Jan 282013
 

Pünktlich zum Ende der MIDEM habwn Mike Masnik  und Michael Ho heute in einer telefonischen Pressekonferenz ihre Folgestudie „The Sky is rising 2) zum Medienabsatz in Europa (Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Russland, Spanien) präsentiert und auf Mikes Blog www.techdirt.com bereitgestellt.


 

Online PDF findet sich hier . Ein download der kompletten Studie auf Deutsch findet sich hier:  The Sky Is Rising 2 (Deutsch)

Mai 202012
 

DJ Shadow ist sicherlich einer der vielseitigsten Künstler, die im Moment aktiv sind und der in den vergangenden Jahren einen bemerkenswerten Output an Veröffentlichungen hatte und immer noch hat. Seine Agentur Famehouse hat sich überlegt, wie man diese Vielfältigkeit sozial in die Zielgruppe kommunizieren kann. Sie setzen einfach jeden Veröffentlichung und Kollaboration im zeitlich richtigen Zusammenhang als Posts in die Timeline von DJ Shadow und bieten so den mehr als 620k Fans direkten Zugriff auf die komplette Diskografie des Künstlers. Durch die Möglichkeit des Taggings zu anderen Künstlern wird die Reichweite immens erhöht und durch die Verlinkung zu externen Quellen wie Künstler Webseiten, Händlern, Musikportalen wie Discogs etc. stellt diese Art der Präsentation einen großartigen Einstieg in die musikalische Welt dieses Künstlers da. Dies lässt sich ohne weiteres auf andere Künstler übertragen und der Marketing bezogenen Ausrichtung sind da kaum Grenzen gesetzt.

Und wie erfolgreich war diese Aktion für DJ Shadow? Der Screenshot unten gibt einen kleinen Einblick, die Fans können die einzelnen Alben kommentieren und stoßen so auf Veröffentlichungen, die sie vielelicht noch nicht kannten. Und können sich aktiv in Diskussionen involvieren. Was bietet mehr Interaktion als eine solche Aktion?

Obwohl Social Commerce bislang im Musikbereich noch keine große Rolle spielt, weil sich die User nicht zum einkaufen auf facebook treffen, kann eine Verlinkung in jedem Post zum Artiststore ein idealer Ausgangspunkt für eine Konversion darstellen. Bei DJ Shadow verlinken die einzelen Posts immer direkt zur Künstlerseite und bieten dort eine Kaufmöglichkeit. Wer dem einzelnen Post mehr Raum für verweisende Inhalten und Links gibt, kann das Postential einer solchen Aktion natülich weiter ausschöpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein ähnliche Konzept verfolgte Spotify im April 2012 zur Zeit des Deutschland Launches des Musikservices. Sie stellten einen großen Teil ihrer Release online und zeigten damit 1000 Jahre Musikgeschichte als Zeitstrahl zum reinhören, angefangen 1001 bis heute. Spotify zeigte damit ihre Katalogtiefe und animierte User dazu, die App zu testen und an der automatisierten Accounterstellung teilzunehmen. Durch die Integration von Spotify in Facebook führt das zu einem riesigen Entdeckungspotential samt viraler Verbreitung.

Sep 292011
 

Die Agentur Good Lizard Media hat zum Start der Reihe „Kosten von Direct to fan Kampagnen“ ein Whitepaper auf dem Midem Blogveröffentlicht, was sich mit dem Aspekt beschäftigt, welche Rolle Social Media in Bezug auf Direkt to Fan für die Musik Industrie spielt:
1. Was ist „Direct to Fan (DTF)“, 2. Wo findet „Direct to Fan (DTF)“ statt, 3. Was initiiert DTF? und 4. Wer verdient daran?

Interessant ist die Liste der wichtigsten „drivers“, von den beiden wichtigsten „Live Shows“, über „Album Veröffentlichung“ bis hin zu „limitieren Auflagen“.

