Apr 202015
 

Der Datenvisulaisierer Information is beautiful hat mal wieder eine tolle Infografik erstellt, die aufzeigt, wieviel CDs, LPs, Downloads und Streams auf den jeweiligen Plattformen ein Künslter „verkaufen“ muss, um auf 1260$ Monatseinkommen zu kommen:

 

Musiker Einnahmen von Streamin, download und CD

 

Die 2015er Edition of Selling Out: How Much Do Music Artists Earn Online ist eine tolle Ressource, die seit dem ersten release 2010 immer wieder die Gemüter erhitzt, wenn es um die Diskussion geht, ob Streaming ein Geschäftsmodell ist, bei dem die Künstler auf der Strecke bleiben.

 

 

Okt 062013
 

GOOGLE gehört zu einem der ältesten Internetfirmen, die heute relevant sind im Markt. 15 Jahre mögen jetzt nicht alt klingen, aber wieviel Internetfirmen fallen einem noch ein, die heute noch aktiv sind neben Yahoo, AOL und natürlich Google. Yahoo hat sich ja in letzter Zeit etwas erholt, kann aber nicht annähernd an die Marktrelevanz von Google heranreichen.

Zum 15. Geburtstag hat sich das Statistik Portal Statistica an ein Infochart gewagt, dass mit sieben Grafiken Google Dominanz illustriert:

1. Werbeumsatz 2013
Google wird im Jahr 2013 38,6 Mrd. US$ Umsatz im Onlinewerbegeschäft machen (Zum Vergleich Facebook: 6,4 Mrd US$)

2. Mobile Werbung 2013
Der Marktanteil von Google am Mobilen Werbemarkt beträgt 53% (Facebook: 16%)

3. Browser Marktanteil 2013
Der Marktanteil von Chrome beträgt 43% (Internet Explorer: 26%, Firefox 20%)

4. Monatliche Suchanfragen
Monatlich gehen bei Google 114,7 Mrd Suchanfragen ein (im Vergleich Chinas Suchmaschinenriese Baidu 14,5 Mrd.) (Standt Dez 2012)

5. Suchmaschiennutzer
Monatlich nutzen Google 1,168 Mrd Nutzer (im Vergleich Chinas Suchmaschinenriese Baidu 293 Mill.)

6. Marktanteile Mobile Betriebssysteme
Im zweiten Quartal lag der Marktanteil von Google Android bei 79% (Apple iOS 14%) und es werden täglich rung 1,4 Millionen Android devices neu aktiviert.

7. Meistgenutzte Smartphone Apps
Googles natives Kartensystem Google Maps gehört mit 54% zur meistenutzen Apps unter den App Nutzern, Facebook erreicht „nur“ eine Nutzung von 44%.

Bleibt abzuwarten, wie sich Google+ weiter entwickeln wird, nachdem Google kurzlich die Youtube Nutzerprofile mit Google+ zusammengeführt hat. Kurz nach dem launch von Google+ blieb die Nutzung hiner den Erwartungen zurück und der „Facebook killer“ hat bisher wenig Marktanteil erreichen können. Durch die Konsolidierung der Google Dienste könnte sich das aber langsam ändern. Schaut man auf die weltweite Abdeckung von Android devices lassen auch andere Google Dienste, wie das in Google Play integrierte Google Music weiteren Wachstum erwarten.

Google Marktdominanz

Aug 112013
 

Es ist kein wirklich neuer Konflikt, schon in der Vergangenheit haben Künstler verinzelt ihre Alben von Spotify runtergenommen aus Protest für vermeintlich zu geringe Einnahmen. Und es ist wieder passiert, Nigel Godrich hat vor ein paar Wochen wegen seines Projektes  „Atom For Peace“ mit Radioheads Thom Yorke und Flea von den Red Hot Chili Peppers auf Twitter angekündigt, das Album nicht auf Spotify und anderen Streamingservices zu veröffentlichen. Neue Küntsler und neue Alben von etablierten Künstlern würden unter Streaming leiden und deren Verkäufe kannibalisiert werden.

Innerhalb kürzester Zeit verbeitete sich das Statement und die Debatte kochte wieder hoch. Spotify CEO Daniel EK reagierte prompt mir einer Stellungnahme „So question should be – Why shouldn’t you do streaming?“ gefolgt von einer Pressemitteilung mit der Aussage, dass schon 500 Millionen $ bisher an Rechteinhaber ausgeschüttet wurden und bis Ende 2013 sollten es eine Milliarde US$ sein. Eine imposante Zahl.

Was kurz darauf folgte, war der Piracy Report von Spotify über eine Studie in den Niederlanden (DOWNLOAD), die den Zusammenhang herzustellen versucht, zwischen Spotify Usage und Sales. Qunitessenz ist, dass Spotify laut dieses Reports keinerlei negativen Einfluss auf Verkäufe hat.

