Okt 172011
 

Ende Oktober findet der Kulturinvest Kongress in Berlin statt, den ich letztes Jahr schon besucht habe. Es gibt wieder interessante Themen im Bereich Musikmarketing, bspw. ein Forum zum Thema Sponsoring im Musikbereich, insb. dem Live Sektor: www.kulturinvest.de/de/programm/1-kongress-tag/invest-in-rock-pop/

Im Bereich Social Media gibt es Fallbesipiele u.a. von den Berliner Philharmonikern, die  ja mit ihrem virtuellen Konzertsaal für viel Presse gesorgt haben und viele weitere interessante Themen zu neuen Wertschöpfungsketten der Musikindustrie.

Über den Kongress:

Der KulturInvest-Kongress am 27./ 28. Oktober 2011 in Berlin ist als Branchentreff für Kulturanbieter und Kulturinvestoren fester Bestandteil vieler Terminkalender. In diesem Jahr wird die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr erneut übertroffen. Die Kulturmarken-Gala im TIPI am Kanzleramt ist bereits komplett ausgebucht.

Über 60 Top-Referenten, darunter Entscheider kleiner und großer Marken, referieren in 16 Foren zu aktuellen Trends und Entwicklungen aus Kulturmanagement, -marketing und -investment. Der KulturInvest-Kongress hat sich bereits im dritten Jahr zum Highlight der Branche entwickelt. Die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres wird erneut weit übertroffen, viele der begrenzten Tickets sind bereits vergriffen. Melden Sie sich deshalb jetzt an und sichern sich eines der Resttickets!

Zum Programm http://www.kulturinvest.de/deutsch/programm/
Melden Sie sich jetzt an! Tickets gibt es bereits ab 290 € zzgl. Mwst.
Tickets bestellen http://www.kulturinvest.de/no_cache/de/anmeldung/

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Sep 152011
 

Nielsen, das berühmt berüchtige amerikanische Marktforschungsinstitu hat jetzt ein whitepaper herausgegeben, welches sich mit dem Einfluß von „views“ und „engagement“ auf den kauf von Musik auswirkt. Dort wurde erst einmal festgestellt, dass der Musikkonsum über Youtube etwa dreimal so hoch ist wie Musikkosum über legale downloads. Wer jetzt denkt, dass man dann lieber kein Musikvideo mehr auf Youtube stellen sollte, sollte sich mit der Wirkung von Musikvideos auf das Kaufverhalten beschäftigen. Erstaml läßt sich feststellen, dass Video Streaming Dienste ein stark wachsendes Segment im Internet darstellt. Unter den untersuchten Ländern spielt Brasilien eine Spitzenrolle.
Musikvideos im Internet spielen mittlerweile eine wichtige Rolle in der Musikpromotion, anders als im TV ist die Möglichkeit einer Nutzer Interaktion um ein vielfaches höher. Dabei geht es nicht um „Nutzungsdauer“ oder „Views“ sondern um „likes“ und „dislikes“, Kommentare, Empfehlungen usw.
In dem whitepaper werden exemplarisch einige aktuelle Videos in bezug auf „Views“ und „Nutzerinteraktion“ untersucht und dabei wurde festgestellt, dass die Anzahl der Views einen geringen Einfluß auf Verkäufe haben, aber der Grad der „Nutzerinteraktion“ sehr wohl verkauffördernd wirkt. (Ausnahmen gibt es hierbei natürlich auch).

In einer Industrie, in der Verkaufszahlen stetig fallen ist der Ansatz des Online Video Marketings zur Steigerung der Single Download Sales sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Nicht zu vergessen ist auch das Einkommen des Video selbst, durch pre-roll und banner Advertising shares auf den heutigen Video Plattformen.


WHITEPAPER ZUM DOWNLOAD

Aug 282011
 

facebook targetingFacebook hat sein Advertising Tool überarbeitet, mit dem man auf facebook.com Banneranzeigen und sponsored Posts buchen kann und bietet nun neben den demografischen Segmentierungskriterien ein weitreichenderes Segmentierungstool nach Interessen an.
Wie bisher lassen sich Zielgruppen von bestimmten Seiten auswählen. Darüberhinaus lässt sich dies auf Themen erweitern, wobei sich Fans von thematisch ähnliche Seiten ansprechen lassen. Dies vereinfacht das Targeting ungemein.

Als letzte Neuerung lassen sich Zielgruppen anhand von Kategorien auswählen, dies führt zu einer breiteren Zielgruppe mit größerer effektiver Reichweite.

