Apr 222012
 

Unbestritten ist Social Media ein wichtiger Kanal umd als Künstler und Label mit seinen Fans zu kommunizieren, aber dennoch kommt man um eine eigene Weeseite als Hub für potentielle Fans und Kunden und als direkter Promo- und Absatzkanal nicht umhin. Das wird leider immer noch und auch wieder unterschätzt und viele Musiker konzentrieren sich lieber auf andere Dinge. Die Firma getsharesquare.com hat im Zuge des SXSW Festivals 1700 Musiker Webseiten hinsichtlich der verwendeten Technologen untersucht, insbesondere in Hinblick auf die immer weiter verbreitete mobile Nutzung. Die steigenden Absatzahlen vom Iphone, die rasante Ausbreitung von Android und der launch des Windows 8 mobile verbunden mit sinkenden Preisen von mobilen Datenverträgen, geben einen Hinweis, wo die User in Zukunft vermehrt im Internet surfen werden.

Die Ergebnisse sind ernüchternd: Ein Drittel aller Seiten nutzen maßgeblich Flash, was auf IOS nicht läuft, 90% der Seiten erkennen keine mobilen Browser und es gab sogar 100 Seiten, die noch Framesets verwenden und damit Mobile und Suchmaschinen das Lesen schwer machen. Knapp ein Drittel aller Seiten lassen sich ohne zoomen mobile nicht lesen und links und Buttons sind zu klein, um sie anzuklicken.

Weitere Ergebnisse hier in der Infografik:

Jan 102012
 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Kunden oder Fans auf eure Webseite gelangen: Über Social Media links und Empfehlungen durch Freunde, über links von externen Webseite und Opinion Leadern, über Links auf Werbematerialen, Postern, Flyern etc, aber die Nummer Eins der Refferer ist nach wie vor eine Suchmachine, in Deutschland ist das mit 93% Marktanteil Google. Und in der Regel müssen die User, die über Google (gemeint sind hier die natürlichen Suchergebnisse im Gegensatz zu Adword Anzeigen) nicht erst mit viel Marketing Einsatz überzeugt werden, auf die Seite zu kommen, sondern kommen, geleitet durch eine gute Zusammenfassung in der Meta Description, selbständig auf die Seite und haben oftmals schon eine Bereitschaft zur Konversion. Dabei wird dieser Kanal oft vernachlässigt und lieber viel Geld und Energie in weniger effektive Kanäle gesteckt. Dabei ist SEO effektiv, günstig und oft relativ einfach umzusetzen und zu optimieren. Es mag zwar nicht so sexy wie Social Media Marketing und Display Advertising sein, aber sollte dennoch erstmal abgearbeitet werden, bevor man sich mit weiteren Massnahmen beschäftigt.
Aber wie kommt man nun in die Top 10 der Suchergebnisse für seine relevanten Suchbegriffe, der Vorraussetzung, dass man überhaupt gefunden wird?
Das Magazin INTERNETHANDEL stellt in ihrer aktuellen Ausgabe die 120 wichtigsten Kriterien für eine gute Google Platzierung vor, basierend auf den Daten der US Webseite „Search Engine Journal“.

Diese 120 Kriterien lassen sich in 14 Kategorien einteilen:

1. Google Faktoren in Bezug auf die domain
(z.B. Alter, Art, Top vs Sub)

2.  Google Faktoren in Bezug auf den Server
(z.B. Standort + Performance etc.)

3. Google Faktoren in Bezug auf die Architektur der Programmierung
(z.B. Schlankheit der Programmierung, ext. Dateien…)

4. Google Faktoren in Bezug auf die Seiteninhalte
(z.B. Menge und Linkanzahl)

5. Google Faktoren in Bezug auf die interne Verlinkung

6. Google-Faktoren in Bezug auf die gesamte Website
Globale Site Kriterien

7. Google-Faktoren in Bezug auf seitenspezifische Eigenschaften

8. Google-Faktoren in Bezug auf die Verwendung von Suchwörtern
(z.B. Platzierung auf der Seite und im HEader)

9. Google-Faktoren in Bezug auf ausgehende Links
(Anzahl + Qualität)

10. Google-Faktoren in Bezug auf Backlinks
(z.B. Relevanz + Qualität)

11. Google-Faktoren in Bezug auf einzelne Backlinks

12. Google-Faktoren in Bezug auf das Profil und das Verhalten Ihrer Besucher
(z.B. Anzahl und Bouncerate)

13. Google-Faktoren in Bezug auf Manipulationsversuche und Strafen
(Über die Vermeidung von Abstrafen)

14. Weitere Google-Faktoren
(z.B. Nutzung der Google Tools)

Alles in allem ein umfangreiche Sammlung von Kriterien, die zeigt, wie wichtig und umfangreich SEO ist. Eine kostenlose Leseprobe gibt es hier.

 

 

 Posted by at 20:05
Feb 172011
 

Google Maps API, Google Checkout API, Google Analytics API, Google Feedburner API… Zugegebnermaßen wird es langsam unübersichtlich. Die Übersicht der Google Produkte, wenn man sich bei iGoogle eingeloggt habt, zeigt auch nur einen Auschnitt dessen, was Google heute anbietet.

Abhilfe schafft die Periodic Table of Google APIs & Developer Tools auf der Google Seite, eine gut designte Übersicht mit klickbaren Elementen, die direkt zu einer Informationseite der APIs bzw. Tools führen. Well done!