Man hätte erwarten können, dass der Term „Buy the album“ am schlechtesten abschneidet, weil er ohne Umschweife eien Kaufprozess ankündigt und das die User eigentlich erstmal skeptisch sind, und sich nicht gleich zu einem Kauf bewegen lassen wollen. Aber das genaue Gegenteil war der Fall.

“Get The Album” war der am schlechtesten performende Term mit einer durchschnittlichen Klickrate (CTR) von 5.9% .

“Download The Album” performte etwas besser mit einer CTR von 6.3%, was 6% mehr Klicks als bei “Get” bedeutet.

Der am besten performende Term war “Buy The Album” mit einer eindrucksvollen CTR von 10.9%. Das sind 73% mehr Klicks als bei “Download” und 84% mehr als bei “Get”.

Wenn man jetzt bedenkt, dass ein einzelnes Wort die Verkäufe in einem Online Shop um 50% erhöhen kann, ist das schon bemerkenwert. Weil das Experiment mit einer großen Anzahl von Fans auf vielen Websites gestestet wurde, kann man davon ausgehen, dass die Daten valide sind und diese Erkenntnisse angewendet werden können.

A/B Testing in der Praxis

Neben der Erkenntniss, welcher Call to Action am besten performt, zeigt diese Experiment noch etwas sehr deutlich. Durch Testen von Werbemassnahmen, und sei es auch nur ein Wort, lassen sich erhebliche Umsatz Steigerungen erreichen. Und das Gute ist, dass dieser Bereich längst nicht mehr so komplex ist, wie er noch vor ein, zwei Jahren war. Es gibt heute zahlreiche Tools, mit denen man solche Test durchführen kann.

Als erstes würde ich das Tool Optimizely empfehlen, das auch hier verwendet wurde. Es bietet relativ schnell die Möglichkeit auch komplexere Szenarien zu testen, wobei man nur einen kleinen Code Schnipsel in die zu testene Website einfügen muss.
Das smarte an diesem Tool ist, dass man die Variationen per Drag und Drop und einfacher direkter Änderung in einem grafischen WYSIWYG Editor ändern kann. Es bietet mit einem flexiblen Preismodell ab 19$ / Monat, die Möglichkeit, sehr kostengünstig und effektiv ins A/B Testing einzusteigen incl. einer Google Analytics Integration.

Google selbst bietet natürlich auch ein Tool an, den Google Website Optimizer:

Es ist ein sehr popläres Tool, mit dem man sehr einfache A/B Tests aber auch komplexere Multi Variablen Test durchführen kann. Anders als bei Optimizely müssen herbei natürlich die einzelnen Variationsseiten gebaut werden und jeweils der Code snippet eingefügt werden.

Google Website Optimizer läßt sich auch in andere Google Tools integrieren und verfügt über eineDokumentation und zahlreichen Tutorials.

Feb 232011
 

Eine schöne Präsentation vom Board of Innovation über 10 Business Modelle, die 2010 mitgeformed haben, alle basieren auf einem Social Hub. Dabei sind Services wie Spotify (die ja leider noch nicht online gegangen sind in Deustchland) aber auch Social Media Word of Mouth tool PayWithATweet und natürlich Coupon Service Groupon

Es wird spannend, wer in die 2011 Auswahl kommen wird…