Okt 242012
 

in den letzten Monaten hat Facebook immer mehr unterschiedliche Werbeformate rausgebracht, die Zeiten sind vorbei, wo man nur die Auswahl zwischen einem Banner ander Seite oder einem Banner an der Seite hatte. Auch Facebook bietet mit aufkommenden Werbekunden immer mehr unterschiedliche Formate an. Auch wenn nich alle direkt durch jeden buchbar sind über das Facebook Adtool, ist es sinnvoll, mal einen Überblick zu schaffen. Aus diesem Grund hat Facebook in diesem Monat einen Guide veröffentlicht
Er fängt an, mit der Definition von Facebook Ads:

Ads sind bezahlte Anzeigen von Unternehmen, sie sind die Stimme der Marketing Leute. Sie können auch im sozialen Kontext von Freunden stehen.

Ein Überblick über alle Ad-Formate:

1. Page post text ad
2. Page post photo ad
3. Page post video ad
4. Page post link ad
5. Question ad
6. Offer ad
7. Event ad
8. Page like ad
9. App ad
10. Mobile app install ad
11. Domain ad
12. Sponsored results

Eine Definition zu den Sponsored Stories:

Sponsored stories sind Nachrichten von Freunden über ihre Aktivität mit Unternehmen und Marken, Unternehmen können durch promoten von solchen Stories die Chance erhöhen, dass Freunde diese Inetraktion sehen.

Eine Übersicht der Formate für Sponsored Stories:

1. Page like sponsored story
2. Page post like sponsored story
3. Page post comment sponsored story
4. Page post share sponsored story
5. Question sponsored story
6. Offer claim sponsored story
7. Event sponsored story
8. Check-in sponsored story
9. Game played sponsored story
10. App shared sponsored story
11. Open graph sponsored story
12. Domain sponsored story

 

Und hier der komplette Werbeleitfaden:

Dez 132011
 

Nur ein kurzer Post zwischendurch, ich möchte auch keine Lanze brechen für Facebook. Aber wer meinen Blog verfolgt kann feststellen, dass ich durchaus zu Werbung auf Facebook rate, insb. im Musik Bereich. Facebook bietet im Vergleich zu anderen Werbenetzwerken einen (noch) sehr geringen CPC / CPM bei gleichzeitiger sehr genauer Segmentierung (ein Hoch auf den Datenschutz 😉 ). Selbst das Google Ad Network, was mittlerweile fast nur noch Youtube performen lässt, hat in der Regel einen weit höheren CPC.

Gut, zweck dieses Posts ist es, auf den Marketing Guide von Facebook hinzuweisen, der zwar sehr kurz und knapp ist, aber den ertsen 5000 Downloadern einen Advertising Gutschein i.H.v. 25$ bietet (gegen Data Capture). Also für alle, die bisher kein Geld in Facebook Advertising investieren wollten, ein gute Möglichkeit das mal zu testen… Seid kreativ und eröffnet einfach ein paar Anzeigen und testet, welche am besten performt. Ihr könnt eure Facebook Profile bewerben, auf itunes, amazon.de oder Beatport linken, eure Webiste oder Webshop bewerben u.v.m. Auch mit 25$ heißt es testen, testen, testen…

Mrz 132011
 

Onlinewerbung boomt und auch im Medien- und Musikmarketing spielt Onlinewerbung eine immer größere Rolle. Aber Werbung macht nur Sinn, wenn sie zielgerichtet und wirksam ist. Wirksam im Hinblick auf die Werbeziele und die Konversion die erreicht werden soll. Wenn man sich die Bannerwerbelandschaft für Musikprodukte anschaut und analysiert, mit welchem „Call to Action“ Labels und Künstler ihre Anzeigen und Buttons gestalten, so findet man Banner, die eine simple Information a la „Jetzt erhältlich“, oder „Download on Beatport“ oder auch gar keine Kaufaufforderung enthalten. Die US Agentur „Amp Music Marketing„, die viele Künstlerwebseiten und Musik Kampagen gestaltet, hat eine Testreihe mit Hilfe des A/B Testing tools Optimizely gestartet und untersucht, welcher „Call to Action“ die höchste Konversionsrate erzielt.

Sie untersuchten Kauf Buttons, die mit „Get the album“, „Download the album“ und „Buy the album“ bezeichnet waren.
Sie testenten die Buttons auf vier verschiedenen Websites von sehr unterschiedlichen Künstlers und auch verschiedene Arten von Buttons. Zum Beispiel waren auf einer Seite die drei Variationen auf großen Buttons, die zum Künstlershop linken und auf einer anderen einfach als Textlinks gestaltet, die zu itunes linken.

Die Resultate des Experiments

Trotz der sehr unterschiedlichen Gestaltung und Zielseiten, waren die Resultate des Testings sehr konstistent.
Und sie waren nicht nur konsistent, sondern auch sehr überraschend.
Man hätte erwarten können, dass der Term „Buy the album“ am schlechtesten abschneidet, weil er ohne Umschweife eien Kaufprozess ankündigt und das die User eigentlich erstmal skeptisch sind, und sich nicht gleich zu einem Kauf bewegen lassen wollen. Aber das genaue Gegenteil war der Fall.

“Get The Album” war der am schlechtesten performende Term mit einer durchschnittlichen Klickrate (CTR) von 5.9% .

