Apr 202015
 

Der Datenvisulaisierer Information is beautiful hat mal wieder eine tolle Infografik erstellt, die aufzeigt, wieviel CDs, LPs, Downloads und Streams auf den jeweiligen Plattformen ein Künslter „verkaufen“ muss, um auf 1260$ Monatseinkommen zu kommen:

 

Musiker Einnahmen von Streamin, download und CD

 

Die 2015er Edition of Selling Out: How Much Do Music Artists Earn Online ist eine tolle Ressource, die seit dem ersten release 2010 immer wieder die Gemüter erhitzt, wenn es um die Diskussion geht, ob Streaming ein Geschäftsmodell ist, bei dem die Künstler auf der Strecke bleiben.

 

 

Apr 142015
 

Diese Woche gab es zwei neue Studien in den Medien, zum einen eine Studie der RIAA, aufgearbeitet von der amerikanischen Webseite Digitalmusicnews, die zeigt, dass der US Umsatz der CD in den letzten Jahren nach wie vor den Umsatz von Streaming übersteigt:

 

Das ist allerdings eine etwas irreführende Grafik und Schlussfolgerung, da erstens der digital Downloadumsatz hier nicht enthalten ist, und sich zweitens der Streaming markt erst in den letzten Jahren entwickelt hat.

Vielmehr zeigt eine andere Studie der RIAA, dass mittlerweile (2013) 64% des Musikumsatzes digital sind und davon 21% aus dem Streaming Bereich stammen (physikal 35%, Downloads 40%).

Auch wure diese Woche eine Studie der IFPI veröffentlicht, die für 2014 einen globalen Umsatzanstieg der Digitalen Musik von 6,9% zeigt.

Auch stieg die Anzahl der Premium („paying“) Subscribers bei den Streaming Diensten von 8 Millionen (2012) auf 41 Millionen 2014, der Umsatz der Ad Supported Streaming Services stieg im gleichen Zeitraum um 38,6%.

Der physikalische Umsatzanteil fiel von 64% (2011) auf 46% in 2014 unsd ist damit erstmalig genauso  groß wie der digitale Anteil. Die restlichen 6% fielen auf das Performance Income bzw. 2% auf Synch Einkommen.

Die Vinylverkäufe erlebten einen starken Anstieg 2014 (+54%), machen allerdings nur 2% des Gesamtumsatzes aus.

 

 

Mrz 042015
 

Die Skandinavischen Länder sind aus einigen Gründen seit einiger Zeit Modelmärkte für die neue Musikindustrie. Zum einen gelten sie mit der starken Verbreitung von Spotify und WIMP Pioniermärkte für die neuen Streamingservices (obwohl Napster und Rhapsody schon Jahre vorher in Deutschland, UK und den USA etabliert waren) und gleichzeitig als Heimat von der mittleweiler offline gegangenen Plattform Piratebay als Mustermarkt der Piraterie.

Norwegens physikalischer Musikmarkt gilt unter europäischen Musikunternehmen mitllerweile als nicht mehr existent Mangels geeigneter Vertriebe und Läden.

Nun hat die norwegische Fraktion der IFPI im Dezember 2014 die alljährliche Studie zur Entwicklung des Norwegischen Musikmarktes veröffentlicht. Diese zeigt, dass nur noch 4% der Norweger unter 30 Jahren file sharing Plattformen nutzen, um auf Musik zuzugreifen, der Gesamtumsatz ist in den letzten Jahren leicht gestiegen.

Es ist sogar so, dass weniger als 1% dieser Gruppe Filesharing als deren Hauptnutzungsquelle für den Musikkonsum benutzen.

Quelle: IFPI Norway
Quelle: IFPI Norway

“In den letzen fünf Jahren haben wir sozusagen das illegale file-sharing von Musik eliminiert” sagt Marte Thorsby von der IFPI NORGE.
Waren es 2009 noch 80% der befragten Gruppe, die illegal ge-downloaded haben, sind es 2014 nur noch 4%.

Der Grund für diese rapide Abnahme scheint klar: Die jungen Menschen in Norwegen haben eine weit bessere Option. 75% des Umsatzes der norwegischen Musikindustrie kommt vom Streaming Services wie Spotify und Tidal/WIMP.
Der IFPI Report stellt fest, das 80% der Menschen unter 30 Jahren in Norwegen Streaming als die Hauptquelle für Musik nutzen.

Marte Thorsby fügt hinzu: “Wir haben es geschafft, der Musikindustrie eine gesunde Verwertungsmöglichkeit zu bitten. Gleichzeitig sollten wir nicht vergessen, dass wir uns nach wie vor in den Babyjahren des Musikstreamings befinden und wir weitreichende Veränderungen in den nächten Jahren sehen werden.“

Natürlich ist Norwegen ein Verhältnismäßig kleiner Markt mit Modellcharakter. Aber wenn diese Entwicklung repräsentativ für die anderen großen Musikmärkte sein sollte, wird sich zeigen, was alles noch möglich sein wird.

Interessant wird die nahe Entwicklung in Russland sein, welches kurz vor einer neuen Copyright Gesetzgebung steht und damit die rechtliche Grundlage für den weit verbreiteten illegalen Musikmarkt entziehen wird.

Quelle: IFPI Norway

Quelle: IFPI Norway

Nov 012014
 

Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat letzte Woche eine Liste der größten Piracy Sites veröffentlicht. Den größten Zugang bzw. Eintritt bietet allerdings nach wie vor GOOGLE als die größte Suchmaschine, die ironischerweise aber nicht in der Liste auftaucht. Was man dagegen tun kann, kannst du in diesem Artikel erfahren.

Warum werden Musik und Filme eigentlich so massenhaft geshared?

