Aug 242011
 

Für alle, die an eMail Kampagnenoptimierung interessiert sind: HubSpot hat ein kostenloses eBook von Anne Holland mit Tipps für das Testen von E-Mail-Kampagnen veröffentlicht.
Anne veröffentlicht unter whichtestwon.com regelmäßig interessante Testergebnisse. Es werden exemplarisch einige Tests vorgestellt, die u.a. folgende Resultate erreicht haben:
• Steigerungen von opt-in raten um 122%
• 28% mehr leads
• Steigerung von CTRs von über 25%
• 6.5% höhere Konversionsraten

Folgende Tests werden exemplarisch behandelt. Zwar werden die Testverfahren nicht detailliert dargestellt, aber als Anregung ist das eBook auf jeden Fall geeignet.

1. Opt In Form Tests
2. Datenschutzhinweis
3. Betreffzeilen Optimierung
4. Email Design Test
5. Email Template Optimierung
6. Test von Kampagnen Timing
7. Landing Page Test

Das eBook kann kostenlos auf Hubspot heruntergeladen werden (Datenregistrierung erforderlich).

Apr 232011
 

Kissmetrics und One Forty haben eine schöne Infografik veröffentlicht, die einen kleinen Überblick über Social Media Monitoring Tools gibt. Wer ist dafür verantwortlich, die Tools zu mieten, was kosten Social Media Monitoring tools, welche Anbieter gibt es? Social Media Monitoring tools

via OneForty

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Mrz 222011
 

Über den perfekten Zeitpunkt, wann man einen Newsletter aussenden sollte, scheiden sich ja die Geister. Reachmail hat eine nette Infografik gepostet, in der man die Öffnungsraten von Newslettern im Verlauf zweier Beispieltage sehen kann. Unter der Woche, in diesem Fall Mittwoch, ist die Öffnungsrate kurz nach 12 Uhr mittags am höchsten, am Wochenende, in diesem Fall Samstag, verteilt sich der Zeitraum der höchsten Öffnungsraten auf den Nachmittag.

Aber welches ist denn nun der perfekte Zeitpunkt zum Newsletter versenden?

Einig ist man sich eigentlich nur dahingehend, daß Freitag Nachmittag und Montag früh die schlechtesten Zeitpunkte sind. Freitags möchte jeder eigentlich nur noch in Wochenende gehen und nicht noch irgendwelche Newsletter lesen. Dasselbe gilt eigentlich auch für den Samstag. Meistens tauchen diese dann in der Inbox Montag früh auf, die sowieso überfüllt ist. Das wird schnell mal „löschen“ geklickt. Daher ist Montag früh auch kein optimaler Zeitpunkt. Das war es allerdings schon, was es an allgemeingültigen Ausschlusskriterien gibt. Aber selbst das kann man in Frage stellen. Es kommt schon daruf an, wer meine Zielgruppe ist. Bei B2B mails trifft das sicherlich zu, da berufliche E-mails i.d.R. am WE nicht, oder nur sporadisch bearbeitet werden.
Wenn man sich zum Beispiel Newsletter anschaut, die an Musik Konsumenten gehen, kann das Wochenende oder mindestens der Freitag durchaus ein guter Zeitpunkt sein, da viele zum Wochenende hin Musik konsumieren.
Ein wichtger Faktor ist auch die Konkurrenz. Bei der Auswahl des idealen Zeitpunkts stellt sich auch immer die Frage, wie frequentiert dieser Zeitraum ist. Es macht sicherlich keinen Sinn, wenn alle am Mittwoch mittag ihre Newsletter aussenden, auch das führt zu einer Reaktanz beim Konsumenten.

Am besten ist es, einfach mal zu testen, so wie es Reachmail gemacht hat. Man wählt dabei einfach unterschiedliche Tage zum Aussand und schaut sich die Öffnungsraten aber auch die Konversionen an. Letztendlich ist Reichweite schön, aber Konversion ist wichtiger in der Regel. Es komt also auch darauf an, wann die Empfänger am besten zu Käufern werden.
In meiner Praxis hat sich der Donnerstag Vormittag als ein weitgehend idealer Zeitpunkt herausgestellt, das ist kurz vor dem Wochenende. Im Musikbereich scheint das ein Tag zu sein, an dem Konsumenten offen für Neuigkeiten sind. Nicht ohne Grund haben viele Downloadshops am Donnerstag ihren „Store Turn“, d.h. das ist der Tag, an dem neue Veröffentlichungen gefeatured werden.

Aber man sollte auch mal Mut zu ungewöhnlichen Aussandzeiten haben (vielleicht nicht gerade Nachts, weil der Newsletter in der morgendlichen Email Flut untergeht), aber am Wochenende (Sonntag) kann man durchaus mit wenig Konkurrenz rechnen. Ebenso ein Montag Nachmittag kann eine Alleinstellung bewirken. Aber auch hier heißt es: Was ist das Ziel und die Zielgruppe des Mailings? Und wan ist diese am empfänglichsten für eine Botschaft? Und wann ist der Zeitpunkt in der Woche, wo sie am ehesten kauft? Und dann Testen, Testen, Testen…

 

Ansonsten gilt:

 

  • Bounce Rates sind morgens am höchsten
  • Open Rates sind am Wochenende am höchsten (45%)
  • Open Rates sind morgens 53% höher
  • Click Through Rates sind am Wochenende und früh morgens 10% höher als sonst
  • Die Beste Sendefrequenz für Newsletter sind ein bis viermal im Monat
  • Die höchste Unsubscribe rate gibt es bei Usern, die kürzer als 10 Tage registriert sind
  • Gleichzeitig gibt es bei Usern, die kürzer als 10 tage registriert sind, die höchste Click Through Rate (CTR)