Hier gibt es einen PDF Download des offiziellen Guides von Facebook zu diesem Thema: Facebook Targeting Guide download

Aug 242011
 

Für alle, die an eMail Kampagnenoptimierung interessiert sind: HubSpot hat ein kostenloses eBook von Anne Holland mit Tipps für das Testen von E-Mail-Kampagnen veröffentlicht.
Anne veröffentlicht unter whichtestwon.com regelmäßig interessante Testergebnisse. Es werden exemplarisch einige Tests vorgestellt, die u.a. folgende Resultate erreicht haben:
• Steigerungen von opt-in raten um 122%
• 28% mehr leads
• Steigerung von CTRs von über 25%
• 6.5% höhere Konversionsraten

Folgende Tests werden exemplarisch behandelt. Zwar werden die Testverfahren nicht detailliert dargestellt, aber als Anregung ist das eBook auf jeden Fall geeignet.

1. Opt In Form Tests
2. Datenschutzhinweis
3. Betreffzeilen Optimierung
4. Email Design Test
5. Email Template Optimierung
6. Test von Kampagnen Timing
7. Landing Page Test

Das eBook kann kostenlos auf Hubspot heruntergeladen werden (Datenregistrierung erforderlich).

Apr 232011
 

Kissmetrics und One Forty haben eine schöne Infografik veröffentlicht, die einen kleinen Überblick über Social Media Monitoring Tools gibt. Wer ist dafür verantwortlich, die Tools zu mieten, was kosten Social Media Monitoring tools, welche Anbieter gibt es? Social Media Monitoring tools

via OneForty

Download PDF

Mrz 222011
 

Über den perfekten Zeitpunkt, wann man einen Newsletter aussenden sollte, scheiden sich ja die Geister. Reachmail hat eine nette Infografik gepostet, in der man die Öffnungsraten von Newslettern im Verlauf zweier Beispieltage sehen kann. Unter der Woche, in diesem Fall Mittwoch, ist die Öffnungsrate kurz nach 12 Uhr mittags am höchsten, am Wochenende, in diesem Fall Samstag, verteilt sich der Zeitraum der höchsten Öffnungsraten auf den Nachmittag.

Aber welches ist denn nun der perfekte Zeitpunkt zum Newsletter versenden?

Einig ist man sich eigentlich nur dahingehend, daß Freitag Nachmittag und Montag früh die schlechtesten Zeitpunkte sind. Freitags möchte jeder eigentlich nur noch in Wochenende gehen und nicht noch irgendwelche Newsletter lesen. Dasselbe gilt eigentlich auch für den Samstag. Meistens tauchen diese dann in der Inbox Montag früh auf, die sowieso überfüllt ist. Das wird schnell mal „löschen“ geklickt. Daher ist Montag früh auch kein optimaler Zeitpunkt. Das war es allerdings schon, was es an allgemeingültigen Ausschlusskriterien gibt. Aber selbst das kann man in Frage stellen. Es kommt schon daruf an, wer meine Zielgruppe ist. Bei B2B mails trifft das sicherlich zu, da berufliche E-mails i.d.R. am WE nicht, oder nur sporadisch bearbeitet werden.
Wenn man sich zum Beispiel Newsletter anschaut, die an Musik Konsumenten gehen, kann das Wochenende oder mindestens der Freitag durchaus ein guter Zeitpunkt sein, da viele zum Wochenende hin Musik konsumieren.
Ein wichtger Faktor ist auch die Konkurrenz. Bei der Auswahl des idealen Zeitpunkts stellt sich auch immer die Frage, wie frequentiert dieser Zeitraum ist. Es macht sicherlich keinen Sinn, wenn alle am Mittwoch mittag ihre Newsletter aussenden, auch das führt zu einer Reaktanz beim Konsumenten.

Am besten ist es, einfach mal zu testen, so wie es Reachmail gemacht hat. Man wählt dabei einfach unterschiedliche Tage zum Aussand und schaut sich die Öffnungsraten aber auch die Konversionen an. Letztendlich ist Reichweite schön, aber Konversion ist wichtiger in der Regel. Es komt also auch darauf an, wann die Empfänger am besten zu Käufern werden.
In meiner Praxis hat sich der Donnerstag Vormittag als ein weitgehend idealer Zeitpunkt herausgestellt, das ist kurz vor dem Wochenende. Im Musikbereich scheint das ein Tag zu sein, an dem Konsumenten offen für Neuigkeiten sind. Nicht ohne Grund haben viele Downloadshops am Donnerstag ihren „Store Turn“, d.h. das ist der Tag, an dem neue Veröffentlichungen gefeatured werden.