Interessant ist die Grafik, die versucht die Anzahl der Fans in Zusammenhang mit dem Umsatz durch DTF zu bringen. Sie zeigt ganz anschaulich, das die Anzahl der Fans offensichtlich keinen direkten Einfluss auf den erzielten Umsatz hat (ähnlich wie die „views“ bei Online Videos beschrieben in diesem Post über den Einfluss von Musikvideo Konsum auf den Umsatz.
Auch hier (daher auch Live Shows an erster Stelle der DTF – Driver) geht es um Gefühl, Nähe und vor allem Involvement des Fans, was zu DTF Umnsätzen führt.

Das gesamte Whitepaper findet ihr gleich hier auf Slideshare:

Sep 212011
 

Social Media Marketing ist in aller Munde und darf heutzutage in keinem Marketing Konzept mehr fehlen. Allein in Deutschland sind mittlerweile 20 Millionen Menschen bei dem größten Netzwerk Facebook angemeldet, wobei mehr als 90 % davon in der Altersgruppe der 14-49 Jährigen angesiedelt ist. Wie schon in meinen vorherigen Posts beschrieben, spielt der ROI (Return On Investment) eine immer wichtigere Rolle und Social Media wird mittlerweile auch als Absatzkanal für Produkte im e-commerce genutzt. F-Commerce steht hierbei als Synonym für solche e-commerce Aktivitäten im Social Web.
Anders als im herkömmlichen E-Commerce, wo Aktivitäten und Kampagnen mittlerweile fast automatisiert geplant werden und anhand von definierten KPIs optimiert werden, ist dieser Bereich im Social Web sicherlich vielschichtiger und birgt einige Stolperstellen, aber auch hohes virales Potential.
Das Online Magazin Internethandel hat in der aktuellen Ausgabe das Titelthema . Es werden neben den Grundlagen alle wichtige Aspekte des Facebook Marketings vorgestellt, wie man Gruppen und Fanpages zur Leadgenerierung nutzt, seine Postings zeitlich plant, Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufbaut, Facebook Shops einbindet, Anzeigen und sponsored Posts schaltet und gibt zusätzlich Tips zur Fehlervermeidung in sozialen Kampagnen. Alles in allem ein guter Leitfaden für alle, die Facebook als zusätzlichen Vertriebskanal nutzen möchten.

Feb 282011
 

Dieser Beitrag basiert auf einem Guest Post im New Music Think Tank von Jon Ostrow von MicControl, einer Music Blogging Community.

Die „Single“ ist seit jeher ein wichtiges Tool in der Musikvermarktung, früher natürlcih auf Vinyl, aber heutzutage hauptsächlich im digital Format und ist dabei wichtig wie eh und jeh.
Dabei ist hat sich die Single zu einem vielseitigen Marketing Tool entwickelt, was auch verschiedene Anforderungen erfüllen und Marketing Ziele haben kann:

1) Die „Radio Single“
Ziel ist Reichweite, typischerweise Radiofroundlich etwas kürzer als das Orginal (ca. 3 Minuten) und dient eher dazu, sich beim Hörer zu verankern. Wenn der Song (und der Artist) nach dem Play im Ohr bleibt, ist das Ziel erfüllt…
Die „Radio Single“ sollte jede band im Demo Package haben und der Focus im Press Kit bzw EPK sein.

2) Die „Street Single“:
Während die Radio Single die Reichweite erweitern soll, dient die Street Single dazu, die bestehenden Fans anzusprechen. Diese Singles haben oftmals weniger den Pop Charakter sondern sollen vielmehr die muskalischen Skills des Künstlers zeigen und den Fans etwas mehr Tiefe bieten.
Wenn du die Fähigkeit hast, eine wirkliche Sololeistung hinzulegen oder ein paar heiße Lyrics zu zeigen hast, ist das das Format der Wahl für deine Fans. Der virale Effekt steht auch hier im Vordergrund. Oftmal bietet sich an, die Street Single als zentrales Tool zur Rekrutierung eines Onlien Street Team zu verwenden.