Wer denkt, dass das sharen von Musik fast ausschließlich von Musikliebhabern vorangetrieben wird und und gewissermaßen gemeinnützige Motive, a la Information und Freiheit im Internet, „sharing is caring“ dahinter stehen, irrt sich.
Fakt ist, das Musik und Film Piraterie ein riesen Geschäft sind, und zwar nicht nur für die Services und Seiten, die die Dateien hosten, und ihr Geld über Werbeeinnahmen und Premium accounts verdienen, die den Usern mehr Bandbreite und Download Kapazität zur Verfügung stellen, sondern auch für die End User auf diesen Seiten.
Ein klares Indiz dafür ist die Geschwindigkeit, mit der sich geleakte Inhalte verbreiten. Die Funktionalität dahinter ist ein Belohnungssystem, das den Usern, die Inhalte zur Verfügung stellen je nach Anzahl der Downloads Credits oder sogar gleich monetäre Belohnungen gibt.
Sobald nun eine Datei geleakt ist, wird diese sofort von einer großen Anzahl von Usern dupliziert und auf die ihren Accounts hochgeladen, damit ihr File möglichst oben in den Suchergebnissen von Google und Filesharing Suchportalen landet, um dann möglichst viele Downloads zu generieren und damit Geld zu verdienen. Daher ist der erste Leak, den man findet innerhalb von wenigen Stunden so oft dupliziert worden, das man, bevor diese in Suchmaschinen erscheinen, kaum noch eine Chance hat, die Verbreitung einzudämmen.
Mittlerweile bietet Google die Möglichkeit, Suchergebnisse, die gegen Urheberrechte verstoßen, entfernen zu lassen, unter https://www.google.com/webmasters/tools/dmca-notice, allerdings kann das recht mühselig werden, weil die Anzahl der Sucherergebnisse bei gewisser Popularität schnell vierstellig werden kann. Ähnlich verhält es sich mit dem Entfernen von Links von File Sharing Sites und Torrent Suchmaschinen.
Wer schon einmal versucht hat, die Verbreitung einer Datei zu stoppen, indem er manuell auf Seiten gegangen ist um dort DCMA Takedowns über entsprechnede Kontakt Formulare zu generieren, wird schnell gemerkt haben, dass dies ein Kampf gegen Windmühlen ist. Insbesondere weil die Seiten 24 Std. Zeit haben, Links zu entfernen, bis dahin ist er weiter in Verbreitung. Um wirklich effektiv und möglichst lückenlos die Verbreitung einzudämmen, ist professionelle Hilfe unumgänglich.
Ich habe in den letzten Jahren einige Anti-Piracy Services getestet und ausgiebig genutzt und möchte euch hier drei vorstellen, die ich für empfehlenswert halte. Ich habe mir auch viele andere gestestet, bspw. Web Sherrif, der viel von Major Labeln verwendet wird, sher effektiv aber auch sehr teuer ist. Viele Services waren auch einfach zu kompliziert in der Bedienung. Leider hat kein einziger Service, mit dem ich bisher gearbeitet habe, alle Files gefunden und teilweise habe ich bei größeren Projekten in den ersten Wochen nach VÖ auch schonbmal zwei oder drei Services parallel darauf angesetzt. Einen 100% Schutz gibt es auch nicht. Erschwert wird die Suche auch durch unzählige Fake Piraterie Seiten, die zwar vorgaukeln, einen Track zu hosten, aber es nur auf die Kreditkartendaten der User abgesehen haben.

Welche Services können nachhaltig Piraterie für  Musik eindämmen?

Folgende Anti Piraterie Services habe ich ausgiebig gestestet und nutze sie derzeit auch. Warum nutze ich nicht nur einen? Die Preise differieren erheblich und je nach Projekt sind bestimmte Funktionen wichtiger oder besondere Effektivität wichtig.

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1. Muso

Muso ist eine britische Firma und bietet vollautomatsiche Takedowns für Musik, Software und Filmfiles. Neben der Möglichkeit, Dateien von Filehostern zu entfernen, können sie auch Torrent Suchergebnisse löschen, sowie Einträge auf Google entfernen. Muso ist einer der günstigsten Anti Piracy Service, den ich gefunden habe. Er startet bei einzelnen Tracks für 6 £ pro Monat, EPs für 12 £, Alben für 25 £ und ganze Künstler Kataloge für 55 £ pro Monat, alles mit unlimited Takedowns.

Die Erkennung der Dateien erfolgt über Namen, das kann bei Veröffentlichungen mit allgemeineren Namen schonmal zu verfälschten Suchergebnissen führen und die Trefferquote ist dort geringer. Es lassen sich aber relativ einfach Alben anlegen und inenrhalb weniger Stunden erscheinen schon die ersten Links, die entfernt werden können.

Pro: Preis, Bedienbarkeit

Contra: Findet nicht alles, sehr automatisiert und offensichtlich keine Suche durch Menschen, Support Kommunikation etwas träge

 2. Audiolock

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Audiolock ist eine britische Firma, die zu Trackitdown (einem Dance Download Store) gehört und in letzter Zeit ziemlich stark in den Markt drängt und viele Kooperationen eingeht, um neue Kunden zu gewinnen. Zielgruppe sind hauptsächlich Dance Labels („Beatport Fraktion“) und alle, die Singles vermarkten. Es lassen sich zwar auch Alben integrieren, aber die Abrechnung erfolgt auf Trackbasis. Ein Frontline Track Protektion kostet 5 £ pro Monat und track, ein Back Katalog Track 1 £ (wird nicht so oft gescannt). Audiolock arbeitet mit Fingerprints, d.h. man muss die zu schützenden Tracks hochladen. Das ist erstmal umständlicher, aber dafür werden gefundene Files analysiert und geprüft, ob wirklich der Track hochgeladen wurde.

Eine Zusatzfunktion, die wirklich gut durchdacht ist, ist das Watermarking. D.h. es lassen sich Promodownloads erstellen für DJ oder Pressepromo (1 pence pro Track Watermark) und über das eingebaute Promotool versenden. Falls nun ein illegaler Download erkannt wird, lässt sich gleich feststellen, ob er aus einem Promo Aussand kommt und falls ja, wer der Verursacher ist. Für DJ Aussände bei potentiellen Top 10 Beatport Tracks sehr nützlich.

Neben Filesharing Downloads bietet Audiolock auch Youtube und Soundcloud Takedowns sowei Löschungen aus dem Google Index an.

Pro: Effektivität, Zusatzfunktionen, Transparenz / Reporting

Contra: Preis

3. Ripblock

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Ripblock ist der älteste Anti Piracy Service mit dem ich arbeite und Carl und Lee haben wirklich eine effektive und leicht zu bedienene Plattform aufgebaut. Die Funktionalität ist einfach, man gibt einfach seinen zu schützenden Release über ein webformular ein, zahlt per paypal und fertig. Dann kommt das Monitoring und dann automatischer Takedown, sobald etwas leaked. Preislich liegen sie bei 25 £ pro Woche und release, wobei es auch möglich ist, erstmal nur zu monitoren und sobald der erste LEak aufpoppt, fragen sie nach und man kann Takedowns aktivieren. Überhaupt ist die Kommunikation sehr gut mit den Mitarbeitern, man kann seine Wünsche mit denen besprechen (z.B. dass sie bitte alles monitoren sollen und Bescheid geben, wenn etwas leaked), bei mehreren Projekten Sonderpreise oder Flatrates aushandeln etc. Insgesamt ist es der einfachste zu bedienende Service, weil sie einem alles abnehmen, für Leute mit wenig Zeit und Lust, sich drum zu kümmern ideal. Und falls man doch noch etwas findet reicht eine kurze mail  mit dem Link und sie nehmen es auf.

Pro: Bedienbarkeit, Service, Kommunikation, unlimited Takedowns

Contra: Preis

Zu welchem Zeitpunkt sollte man eine Veröffentlichung vor Piraterie schützen?

Sobald man die erste Promo rausgeschickt hat, oder bei wirklich großen Veröffentlichungen sobald das Album ins Mastering geht (ich hatte schon mit Piraterie zu kämpfen von Audio Dateien, die aus dem Mastering Studio entwendet wurden), sollte man einen Service ansetzen.