Die große Frage ist also: Gibt es eine Kannibalisierung von Verkäufen durch Spotify oder ist es so, wie Spotify behauptet, dass das Streaming EInkommen auf jeden Fall „On Top“ kommt, d.h. zusätzliches Einkommen bedeutet. Eine Zusammenfassung der verschiedenen Positionen bietet ein Artikel des Guardian.
Es ist also eine Frage, welche Strategie man einschlägt, Streaming unterstützen oder nicht. Aber angesichts der Tatsache, das Spotify seine Reichweite und Kundenstamm kontinuierlich erhöht (z.B. durch die aktuelle Kooperation per Hardbundle auf Vodafone UK) und auch andere Streamingdienste immer mehr Reichweite erlangen wie der aktuelle Launch von GooglePlay Music All Access in 9 weiteren Terrrittorien beweist, scheint Wachstum vorrausgesagt. Und dass wird zeigen, was der Zugang zu Massenmärkten mittelfritig für das Einkommen durch Streaming für Labels und damit für Künstler bedeuten.

Letztendlich entscheiden die Konsumenten, wie erfolgreich diese Modelle werden. Es ist fraglich, wieviel Sinn es macht, sich gegen solche Entwicklungen als Rechteinhaber zu versperren. Die Verweigerung von neuen Medien war schon in dem letzten 15 Jahren nicht gerade sehr förderlich für die Musikindustrie.

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Nov 192011
 
Google music

Google ist diese Woche in den USA mit ihrem Music Service unter music.google.com. mit umfangreichen Musik Entdeckungs und Sharing Funktionen, mobile Payment und direct to fan Funktionalitäten für Independent Artists. Zusätzlich gibt es, wohl auch als Angriff auf Apple einen gratis Cloud Storage für bis zu 20.000 Musikstücke, die Plattformübergreifend gestreamt werden können (inkl. iOS. Die Downloads (320 kbit mp3) sind zusätzlich in den  Android app store integriert.
Google geht mit 8 Millionen Songs and den Start (Sony, UMG, EMI, Merlin dutzende Indiependent Labels via  IODA, InGrooves und The Orchard.

Einzigartig unter den Music Services ist die „Google Music Artist Hub“, wo Künstler Landing Pages erstellen können und selbstständig Musik hochladen und Preise setzen können und dann direkt an ihre Fans verkaufen können. Registrierungsgebühr ist 25$ und 70% Ausschüttung. Die Sales links werden auch dem neuen Merch Store auf Youtube hinzugefügt werden.

Das Empfehlungs- und Sharing System ist auch bisher einzigartig. user können beliebige tracks per email versenden (als link) oder in ihren Google+ feed posten, wo sie einmalig umsonst gestreamt werden können. Songs, Alben und Playlisten in der Cloud können auch zum Offline Abspielen markiert werden und synchen dann automatisch mit dem jeweiligen Device. T-Mobile wird als Payment Provider mit Google zusammmenarbeiten.

Google Music schon jetzt von Deutschland aus anschauen:

Über die Android App kann man schon jetzt einige Funktionalitäten anschauen, allerdings ist die nicht im deutschen Android Market erhältlich. In dem Blog Gadgetian gibt es aber Download links zu den Installationsdateien: http://gadgetian.com/27625/google-music-app-4-0-9-download/



Nov 082011
 

Der Knall war kaum zu überhören, heute hat Google den Launch seiner Seiten (Pages) bekannt gegeben und gibt nun Marken und Bands die Möglichkeit, sich in dem Sozialen netzwerk zu präsentieren. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Fans sich mit Seiten verbinden können, zum einen über eine Empfehlung durch den +1 Button oder indem sie Seiten einem Kreis zuordnen, um damit Updates in ihrem Stream zu sehen. Zusätzlich gibt es zwei Integrationen durch die Google Suche mit der sich Seiten Kreisen zuordnen lassen. Zum ertsen erscheinen Google+ Seiten in den normalen Suchergebnissen, zum zweiten kann man direkt nach Seiten suchen, indem man bspw. einem Bandnamen ein „+“ voranstellt. (hier ist ein Beispielvideo)

Ein Bespiel für eine Google+ Seite für Bands, die Google als Refernz angibt ist die Band All American Rejects.

In den nächsten Tagen wird dieses Feature wohl für die Allgemeinheit freigeschaltet. Nun heißt es schnell sein und sich seine Band und Marken Namen zu sichern. Aber wie funktioniert das genau?

Als erstes geht man zur Google+ Seite, auf der man Pages erstellen kann: plus.google.com/pages/create. Her loggt man sich mit seinem Google Account ein. Ist man schon freigeschaltet kann man mit der Erstellung und Registrierung seiner Seiten beginnen:

1. Schritt – Seite erstellen und Kategorie auswählen

Im ersten Schritt nach dem Login und der Auswahl „Neue Seite erstellen“ muss man als erstes eine Kategoire auswählen. Es stehen hier fünf Kategoriegruppen zur Auswahl:

1. Lokales Geschäft (Geschäfte, Restaurants, Hotels, Dienstleister …)
2. Produkt oder Marke (Mode, Autos, Elektronik, Finanzdienstleistungen …)
3. Unternehmen, Einrichtung oder Organisation (Firmen, öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen …)
4.  Kunst, Sport oder Unterhaltung (Film, Fernsehen, Musik, Bücher, Theater, Sport …)
5. Sonstiges (Verwenden Sie diese Kategorie, wenn Ihre Seite in keine andere Kategorie passt)