“Download The Album” performte etwas besser mit einer CTR von 6.3%, was 6% mehr Klicks als bei “Get” bedeutet.

Der am besten performende Term war “Buy The Album” mit einer eindrucksvollen CTR von 10.9%. Das sind 73% mehr Klicks als bei “Download” und 84% mehr als bei “Get”.

Wenn man jetzt bedenkt, dass ein einzelnes Wort die Verkäufe in einem Online Shop um 50% erhöhen kann, ist das schon bemerkenwert. Weil das Experiment mit einer großen Anzahl von Fans auf vielen Websites gestestet wurde, kann man davon ausgehen, dass die Daten valide sind und diese Erkenntnisse angewendet werden können.

A/B Testing in der Praxis

Neben der Erkenntniss, welcher Call to Action am besten performt, zeigt diese Experiment noch etwas sehr deutlich. Durch Testen von Werbemassnahmen, und sei es auch nur ein Wort, lassen sich erhebliche Umsatz Steigerungen erreichen. Und das Gute ist, dass dieser Bereich längst nicht mehr so komplex ist, wie er noch vor ein, zwei Jahren war. Es gibt heute zahlreiche Tools, mit denen man solche Test durchführen kann.

Als erstes würde ich das Tool Optimizely empfehlen, das auch hier verwendet wurde. Es bietet relativ schnell die Möglichkeit auch komplexere Szenarien zu testen, wobei man nur einen kleinen Code Schnipsel in die zu testene Website einfügen muss.
Das smarte an diesem Tool ist, dass man die Variationen per Drag und Drop und einfacher direkter Änderung in einem grafischen WYSIWYG Editor ändern kann. Es bietet mit einem flexiblen Preismodell ab 19$ / Monat, die Möglichkeit, sehr kostengünstig und effektiv ins A/B Testing einzusteigen incl. einer Google Analytics Integration.

Google selbst bietet natürlich auch ein Tool an, den Google Website Optimizer:

Es ist ein sehr popläres Tool, mit dem man sehr einfache A/B Tests aber auch komplexere Multi Variablen Test durchführen kann. Anders als bei Optimizely müssen herbei natürlich die einzelnen Variationsseiten gebaut werden und jeweils der Code snippet eingefügt werden.

Google Website Optimizer läßt sich auch in andere Google Tools integrieren und verfügt über eineDokumentation und zahlreichen Tutorials.

Feb 212011
 

Dieses Jahr werden weltweit ca. 6 Milliarden UD-Dollar in Social Media Werbung investiert und die Frage nach dem ROI wird immer wichtiger. Bisher waren die niedrigen Click Through Raten damit begründet, daß User einfach keine Banner klicken, wenn sie in Social Networks aktiv sind.

Laut einer Studie von Webtrends ist die Performance von Facebook Bannern relativ niedrig und sinken zudem noch weiter. Zwischen 2009 und 2010 fielen die weltweiten CTR während die CPM’s stiegen. Das bedeutet, daß Facebook User immer weniger klicken, aber gleichzeitig die Kosten der Kampagnen steigen.

Facebook Performance, 2009 & 2010

CTRs sind dabei in den USA geringer als anderswo auf der Welt (0,065% targeted USA gegenüber0.087%, wenn in andere Länder getragteted wurde), wobei beide Raten immer noch höher sind, als wenn gar nicht geografisch getargeted wurde.

Eine Chitika Studie verglich die CTRs auf Facebook mit denen im google Network und fand heraus, daß die im Social Network signifikant kleiner waren.

Clickthrough Rates für Google and Facebook Text Ads Nord Amerika , Jan 2011

Allerdings gibt es nicht die eine Durchschnitts CTR für eine Plattform, sondern diese ist abhängig von der Zielgrupper, der Anzeigengestaltung und dem beworbenen Gut.
Zudem spielt das Targeting eine große Rolle. Facebooks Advertising Plattform bietet ja Möglichkeiten Zielgruppen konsequent zu targeten und laut einer Studie von BLiNQ Media kann Targeting einen extremen Anstieg der CTR bedeuten. BLiNQ Media schaltete verschieden Kampagnen und stellte fest, daß die CTRs bei einem angewandten Targeting bis zu 7,5 mal höher waren, asl bei Kampagnen ohne Targeting.


Performance Metrics für Targeted vs. Nontargeted Facebook Anzeigen

„Anzeigen, die ein soziales Element haben, wie Namen oder Bilder von Freunden, denen die Marke gefällt, können auch gut performen“ sagt Williamson. „Marketing Leute können dies zusätzlich zu anderen Targeting Taktiken auf Facebook verwenden.

Also obwohl die durchschnittlichen Klickraten auf Facebook geringer sind kann man sagen, dass ein vernünftiges Targeting eine Kampagne erfolgreicher machen kann, als Werbung in anderen Banner Netzwerken.

Feb 032011
 

Eine Webtrends Studie von 11,000 Facebook Ads hat die Clickthrough Raten CTR (rot) und Cost per Click CPC (blau) für verschiedene Werbekategorien untersucht und festgestellt, dass „Media & Entertainment“ and „Tabloids & Blogs“ hohe Cick Throug Raten aufweisen. Werbung für Dinge, „die Spass machen“ hat offensichtlich mehr Potential auf Facebook und die Chance weiter verbreitet zu werden:
Werbewirkung auf Facebook