3) Die „iTunes Bonus Single“, der Bonus Track :
Diese Art der Single ist ein klares Sales tool. Dieser Single track, auch der exlcuive Track genannt, ist meistens ein live Track, ein exclusiver Remix, eine alternative Verion oder ein unveröffentlichter Track.
Die Idee ist hierbei, den Fans ewas Wertvolles anzubieten, dass sie mit dem Album Kauf erwerben können und nur auf itunes (bzw. auch auf einen anderen Store) finden können. Man sollte nur vermeiden, in mehreren Stores jeweils ein unerschiedliches Bonus Track Produkt anzubieten, weil das den Konsumenten verwirren kann, er kann das Gefühl bekommen, nie das komplette Album zu kaufen.

4) Die „Free Download Single“:
Die „Free Download Single“ kann af verschieden Arten verwendet werden. In jedem Fall werden diese Gratis Downloads als Incentive für den Fan Support oder das Fan Involvement verwendet und sind fast immer ein virales Tool. Meist werden sie im Austausch für eine e-mail Adresse (data Capture) oder auch als „instant Track download“ für ein Album Pre-order sein. Mit Services wie „tweet for a track oder Cashmusic können Musiker / Labels ihren Fans tracks im Austausch für virale Verbreitung anbieten.

5) Die „Leaked Single“:
Der leaked Track dient dazu, einen Internet Buzz zu kreieren, indem Fans etwas geboten wird, dass die Aura des Verbotenen umgibt. Und sich dadurch verbreiten soll.

Die Taktik des Leaks ist nicht so einfach, zum ersten müssen die richtigen Personen bzw. Blogs den leak zuerst bekommen, damit er sich richtig verbreitet und es darf natürlich nicht wie ein offiziell veröffentlichter Track aussehen. Das Timing ist wichtig sowie die Zielgruppe, die den Track verbreiten soll…

6) Die „Virale Video Single“:
Die virale Video Single lässt sich wirklich schwer planen, aber sie hat das Potential, sich sehr weit zu verbreiten. Es hängt natürlich stark vom Video ab, aber wenn die Video Single sich entwickelt, ist sie schnell omnipräsent im Social Web, auf blogs und youtube, da sich Videos so einfach und schnell sharen lassen. Neben dem offiziellen Viral Video sind es oftmals auch Fan Video Remixe, die diese Funktion erfüllen…

7) Die „Remix Single“:
Es gibt zwei wichtige Gründe für eine Remix single. Zum ertsen bieten sie die Möglichkeit, die Musik mit anderen Künstler zu verbinden und demnach die Zielgruppe der Fans und Blogs zu erweitern mit Genres, zu denen man normalerweise wenig Zugang hat. Und zum zweiten bietet es die Möglichkeit, einen populären Song ein zweites Mal zu pushen. Zudem gibt es die Idee, einen eigenen Remix eines anderen Songs zu kreieren. Die Funktion der Zielgruppen Erweiterung ist auch hier gegeben.
Neben dem Promotion Effekt spielt natürlich auch der Verkauf der digital oder auch physikalischen 12″ eine Rolle…

Feb 142011
 

Apple ist oft Vorreiter, was Design & Marketing angeht. Auch Apples Marketingmaßnahmen sind immer konversions-optimiert, was nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist. Flowtown hat mal analysiert, wie Apple einen Newsletter aufbaut:

Anatomy of an Apple Email

Quelle: Flowtown – Social Media Marketing Application

Feb 122011
 

Warenkörbe sind essentiell für e-commerce. Eine Studie hat nun herausgefunden, dass 88% aller Warenkörbe niemals den Checkout Prozeß komplett durchlaufen, sondern vorzeitig abgebrochen werden. Hier sind sechs Vorschläge, wie man Kunden dazu bringen kann, eine Conversion abzuschließen:

1. Zeige die Versand- und Zahlungsinformationen schon vor dem Anfang der Checkout Prozesses
2. Biete reduzierte Versandkosten oder „Free Shipping“
3. keine erwzungende Kundenregistrierung vor dem Kauf Abschluss
4. Biete Möglichkeiten, der Warenkorb für später abzuspeichern
5. Biete „Safe & Secure“ Checkout
6. An jeder Stelle des Checkout Prozesses eine Support Möglichkeit anbieten