Ich mache das meist so, dass ich einen Service monitoren und inital Takedown durchführen lasse. RipBlock bietet sich für sowas gut an. Bei Singles ist Trackitdown die erste Wahl und möchte ich einfach mehrere Katalog Alben schützen, oder nach der Initialen VÖ Periode Piraterie eindämmen, wäre Muso ein guter Partner. Die für Piraterie anfälligste Zeit ist je nach Größe der VÖ aber die Wochen um das VÖ DSatum, weil dort auch die mediale Präsenz und die Nachfrage am größten ist.

Was bringt Anti Piracy?

Es wird sicher immer eine große Gruppe von Menschen geben, die einfach kein Geld für Musik ausgeben wollen und wenn sie es nicht umsonst bekommen, einfach darauf verzichten. Die wird man durch solche Massnahmen auch nicht unbedingt zum Umdenken bringen können. Aber man kann es ihnen einfach schwerer machen und es muss schon frustrierend sein, wenn man auf der Suche nach einem download die zehnte Seite in Folge anklickt, wo es heißt „File wurde entfernt“.

Ein gr0ßer Vorteil heute ist, dass es immer mehr zwischen dem Kauf einer CD und em illegalen Download gibt, man kann sich Tracks auf Youtube anschauen oder sogar auf Streamingservices für wenig Geld oder sogar „umsonst“ weil werbefinanziert, anhören. Also selbst wenn man ein Album nicht kaufen möchte gibt es viele legale Angebote, um Musik kostenfrei zu konsumieren. Wenn auch im Austausch für etwas Aufmerksamkeit.

 

 Die 50 momentan größten Piraterie Seiten laut der RIAA

1. vKontakte (Die russische Version von Facebook, aber nicht Facebook)

2. EX.UA

3. The Pirate Bay

4. KickAss.to (formerly Kat.ph)

5. Torrentz.eu

6. Bitsnoop.com

7. ExtraTorrent.cc (formerly ExtraTorrent.com)

8. Isohunt.to

9. Zamunda & Arena.bg

10. Torrenthound.com

11. Fenopy.se

12. Monova.org

13. Torrentreactor.net

14. Sumotorrent.sx

15. Seedpeer.me

16. Torrentdownloads.me

17. 4shared.com

18. Uploaded.net

19. Oboom.com

20. Zippyshare.com

21. Rapidgator.net

22. Turbobit.net

23. Ulozto.cz

24. Sdílej.cz (previously CZShare.cz)

25. HellShare

26. Warez-dk.org

27. Freakshare.com

28. Bitshare.com

29. Letitbit.net

30. 1fichier.com

31. Filestube.to

32. Music.so.com

33. Verycd.com

34. Gudanglagu.com

35. Thedigitalpinoy.org

36. Todaybit.com

37. Chacha.vn

38. Zing.vn

39. Songs.to

40. Boerse.to

41. Mygully.com

42. Wawa-mania.ec

43. Bajui.com

44. Goear.com

45. Pordescargadirecta.com

46. Exvagos.com

47. Degraçaémaisgostoso.org

48. Baixeturbo.org

49. Hitsmp3.net

50. Musicasparabaixar.org

Jul 152014
 

Der Siegeszug der Streamingservices und allen voran Spotify hält weiter an. Und ein großer Teil, der einmal einen Premium Account richtig genutzt hat, erkennt den Vorteil, was der freie Zugriff auf fast alle Musik bei konstanten relativ geringen Kosten bietet. Und je populärer die Dienste werden, desto weniger macht es für Labels und Künstler Sinn, ihre Musik diesen Services vorzuenthalten, was wiederum den Nutzern zugute kommt. Ein vermeintlicher Nachteil und oft ein Gegenargument für den potentiellen Zugriff auf soviel Musik ist bei den Kritikern auf Konsumentenseite oft das Argument, dass man im Gegensatz zur heimischen CD oder sogar Vinyl Sammlung komplett den Überblick verliert, was man in seinem Archiv hat. Da ja theoretisch alles da ist. Wer erstmal ein Weilchen solch einen Streamingservice genutzt hat, wird auch schnell die Vorteile merken und auch anfangen, sich Playlists anzulegen, bestimmten Leuten zu folgen und sich oftmals auch treiben lassen im Musikuniversum. Aber der wirkliche Vorteil solcher Dienste hat sich für mich erschlossen, als ich sie vom Computer zuerst auf mein Telefon und dann letztes Jahr via eines Sonos 5 ins Wohnzimmer geholt habe. So konnte ich von verschiedenen Geräten aus meine Musik verwalten und hören, und im Urlaub auch längere Zeit ohne online zu gehen. Die Recherche war für mich allerdings recht langwierig und als ich dieses Jahr auf der Suche nach einem Spotify, Napster und Deezer tauglichem Hifi Gerät war, dauerte es eine ganze Weile, sich auf dem Markt zurechtzufinden. Daher die Idee zu diesem Artikel. In den letzten 12 Monaten hat sich hinsichtlich der Nutzung auf Home Entertainment Systemen einiges getan, und da mich das Thema, wie man Musik heute konsumieren kann stark interessiert, will ich an dieser Stelle mal am Beispiel Spotify zeigen, welche Geräte sich im Home Bereich eignen. Es gibt dabei mehrere Möglichkeiten, Spotify ins Wohnzimmer zu bringen und ich möchte mal aufzeigen, was sich so alles eignet. Nur mal vorweggenommen: Wer eine wirklich nahtlose Musikexperience mit Spotify im heimischen Wohnzimmer oder im Büro erleben möchte, kommt um die Geräte mit eigener Applikation oder sogar Spotify Connect nicht drumherum.

1. Audiokabel oder wireless per Airport Express, oder Apple TV

Bose Soundlink

Bose Soundlink

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, die Spotify App auf dem Rechner oder Pad abzuspielen und per Audiokabel an die heimische Stereoanlage anzuschließen. Etwas komfortabler geht das wireless mit Airport Express oder Apple TV. Nachteil ist hier, dass man immer seinen Rechner hochfahren muss, oder als macuser wenigstens aus dem Schlaf reißen muss. Wer dann noch eine Fernsteuerung braucht, um nicht immer zum Rechner zu rennen, kann sich die App remoteless auf seinem Smartphone installieren, um die Spotify App auf dem Rechner zu steuern.

2. Bluetooth

Eine weitere Möglichkeit, Spotify und andere Services zu nutzen ist es, einfach einen Speaker per Bluetooth mit dem Device zu verbinden, das kann der Rechner, der Tablet Computer oder einfach das Smartphone sein. Die Auswahl an Bluetooth Speaker ist mittlerweile recht groß, von recht stationären Modellen über Mobil / Stationäre, wie z.B. die ziemlich populären Bose Soundlink Speaker bis hin zu kleinen mobilen Speakern. Vorteil ist, dass man einen sehr viel besseren Klang erreichen kann, als mit eingebauten Speakern von Laptops und Tablets, mit keinen Kabeln hantieren muss und recht flexibel die Speaker auch mit mehreren Geräten koppeln kann.