(Grafik von socialmediagraphics)

Mrz 132011
 

Onlinewerbung boomt und auch im Medien- und Musikmarketing spielt Onlinewerbung eine immer größere Rolle. Aber Werbung macht nur Sinn, wenn sie zielgerichtet und wirksam ist. Wirksam im Hinblick auf die Werbeziele und die Konversion die erreicht werden soll. Wenn man sich die Bannerwerbelandschaft für Musikprodukte anschaut und analysiert, mit welchem „Call to Action“ Labels und Künstler ihre Anzeigen und Buttons gestalten, so findet man Banner, die eine simple Information a la „Jetzt erhältlich“, oder „Download on Beatport“ oder auch gar keine Kaufaufforderung enthalten. Die US Agentur „Amp Music Marketing„, die viele Künstlerwebseiten und Musik Kampagen gestaltet, hat eine Testreihe mit Hilfe des A/B Testing tools Optimizely gestartet und untersucht, welcher „Call to Action“ die höchste Konversionsrate erzielt.

Sie untersuchten Kauf Buttons, die mit „Get the album“, „Download the album“ und „Buy the album“ bezeichnet waren.
Sie testenten die Buttons auf vier verschiedenen Websites von sehr unterschiedlichen Künstlers und auch verschiedene Arten von Buttons. Zum Beispiel waren auf einer Seite die drei Variationen auf großen Buttons, die zum Künstlershop linken und auf einer anderen einfach als Textlinks gestaltet, die zu itunes linken.

Die Resultate des Experiments

Trotz der sehr unterschiedlichen Gestaltung und Zielseiten, waren die Resultate des Testings sehr konstistent.
Und sie waren nicht nur konsistent, sondern auch sehr überraschend.
Man hätte erwarten können, dass der Term „Buy the album“ am schlechtesten abschneidet, weil er ohne Umschweife eien Kaufprozess ankündigt und das die User eigentlich erstmal skeptisch sind, und sich nicht gleich zu einem Kauf bewegen lassen wollen. Aber das genaue Gegenteil war der Fall.

“Get The Album” war der am schlechtesten performende Term mit einer durchschnittlichen Klickrate (CTR) von 5.9% .

“Download The Album” performte etwas besser mit einer CTR von 6.3%, was 6% mehr Klicks als bei “Get” bedeutet.

Der am besten performende Term war “Buy The Album” mit einer eindrucksvollen CTR von 10.9%. Das sind 73% mehr Klicks als bei “Download” und 84% mehr als bei “Get”.

Wenn man jetzt bedenkt, dass ein einzelnes Wort die Verkäufe in einem Online Shop um 50% erhöhen kann, ist das schon bemerkenwert. Weil das Experiment mit einer großen Anzahl von Fans auf vielen Websites gestestet wurde, kann man davon ausgehen, dass die Daten valide sind und diese Erkenntnisse angewendet werden können.

A/B Testing in der Praxis

Neben der Erkenntniss, welcher Call to Action am besten performt, zeigt diese Experiment noch etwas sehr deutlich. Durch Testen von Werbemassnahmen, und sei es auch nur ein Wort, lassen sich erhebliche Umsatz Steigerungen erreichen. Und das Gute ist, dass dieser Bereich längst nicht mehr so komplex ist, wie er noch vor ein, zwei Jahren war. Es gibt heute zahlreiche Tools, mit denen man solche Test durchführen kann.

Als erstes würde ich das Tool Optimizely empfehlen, das auch hier verwendet wurde. Es bietet relativ schnell die Möglichkeit auch komplexere Szenarien zu testen, wobei man nur einen kleinen Code Schnipsel in die zu testene Website einfügen muss.
Das smarte an diesem Tool ist, dass man die Variationen per Drag und Drop und einfacher direkter Änderung in einem grafischen WYSIWYG Editor ändern kann. Es bietet mit einem flexiblen Preismodell ab 19$ / Monat, die Möglichkeit, sehr kostengünstig und effektiv ins A/B Testing einzusteigen incl. einer Google Analytics Integration.

Google selbst bietet natürlich auch ein Tool an, den Google Website Optimizer:

Es ist ein sehr popläres Tool, mit dem man sehr einfache A/B Tests aber auch komplexere Multi Variablen Test durchführen kann. Anders als bei Optimizely müssen herbei natürlich die einzelnen Variationsseiten gebaut werden und jeweils der Code snippet eingefügt werden.

Google Website Optimizer läßt sich auch in andere Google Tools integrieren und verfügt über eineDokumentation und zahlreichen Tutorials.

Feb 142011
 

Apple ist oft Vorreiter, was Design & Marketing angeht. Auch Apples Marketingmaßnahmen sind immer konversions-optimiert, was nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist. Flowtown hat mal analysiert, wie Apple einen Newsletter aufbaut:

Anatomy of an Apple Email

Quelle: Flowtown – Social Media Marketing Application

Feb 122011
 

Warenkörbe sind essentiell für e-commerce. Eine Studie hat nun herausgefunden, dass 88% aller Warenkörbe niemals den Checkout Prozeß komplett durchlaufen, sondern vorzeitig abgebrochen werden. Hier sind sechs Vorschläge, wie man Kunden dazu bringen kann, eine Conversion abzuschließen:

1. Zeige die Versand- und Zahlungsinformationen schon vor dem Anfang der Checkout Prozesses
2. Biete reduzierte Versandkosten oder „Free Shipping“
3. keine erwzungende Kundenregistrierung vor dem Kauf Abschluss
4. Biete Möglichkeiten, der Warenkorb für später abzuspeichern
5. Biete „Safe & Secure“ Checkout
6. An jeder Stelle des Checkout Prozesses eine Support Möglichkeit anbieten