Nach der Auswahl der groben Kategorie, kann man auf der rechten Sete in einem Pulldown Menü eine Unterkategorie auswählen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Schritt: Gestaltung der Seite

In diesem Schritt kann man der Seite eine kurze Beschreibung hinzufügen und ein Profilfoto oder Logo hochladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Schritt: Die erste Verbreitung

Im dritten Schritt kann man seine neue Seite schon auf Google+ teilen und an seine Kreise publizieren. Dies bezieht sich natürlich auf das persönliche Profil des Erstellers.
Nun kann man auf „Fertigstellen“ klicken und die erste Seite ist schin publiziert, wenn auch erst rudimentär.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Schritt – Die Seite ist Online, der Startscreen

Nun ist die Seite online und wir befinden uns auf der Startseite. Wir sehen den noch leeren Stream, auf der rechten Seite gibt es die Funktionen „Seite an meine Kreise beannt machen“ und man kann dort einen sog. „Hangout“ starten, eine interessant funktion zur direkten Kommunikation mit der Fansbase.
Im Oberen Bereich gibt es vier Menü Icons, die jetzt kurz vorgestellt werden. Auf „Home“ befinden wir uns gerade…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Schritt – Fotos hochladen

In diesem bereich kann man Fotos zu seiner Seite hochladen, Alben anlegen oder auch Fotos aus seinen Kreisen anzeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Schritt – Das Profil

Hinter dem dritten Icon im Header verbirgt sich das Profil, hier sieht man seine Profilübersicht, hier kann man seine Basic Infos editieren, Fotos + Video editieren und freigeben etc.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Schritt – Die Kreise

Hinter dem vierten Icon verbirgt sich die Ansicht der Kreise der Seite, hier kann man User Kreisen hinzufügen und editieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich recht intuitiv gemacht und funktional sicherlich noch nicht ausgeschlachtet. Es bleibt spannend, was noch folgen wird. und nun viel Spass und Erfolg beim Erstellen eurer ersten Seiten auf Google+.

 

Feb 212011
 

Dieses Jahr werden weltweit ca. 6 Milliarden UD-Dollar in Social Media Werbung investiert und die Frage nach dem ROI wird immer wichtiger. Bisher waren die niedrigen Click Through Raten damit begründet, daß User einfach keine Banner klicken, wenn sie in Social Networks aktiv sind.

Laut einer Studie von Webtrends ist die Performance von Facebook Bannern relativ niedrig und sinken zudem noch weiter. Zwischen 2009 und 2010 fielen die weltweiten CTR während die CPM’s stiegen. Das bedeutet, daß Facebook User immer weniger klicken, aber gleichzeitig die Kosten der Kampagnen steigen.

Facebook Performance, 2009 & 2010

CTRs sind dabei in den USA geringer als anderswo auf der Welt (0,065% targeted USA gegenüber0.087%, wenn in andere Länder getragteted wurde), wobei beide Raten immer noch höher sind, als wenn gar nicht geografisch getargeted wurde.

Eine Chitika Studie verglich die CTRs auf Facebook mit denen im google Network und fand heraus, daß die im Social Network signifikant kleiner waren.

Clickthrough Rates für Google and Facebook Text Ads Nord Amerika , Jan 2011

Allerdings gibt es nicht die eine Durchschnitts CTR für eine Plattform, sondern diese ist abhängig von der Zielgrupper, der Anzeigengestaltung und dem beworbenen Gut.
Zudem spielt das Targeting eine große Rolle. Facebooks Advertising Plattform bietet ja Möglichkeiten Zielgruppen konsequent zu targeten und laut einer Studie von BLiNQ Media kann Targeting einen extremen Anstieg der CTR bedeuten. BLiNQ Media schaltete verschieden Kampagnen und stellte fest, daß die CTRs bei einem angewandten Targeting bis zu 7,5 mal höher waren, asl bei Kampagnen ohne Targeting.


Performance Metrics für Targeted vs. Nontargeted Facebook Anzeigen

„Anzeigen, die ein soziales Element haben, wie Namen oder Bilder von Freunden, denen die Marke gefällt, können auch gut performen“ sagt Williamson. „Marketing Leute können dies zusätzlich zu anderen Targeting Taktiken auf Facebook verwenden.

Also obwohl die durchschnittlichen Klickraten auf Facebook geringer sind kann man sagen, dass ein vernünftiges Targeting eine Kampagne erfolgreicher machen kann, als Werbung in anderen Banner Netzwerken.

Feb 172011
 

Google Maps API, Google Checkout API, Google Analytics API, Google Feedburner API… Zugegebnermaßen wird es langsam unübersichtlich. Die Übersicht der Google Produkte, wenn man sich bei iGoogle eingeloggt habt, zeigt auch nur einen Auschnitt dessen, was Google heute anbietet.

Abhilfe schafft die Periodic Table of Google APIs & Developer Tools auf der Google Seite, eine gut designte Übersicht mit klickbaren Elementen, die direkt zu einer Informationseite der APIs bzw. Tools führen. Well done!