3. Native Player

Die komfortablere Lösung ist es, sich Geräte zu holen, auf denen Spotify, Napster und Internetradio direkt laufen und sich (meist komportabler über eine Smartphone / Tablet App) steuern lässt. Das erspart einem das zweite Gerät (Computer, Tablet. Phone) zum abspielen und bringt auch ein wirkliches Home Entertainment feeling. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich mit diesen Geräten meist alle möglichen Medien anspielen lassen, also neben CD und Plattenspieler macht es auch Sinn, DVD, Fernseher, Radio, Internetradio als auch die Musiksammlung auf einem NAS abspielbar zu machen, und das mit einer Anlage. Die Bandbreite an Qualität und Funktionen ist groß, wie der kleine Überblick hier zeigt:

Sonos:

SonosDer führende Hersteller drahtloser Musiksysteme ist Sonos, der mit seinen kompakten All-In-One Musik-Playern und deren mehr oder weniger idiotensicheren Installationsmöglichkeiten den Weg geebnet hat für solche Systeme. Dabei bietet Sonos wie andere Player auch eine Bedienbarkeit entweder über die etwas teure eigene Fernbedienung  oder aber über Smartphone oder Tablet App. Letzteres hat sich immer mehr durchgesetzt, da mittlerweile viele Tablets billiger als die Fernbedienung sind ;-). Der große Voteil von Sonos ist die modulare Erweiterbarkeit. Dass heißt zwei identische Player können als Stereo Lautsprecherpaar installiert werden. Es lassen sich verschiedene Räume mit Sonos Plyer ausstatten und zentral steuern, wobei unterschiedliche Programme oder Service in den verschiedenen Räumen parallel laufen können. Der neuste Zugang in der Sonos Familie ist der  Sonos Play:1 für 199€ ist der einzige Player, der etwas Feuschtigkeit vertragen kann, also etwas für das Badezimmer und wie alle Sonos Player als Stereovariante nutzbar. Der etwas größere Player ist der Sonos Play:3 für 274€. Geeignet für kleinere Räume wie Küche, Schlafzimmer etc. Der universellste Player (den ich auch seit 2 Jahren nutze) ist der  Sonos Play:5 für 369€. Auch dieser lässt sich als Stereopaar nutzen und ist schon für größere Räume nutzbar. Wem der Druck nicht genügt, kann auch noch optional (natürlich auch für andere Sonos Player) einen Sonos Sub Wireless Subwoofer  für 689 € zuschalten. Für Nutzer, die ihre eigenen Boxen verwenden möchten gibt es auch eine Reine Verstäkervariante, den  Sonos Connect:AMP  für 449€.

Die wichtigsten Features
PLAY:1
PLAY:3
PLAY:5
Integrierte Lautsprecher
2
3
5
Drahtlose Verbindung
x
x
x
Vorprogrammierte Internetradiosender – kostenlos
x
x
x
Musik ohne Ende von den populärsten Online-Musikdiensten
x
x
x
Integrierter Griff für den Transport von Raum zu Raum
x
Gummierte Füße/Unterseite
x
x
x
Audioeingang und Kopfhöreranschluss
x
Feuchtigkeitsbeständig
x
Aufstellung als Stereopaar
x
x
x
Automatische Bereitstellung neuer Funktionen und Musikdienste – kostenlos
x
x
x
Wandaufhängung
x
x
Mehrere Ausrichtungen, horizontal oder vertikal aufstellen
x
Technologien im Vergleich
Die wichtigsten Features
Sonos HiFi
Airplay
Bluetooth
Erweiterbares Sound-System für mehrere Räume
x
Eigenes Wireless-Netzwerk ohne Aussetzer, Unterbrechungen oder Ausfälle
x
Kombinieren Sie Musik aus Musikbibliothek, Musikdiensten und Radio
x
Unabhängige Raumsteuerung
x
Synchrone Wiedergabe in allen Räumen
x
Mehr als 9 m Reichweite
x
x
Flexible Wireless-Steuerung mit mehreren Geräten (iOS, Android)
x
x
iTunes direkt vom iOS-Gerät abspielen
x
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x
Auf dem Android-Smartphone oder -Tablet gespeicherte Musik abspielen
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x
x

Onkyo:

Onkyo ist eine etablierte Marke im Home Hifi Bereich und bietet neben der Kompaktanlage Onkyo CS-N755 (BB) für 441€ mit voller Spotify, last.f.m. Aupeo und Simfy Integration mit der TX-NR Serie eine Reihe von Network A/V Receiver an, die voll Internetfähig sind: OnkyoTX-NR525__B__lifestyle_N9999x9999 1. Onkyo TX-NR929 (B) 9.2-Kanal-AV-Netzwerk-Receiver für 1049€ 2. Onkyo TX-NR828 (B) 7.2-Kanal-AV-Netzwerk-Receiver für  759€ 3. Onkyo TX-NR727 (B) 7.2-Kanal AV-Netzwerk-Receiver für 598€ 4. Onkyo TX-NR626 (B)für 373€ 5. Onkyo TX-NR525 (B) 5.2-Kanal AV-Netzwerk-Receiver  schwarz für 289€

Onkyo Network Receiver
TX-NR414 TX-NR525 TX-NR626 TX-NR727 TX-NR828 TX-NR929
Kanäle / Ausgangsleistung pro Kanal
5.1 / 130 W
5.2 / 130 W
7.2 / 160 W
7.2 / 170 W
7.2 / 180 W
9.2 / 180 W
THX-Zertifizierung
Select2 Plus
Select2 Plus
Select2 Plus
HDMI Ein-/Ausgänge
6/1
6/1
6/2
8/2
8/2
9/2
3D Video, HD-Audioformate
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4K Passthrough
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WiFi integriert
– (Optional)
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Unterstützung für Internet-Radio, Spotify, last.fm, AUPEO, Simfy:
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iPhone / Android App Streaming
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Bluetooth integriert
– (Optional)
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Multizone
2 Zonen
2 Zonen
2 Zonen
3 Zonen
3 Zonen
3 Zonen
Phono-Eingang
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ECO-Modus / Hybrid-Standby
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DenonAVR2313

DenonAVR2313

 

DENON:

Auch Denon bietet als führender Hifi Hersteller eine Reihe von A/V Receiver an, die voll Spotify fähig sind:

Europe: AVR-2113 für 999€, AVR-3313 für 979€ and AVR-2313 für 650€. Neuester Zugang sind die Denon CEOL Piccolo Netzwerk-Kompaktanlagen, die volle Streaming und Internetradiofunktionen haben und mit knapp über 300€ erschwinglich sind.

Marrantz AV Receiversmarantz

Auch Marrantz, ein high End Hifi Hersteller bietet eine Serie von A/V Receivern an, die streaming unterstützen mit Steuerung uber das Fernsehmenü oder über android oder iOS app.

Marantz NR1603 AV-Receiver (3D-Ready, True-HD, UKW-Tuner, Upscaler 1080p, 7x HDMI, USB) schwarz 379€

Marantz SR5007 AV-Receiver (3D-Ready, True-HD, UKW-Tuner, Upscaler 1080p, 7x HDMI, USB) schwarz 554€

Marantz SR6007 Receiver ( HDMI-Anschluss, iPod/iPhone-Steuerung:direkte Steuerung,USB-Anschluss ) 614€

Marantz SR7007 Receiver ( HDMI-Anschluss, iPod/iPhone-Steuerung:direkte Steuerung,USB-Anschluss ) 940€

Ganz neu zur IFA 2014 ist bei Marantz das neue Flagship der AV Receiver herausgekommen: Marantz SR5009/N1B AV Receiver 

Western Digital

Western Digital bietet in ihrem Sortiment zwei Mediaplayer primär für den TV Gebrauch, die Streamingservices unterstützen, einmal die TV Live für 75€ und die  WD TV Live Hub Media Center 1TB mit 1TB Festplatte integriert.

Logitech

Logitech führt in seinem Programm hauptsächlich all in one Geräte wie z.B. das Logitech UE Smart-Radio (WLAN Radio) inkl. Akku für 129 €.

Spitzenreiter ist die  Logitech Squeezebox Touch WLAN-Musik-Player für 899€ ein Touchscreen mediaplayer, voll Spotify integriert, aber mit 899 € auch sehr hochpreisig.

Philips

Philips bietet mit der „Fidelio“ Reihe ein Konkurrenzprodukt zu Sonos, also WiFi Player, die über ein Tablet oder Smartphone mittels App angespielt werden können. Die Unterstützung mittels PC funktionert nicht. Philips Fidelio A3 (AW3000/10) Wireless HiFi Speaker (kompakt, Internetradio, Smartphone Musik-Streaming, Spotify) für 169€ Philips Fidelio A9 (AW9000/10) Wireless HiFi Stereo-Speaker-Set (Internetradio, Smartphone Musik-Streaming, Spotify) schwarz für 399€ Philips Fidelio A2 (AW2000/10) Wireless HiFi Receiver ohne Lautsprecher (2x 50 W Leistung, Internetradio, Spotify) schwarz für 239€

Wireless Hi-Fi Lautsprecher
Wireless Hi-Fi Lautsprecher
Wireless Hi-Fi Lautsprecher
Wireless Hi-Fi Receiver
Wireless Hi-Fi Link
Wireless Hi-Fi Lautsprecher für das kabel lose Streamen von Musik über WLAN Netzwerke direkt vom Smartphone oder PC/MAC
x
x
x
Wireless Hi-Fi Receiver für den Einsatz mit bereits vorhanden Stereo-Lautsprechern
x
Wireless Hi-Fi Link für den Einsatz mit einer bereits vorhanden Stereo-/Surround-Anlage
x
Watt RMS Leistung
2×50 Watt
2×30 Watt
2×18 Watt
2×50 Watt
Bass & Höhen/Fullsound
x
x
x + wOOx
Klangeinstellung: Bass & Höhen
x
Klangeinstellung: Lautstärke +/-
x
Class D-Digitalverstärker
x
Angewinkeltes Lautsprecherdesign für breiteren Stereoeffekt
x
x
x
19 mm Hochtöner (x2)
x
x
x
3,5″ Tieftöner (x4)
x
4,25″ Tieftöner (x4)
x
x
Internetradio mit 5 Stationstasten
x
x
x
x
x
Musikstreaming via Smartphone/Tablet oder PC/MAC
x
x
x
x
x
Audioformate: MP3, WMA, AAC (ohne DRM), eAAC+, FLAC, Ogg Vorbis
x
x
Wandmontage
x
x
PC-Synchronisation USB
x
x
x
Wireless LAN (WiFi): 802.11n/g/b
x
x
x
x
x
UPnP /DLNA (MP3 PC Streaming)
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x
x
x
x
2 x Lautsprecher (Easy Fit)
x
Subwoofer Ausgang (Cinch)
x
Digital Audio Eing.: opt. & koax.
x
x
MP3-Link (3,5 mm Klinke)
x
x
x
MP3-Link, AUX Eingang
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x
Ethernet (Netzwerk/RJ45)
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Airstudio App: Smartphone-/Tablet-Steuerung für Apple & Android
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LG

LG bietet in seinem BlueRay Player BP730 eine Spotify Unterstützung an, we also die Anzahl der Geräte im Wohnzimmer minimieren möchte, kann sich diesen Player holen: LG BP730 3D Blu-ray-Player mit Magic Remote (UltraHD, WiFi, DLNA) schwarz

Samsung

Samsung bietet in seiner neuener TV Generation eine Spotify Intergration (2013 E series 4000-9000). Allerdings muss für Spotify der TV laufen.

 

4. Spotify Connect

Im Herbst 2013 hat Spotify ihren neuen Streaming Standard Spotify Connect angekündigt. Die Neuerung hierbei ist, dass eine Wiedergabe auf dem Smartphone oder einem Tablet einfach nahtlos an ein Spotify Connect fähiges Gerät übergeben werden kann und das Samrtphone wieder anderen Diensten zur Verfügung stehen kann. Bisher untestützen zwei Partner diesen neuen Standard:

Pioneer

A/V Receiver:

SC-LX87-K
SC-2023-S
SC-1223-S
VSX-528-K
9.2-Kanal AV-Receiver mit THX Ultra2 Plus-Zertifierung, Air Studios-Soundtuning, 9x HDMI, 4K Ultra-HD Upscaling, USB-D/A-Wandler, WiFi und MHL für Android (Schwarz) 7.2 Netzwerk-Mehrkanal-Receiver mit 8 HDMI-Eingängen, MHL, AirPlay, DLNA, Jitter-Reduktion und 4K Ultra-HD Videoscaler/Pass-through (Silber) 7.2 Netzwerk-Mehrkanal-Receiver mit 8 HDMI-Eingängen, MHL,AirPlay, DLNA, Jitter-Reduktion und 4K Ultra-HD Videoscaler/Pass-through (Silber) 5.1 Netzwerk-Mehrkanal-Receiver mit 6 HDMI-Eingängen, AirPlay, DLNA, HTC Connect, MHL, 4K Ultra-HD Pass Through und vTuner Internetradio (Schwarz)
 
SC-LX87-K
SC-2023-S
SC-1223-S
VSX-528-K
Direct Energy HD Endstufe Ja Ja Ja
Max. Ausgangs-leistung pro Kanal 220 W 190W 160W 130 W
Impedanz am Ausgang 6 Ω 6 Ω
Anzahl Kanäle 9 7 7 5
4Ω Speaker Support Ja Ja Ja
Eingänge • 9 x HDMI • 1 x MHL-HDMI (vorn) • 4 x Komposit • 3 x Komponenten • 2 x Koaxial (zuweisbar) • 2 x Optical (zuweisbar) • 1 x Phono (MM) • 1 x USB 2.0 Host (iPod/iPhone/iPad Digital Audio, USB-Laufwerk) • 1 x iPod/iPhone Digital über USB • 1 x USB-D/A-Wandler Host (hinten, Typ-B) • 1 x Ethernet • 1 x Bluetooth-Adapterport für AS-BT200 • 1 x USB-Ladeanschluss für AS-WL300 WiFi/WLAN-Konverter • 7 x HDMI hinten • 1 x MHL-HDMI (vorn) • 4 x Komposit • 2 x Komponenten (zuweisbar) • 2 x Digital koaxial (zuweisbar) • 2 x Digital optisch (zuweisbar) • 1 x USB 2.0 Host (iPod/iPhone/iPad Digital Audio, USB-Geräte) • 1 x Ethernet • 1 x Bluetooth-Adapterport AS-BT200 • 1 x USB Ladeanschluss hinten für AS-WL300 WLAN-Konverter • 7 x HDMI hinten • 1 x MHL-HDMI (vorn) • 3 x Komposit • 2 x Komponenten (zuweisbar) • 2 x Digital koaxial (zuweisbar) • 2 x Digital optisch (zuweisbar) • 1 x USB 2.0 Host (iPod/iPhone/iPad Digital Audio, USB-Geräte) • 1 x Ethernet • 1 x Bluetooth-Adapterport AS-BT200 • 1 x USB Ladeanschluss hinten für AS-WL300 WLAN-Konverter • 5 x HDMI • 1 x MHL HDMI (Front) • 3 x Komposit • 1 x Digital koaxial (zuweisbar) • 1 x Digital optisch (zuweisbar) • 1 x 1 x USB 2.0 Host (iPod/iPhone/iPad Digital Audio, USB-Speicher) • 1 x Ethernet • 1 x Bluetooth-Adapterport AS-BT200
Ausgänge • 3 x HDMI (wählbar für MAIN ZONE/HDZONE) • 1 x Komposit • 1 x Monitor-Komposit • 2 x Komponenten • 1 x Optisch • 2x Subwoofer-Vorverstärkerausgang • 7x Lautsprecher • 1 x Kopfhörer • 2 x HDMI (HAUPTZONE/HDZONE wählbar) • 1 x Monitor komposit • 1 x Komposit • 2x Subwoofer-Vorverstärker • 7x Lautsprecher • 1 x Kopfhörer • 2 x HDMI (HAUPTZONE/HDZONE wählbar) • 1 x Monitor komposit • 2x Subwoofer-Vorverstärker • 7x Lautsprecher • 1 x Kopfhörer • 1 x HDMI • 1 x Komposit • 1 x Subwoofer-Vorverstärker • 5 x Lautsprecher • 1 x Kopfhörer
Abspielbare Medien Per LAN / USB: • MP3, WAV, AAC, WMA, FLAC, AIFF, Apple Lossless, DSD (nur USB)192 kHz/24-Bit Audiowiedergabe: • WAV • FLAC • AIFF Via LAN / USB: • MP3, WAV, AAC, WMA, FLAC, IAFF, Apple LosslessAudiowiedergabe mit 192 kHz/24-Bit: • WAV • FLAC • AIFF Per LAN / USB: • MP3, WAV, AAC, WMA, FLAC, IAFF, Apple LosslessAudiowiedergabe mit 192 kHz/24-Bit • WAV • FLAC • AIFF Per LAN/USB: MP3, WAV, AAC, WMA, FLAC, AIFF, Apple Lossless Audio-Wiedergabe mit 192 kHz/24-Bit: WAV, FLAC, AIFF
MHL Terminal for Android Smartphones Ja Ja Ja Ja
I/P Controlfor CI Ja Ja Ja
HD Audioformate • Dolby TrueHD • DTS-HD Master Audio • DTS-HD High Resolution • Dolby TrueHD • DTS-HD Master Audio • Dolby TrueHD • DTS-HD Master Audio Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio
Audio Return Channel Ja Ja Ja Ja
Standby-Passthrough Ja Ja Ja Ja
4K Pass Through Ja Ja Ja Ja
4K Upscaling Ja Ja Ja
Kontrolle mit HDMI Ja Ja Ja Ja
On-Screen Display (GUI) 7 Sprachen, nur über HDMI: • Deutsch • Englisch • Niederländisch • Französisch • Italienisch • Spanisch • Russisch Per HDMI nur in Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Niederländisch und Russisch Per HDMI nur in Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Niederländisch und Russisch Per HDMI nur in Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Niederländisch und Russisch
Firmware-Updates Ja (über Internet oder USB) Ja (per Internet oder USB) Ja (per Internet oder USB) Ja (per USB)
AVNavigator Ja Ja Ja
Int. Radio Ja Ja Ja Ja
vTuner Ja Ja Ja Ja
DLNA Ja (v1.5) Ja (v1.5) Ja (v1.5) Ja (v1.5)
Windows 7-zertifiziert Ja Ja Ja Ja
Windows 8-zertifiziert Ja Ja Ja Ja
Fernbedienung Lernende Fernbedienung mit Beleuchtung Lernende Fernbedienung mit Tastenbeleuchtung Lernbare Fernbedienung Fernbedienung mit Voreinstellungen und Tastenbeleuchtung
Eco-Modus Ja Ja Ja Ja
Apps
SC-LX87-K
SC-2023-S
SC-1223-S
VSX-528-K
iControlAV2013 Ja Ja Ja
Control App Ja
Air Jam Ja Ja Ja Ja
AVNavigator für PC & iPad für PC & iPad für PC & iPad
Spotify Connect Ja Ja Ja Ja

Neben den A/V Receivern bietet Peioneer noch eine Microanlage und Standalone Lautsprecher a la Sonos an:

Allgemein
XW-SMA4-K
XW-SMA3-W
XW-SMA1-K
Kurzbeschreibung Schlankes Micro-System mit CD, Lightning-Dock, USB, WiFi, AirPlay und DLNA (Silber) Kabelloser Streaming-Lautsprecher mit zusätzlichem Basstreiber, AirPlay, Wireless-Direct, DLNA, WiFi und USB (40 Watt) Kabelloser Streaminglautsprecher, spritzwassergeschützt, mit AirPlay, Wireless-Direct, DLNA, USB und Akku (Weiss) Kabelloser Streaminglautsprecher mit AirPlay, Wireless Direct, DLNA, WiFi und USB (Schwarz)
Bild X-SMC55-S XW-SMA4-K XW-SMA3-W XW-SMA1-K
Hauptmerkmale
X-SMC55-S
XW-SMA4-K
XW-SMA3-W
XW-SMA1-K
Wiedergabe • CDs
• MP3, WMA von Disc
• MP3, WMA per USB, DLNA oder AirPlay
• iPod 5. Generation, iPhone 5 Audio
• UKW-Radio
• Internetradio (vTuner)
• Spotify Connect
Lautsprecher • 2 x Breitband
• 2 x Passivradiatoren
Passivmembranen Ja
Anschlüsse • 1 x iPod/iPhone (Lightning-Dock)
• 1 x USB
• 1 x Ethernet (LAN)
• 1 x 3,5 mm Kopfhörerausgang
• 1 x 3,5 mm Audioeingang
• 1 x UKW-Antenne
• USB
• AUX-Eingang
• LAN
• USB
• AUX-Eingang
• LAN
• USB
• AUX-Eingang
• LAN
AirPlay JA ja ja ja
DLNA Ja Ja Ja Ja
Spotify Connect Ja Ja Ja Ja
Display FL 14-Segment-Display
Batterie Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku
Fernbedienung Fernbedienung wird mitgeliefert ja ja ja
Abmessungen (B x H x T) 520 x 218 x 137 mm 360 x 210 x 169 mm mm 320 x 180 x 145 mm mm 320 x 180 x 145 mm mm
Gewicht 3,9 kg 5 kg kg 3,5 kg kg 3,3 kg kg
Stromversorgung AC 100/240V, 50/60Hz 100 – 240 V 100 – 240 V 100 – 240 V
Works with ControlApp Ja Ja Ja Ja
Zubehör • iPod/iPhone-Ständer wird mitgeliefert
• Kostenlose App zur Fernbedienung verfügbar

BeoSound 5

Bang & Olufsen bietet als Premium Anbieter zwei Spotify Connect fähige System an, einmal das System BeoVision: (BeoVision 11, BeoVision 12, BeoSystem 4) und das System BeoSound 5.

bo-tv-spotify spotify-newV2 BV11_spotify_582400_582x400

 

Nov 242013
 

Spotify konnte letzte Woche eine neue Finanzierungsrunde von 250 Millionen US$ durch die Venture Capital Firma Technology Crossover Ventures vermelden und damit genug Geld in der Kriegskasse, weiter seine Dominaz auf dem Streamingmarkt auszubauen, in Zeiten, wo selbst Giganten wie Apple und Google weiter auf den Markt drängen.

Im März dieses Jahres wurden zum letzten Mal Zahlen veröffentlicht: Sechs Million Premium Kunden und 24 Millionen Kunden weltweit. Seitdem sind die Nutzerzahlen angeblich weiter gestiegen, alleine stiegen in den letzten 12 Monaten die Anzahl der Märkte, wo Spotify erhältlich ist von 17 auf 32. Mit der neuen Finanzierungsrunde ist das Kapital auf 4 Mrd. US $ gestiegen.

Die Konkurrenz könnte weiter unter Druck geraten,lifestyle-1 letzte Woche hat RDIO einen großen Teil seiner Belegschaft entlassen (wie schon vor einigen Wochen der US Konzern RHAPSODY, der kürzlich Napster übernommen hatte. US Radioservice PANDORA, der nach wie vor Platzhirsch in diesem Segment in den USA ist mit 200 Millionen Nutzern hat kürzlich verkündet, immer noch defizitär zu sein.

Selbst der launch des US services BEATS  und der angekündigte Start von DEEZER wird Spotifys Marktdurchdringung wohl in den USA wenig entgegenzusetzen haben, sollte sich deren Serviceangebot nicht signifikant unterscheiden und vielleicht doch eine besseres Userfeeling anbieten. Die Kapitaliserung von Spotify und die damit verbundenen Möglichkeiten, den Service auszubauen und zu vermarkten wird Spotify weiterhin einen klaren Vorteil bieten.

 

 

Aug 112013
 

Es ist kein wirklich neuer Konflikt, schon in der Vergangenheit haben Künstler verinzelt ihre Alben von Spotify runtergenommen aus Protest für vermeintlich zu geringe Einnahmen. Und es ist wieder passiert, Nigel Godrich hat vor ein paar Wochen wegen seines Projektes  „Atom For Peace“ mit Radioheads Thom Yorke und Flea von den Red Hot Chili Peppers auf Twitter angekündigt, das Album nicht auf Spotify und anderen Streamingservices zu veröffentlichen. Neue Küntsler und neue Alben von etablierten Künstlern würden unter Streaming leiden und deren Verkäufe kannibalisiert werden.

Innerhalb kürzester Zeit verbeitete sich das Statement und die Debatte kochte wieder hoch. Spotify CEO Daniel EK reagierte prompt mir einer Stellungnahme „So question should be – Why shouldn’t you do streaming?“ gefolgt von einer Pressemitteilung mit der Aussage, dass schon 500 Millionen $ bisher an Rechteinhaber ausgeschüttet wurden und bis Ende 2013 sollten es eine Milliarde US$ sein. Eine imposante Zahl.

Was kurz darauf folgte, war der Piracy Report von Spotify über eine Studie in den Niederlanden (DOWNLOAD), die den Zusammenhang herzustellen versucht, zwischen Spotify Usage und Sales. Qunitessenz ist, dass Spotify laut dieses Reports keinerlei negativen Einfluss auf Verkäufe hat.

Die große Frage ist also: Gibt es eine Kannibalisierung von Verkäufen durch Spotify oder ist es so, wie Spotify behauptet, dass das Streaming EInkommen auf jeden Fall „On Top“ kommt, d.h. zusätzliches Einkommen bedeutet. Eine Zusammenfassung der verschiedenen Positionen bietet ein Artikel des Guardian.
Es ist also eine Frage, welche Strategie man einschlägt, Streaming unterstützen oder nicht. Aber angesichts der Tatsache, das Spotify seine Reichweite und Kundenstamm kontinuierlich erhöht (z.B. durch die aktuelle Kooperation per Hardbundle auf Vodafone UK) und auch andere Streamingdienste immer mehr Reichweite erlangen wie der aktuelle Launch von GooglePlay Music All Access in 9 weiteren Terrrittorien beweist, scheint Wachstum vorrausgesagt. Und dass wird zeigen, was der Zugang zu Massenmärkten mittelfritig für das Einkommen durch Streaming für Labels und damit für Künstler bedeuten.

Letztendlich entscheiden die Konsumenten, wie erfolgreich diese Modelle werden. Es ist fraglich, wieviel Sinn es macht, sich gegen solche Entwicklungen als Rechteinhaber zu versperren. Die Verweigerung von neuen Medien war schon in dem letzten 15 Jahren nicht gerade sehr förderlich für die Musikindustrie.

daniel_ek_and_martin_lorentzon-5

Jan 282013
 

Pünktlich zum Ende der MIDEM habwn Mike Masnik  und Michael Ho heute in einer telefonischen Pressekonferenz ihre Folgestudie „The Sky is rising 2) zum Medienabsatz in Europa (Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Russland, Spanien) präsentiert und auf Mikes Blog www.techdirt.com bereitgestellt.


 

Online PDF findet sich hier . Ein download der kompletten Studie auf Deutsch findet sich hier:  The Sky Is Rising 2 (Deutsch)

Jan 202013
 

Auch im letzten Jahr gab es wieder allerlei Diskussionen, inwieweit die „neuen“ Streamingservices und die gleichzeitige Möglichkeit, neue Albem dort gratis oder im Rahmen eines Abos zu streamen, für geringen Albumverkäufe verantwortlich sind, also diese kanibalisieren.  Die Seite digtialmusic.org hat anhand der letztfährigen Billbord Charts sich einige Alben angesehen und in folgender Infografik illustriert, welche alben in den Top100 auch gestreamt werden konnten und welche nicht. Allerlei Futter für die Verfechter beider Seiten, es ergibt sich ein klares JAIN.

Inforgrafik zur Aknnibalisierung von Albumverkäufen ducrh Spotify & co

Dez 122012
 

Der Siegeszug der neuen Streamingservices ist ungebrochen. Spotify kündigte letzte Woche in Steve Jobs Manier mit der Unterstützung von Metallica auf einem Launchevent, weltweit übertragen per Streaming zu lokalen Business Events, ihren neuen Client Social 2.0 an und sorgte jüngst mit ihrer Kooperation mit deer deutschen Telekom für Furore (diese bietet Spotify im Pakte auf T-Mobile an. Der Clou: Das Datenkontingent bleibt vom Spotify Traffic unberührt). Deezer baut seine Territorien weiter aus, der relativ junge Service Juke, betrieben von der deutsch/dänischen Firma 24-7, die schon seit Jahren in Dänemark den mobilen Streaming Service auf  TDC betreibt, wirbt mit einer Kooperation mit SONOS, und bietet den Sonos 3 Player inklusive Bridge und 6 Monate JUKE im Paket an.

In der Musikindustrie sind diese neuen Formate nicht immer auf Gegenliebe gestoßen, insbesondere große Künstler kritisierten die auf den ersten Blick niedrige Vergütung, aber der Auftritt von Metallica bei der Spotify Veranstaltung  letzte Woche zeigt einen Paradigmenwechsel. So scheinen die großen Streaming Services sich finanziell schon zu rechnen, fristen in Deutschland aber noch ein Nischendasein. Liegt die mangelnde Populärität an dem angeblich in Deutschalnd so verankerten „Besitzstreben“ von Dingen, also auch von Musik? Oder ist Streaming in Deutschland mit seinen ganzen technischen Einschränkungen einfach zu nischig und kompliziert, hört der heutige Musikkonsument immer noch lieber im Wohnzimmer auf der Stereoanlage seine Musik, als mobil oder am Rechner? Und wie ließe sich das ändern?

Sonos Setup ScreenshotFakt ist, dass Napster zwar weit entfernt vom Massenpublikum ist, aber dennoch seit Beginn an solide Nutzerzahlen zu verzeichnen hat. Und mit der zunehmenden Mobilisierung von Musik und auch den neuen Hardwarekonzepten zur Nutzung von digitaler Musik abseits des Rechners, scheint sich das Tor zu einem großes Marktpotential zu öffnen. U.a. bietet SONOS  als Hardwarehersteller ein System an, was die verschiedensten digitalen Services integriert hat und auch andere Bibliotheken wie ITUNES abspielen kann und auch als Streamingclient von Musibibliotheken im Heimnetzwerk fungieren kann. Pünktlich zu Weihnachten ( 🙂 )hab mir schonmal ein Geschenk in Form eines Sonos Play:5 All-in-one-Player (mit 5-Wege-Lautsprechersystem) mit Brigde (dem Sonos eigenen WLAN Transmitter) gemacht, um mal zu testen, wie digitaler Musikkonsum außerhalb der Computerumgebung funktioniert.

Von Null auf Hundert in 2 Minuten – Das Sonos Setup

Die Installation ist denkbar einfach, zuerst wird die Sonos Software auf einem Endgerät installiert, entweder auf einem PC oder

MAC oder auf einem IOS oder Android Device als App. Dann wird die Bridge ans Stromnetz und per LAN Kabel an den Router angeschlossen. Die Bridge dient dazu, die Sonos Geräte wireless zu betreiben. Natürlich lässt sich der Play:5 auch direkt per Kabel mit dem Router verbinden.

Nun werden Bridge, Play:5 und die App miteinander synchronisiert. Dazu muss man eine Tastenkombination auf dem Sonos und der Bridge innerhalb von zwei Minuten betätigen. Damit st das Grundsetup bereits beendet und es lassen sich schon die Internet Radio Funktionalitäten nutzen. Darüberhinaus lässt sich direkt auf itunes Bibliotheken zugreifen auf dem lokalen Rechner oder im Netzwerk. Auch ein NAS Laufwerk im Netzwerk kann als Streamingserver genutzt werden.

Das ist auch die Funktionalität von Konkurrenzprodukten im Home Hifi Bereich. Was SONOS von der Konkurrenz unterscheidet, ist die Unterstützung der aktuellen Streaming Dienste, wie AUDIBLE (Hörbuch), Napster, Spotify, Juke, Rdio, Deezer, Aupeo!, Dar.fm, Last.fm, Simfy, Stitcher Smart Radio, WIMP und Wolfgang’s Vault.

Unter Sonos Labs lassen sich auch neure Kandidaten testen. Das Steup der Services ist denkbar einfach, nur das Service Symbol anklicken, Username und Passwort eingeben, wenn ein account vorhanden ist, und schon ist der Service gelistet.

Über das Musikmenü kann man nun auf einen abgespeckten Editorial Bereich des Services zugreifen, sowie auf die eigenen Playlisten. Der Aufbau ist bei allen Services ähnlich. Vielleicht wird das in den nächsten Updates der Sonos App ausgebaut.

Die Sonos eigene Fernbedienung mit Touch Screen soll etwas komfortabler sein. Alles in allem ein runden Musikvergnügen. Gerade das Setup mit mehreren Geräten in verschiedenen Räumen hat seinen Reiz. Über die App bzw. Fernebdienung lassen sich alle Geräte steuern und man kann auswählen, wo, welche Musik laufen soll oder Weckmusik eingerichtet werden soll zu einem bestimmten Zeitpunkt. Für einen wirklichen Stereoeinsatz sind zwei baugleiche Geräte in einem Raum anzuordnen. Die Bridge erkennt diese und sie lassen sich per App als Stereopaar aufsetzen. Zu beachten ist, dass die Geräte permnt am Netz hängen, offiziell zieht der Play:5 6,5 Watt im Ruhezustand, eigene Messungen mit einem haushaltsüblichen Stromzähler haben 22 Watt ergeben. Wer das nicht möchte, muss die Geräte zwischendurch vom Netz nehmen.

Fazit: Ein prima Weihnachtsgeschenk, von der Bedienung her wohl der beste Home Hifi Streaming Player zu Zeit mit guten Sound. Für die neuen und alten Streamingservice eine große Chance für den Einzug in die Wohnzimmer und für den User ein nahezu perfektes Musikvergnügen. Einziger Wehrmutstropfen: Es besteht der Drang nach mehr Geräten zu vollständigen Abdeckung des Haushalts! 🙂

Der Sonos:3 Player gibt es zur Zeit für 299€ incl. Bridge und Juke 6 Monatsabo auf Sonos.com. Der Sonos:5 Player kostet zur Zeit 369€ auf amazon.de.