Aber man sollte auch mal Mut zu ungewöhnlichen Aussandzeiten haben (vielleicht nicht gerade Nachts, weil der Newsletter in der morgendlichen Email Flut untergeht), aber am Wochenende (Sonntag) kann man durchaus mit wenig Konkurrenz rechnen. Ebenso ein Montag Nachmittag kann eine Alleinstellung bewirken. Aber auch hier heißt es: Was ist das Ziel und die Zielgruppe des Mailings? Und wan ist diese am empfänglichsten für eine Botschaft? Und wann ist der Zeitpunkt in der Woche, wo sie am ehesten kauft? Und dann Testen, Testen, Testen…

 

Ansonsten gilt:

 

  • Bounce Rates sind morgens am höchsten
  • Open Rates sind am Wochenende am höchsten (45%)
  • Open Rates sind morgens 53% höher
  • Click Through Rates sind am Wochenende und früh morgens 10% höher als sonst
  • Die Beste Sendefrequenz für Newsletter sind ein bis viermal im Monat
  • Die höchste Unsubscribe rate gibt es bei Usern, die kürzer als 10 Tage registriert sind
  • Gleichzeitig gibt es bei Usern, die kürzer als 10 tage registriert sind, die höchste Click Through Rate (CTR)

(Grafik von socialmediagraphics)

Mrz 132011
 

Onlinewerbung boomt und auch im Medien- und Musikmarketing spielt Onlinewerbung eine immer größere Rolle. Aber Werbung macht nur Sinn, wenn sie zielgerichtet und wirksam ist. Wirksam im Hinblick auf die Werbeziele und die Konversion die erreicht werden soll. Wenn man sich die Bannerwerbelandschaft für Musikprodukte anschaut und analysiert, mit welchem „Call to Action“ Labels und Künstler ihre Anzeigen und Buttons gestalten, so findet man Banner, die eine simple Information a la „Jetzt erhältlich“, oder „Download on Beatport“ oder auch gar keine Kaufaufforderung enthalten. Die US Agentur „Amp Music Marketing„, die viele Künstlerwebseiten und Musik Kampagen gestaltet, hat eine Testreihe mit Hilfe des A/B Testing tools Optimizely gestartet und untersucht, welcher „Call to Action“ die höchste Konversionsrate erzielt.

Sie untersuchten Kauf Buttons, die mit „Get the album“, „Download the album“ und „Buy the album“ bezeichnet waren.
Sie testenten die Buttons auf vier verschiedenen Websites von sehr unterschiedlichen Künstlers und auch verschiedene Arten von Buttons. Zum Beispiel waren auf einer Seite die drei Variationen auf großen Buttons, die zum Künstlershop linken und auf einer anderen einfach als Textlinks gestaltet, die zu itunes linken.

Die Resultate des Experiments

Trotz der sehr unterschiedlichen Gestaltung und Zielseiten, waren die Resultate des Testings sehr konstistent.
Und sie waren nicht nur konsistent, sondern auch sehr überraschend.
Man hätte erwarten können, dass der Term „Buy the album“ am schlechtesten abschneidet, weil er ohne Umschweife eien Kaufprozess ankündigt und das die User eigentlich erstmal skeptisch sind, und sich nicht gleich zu einem Kauf bewegen lassen wollen. Aber das genaue Gegenteil war der Fall.

“Get The Album” war der am schlechtesten performende Term mit einer durchschnittlichen Klickrate (CTR) von 5.9% .

“Download The Album” performte etwas besser mit einer CTR von 6.3%, was 6% mehr Klicks als bei “Get” bedeutet.

Der am besten performende Term war “Buy The Album” mit einer eindrucksvollen CTR von 10.9%. Das sind 73% mehr Klicks als bei “Download” und 84% mehr als bei “Get”.

Wenn man jetzt bedenkt, dass ein einzelnes Wort die Verkäufe in einem Online Shop um 50% erhöhen kann, ist das schon bemerkenwert. Weil das Experiment mit einer großen Anzahl von Fans auf vielen Websites gestestet wurde, kann man davon ausgehen, dass die Daten valide sind und diese Erkenntnisse angewendet werden können.

A/B Testing in der Praxis

Neben der Erkenntniss, welcher Call to Action am besten performt, zeigt diese Experiment noch etwas sehr deutlich. Durch Testen von Werbemassnahmen, und sei es auch nur ein Wort, lassen sich erhebliche Umsatz Steigerungen erreichen. Und das Gute ist, dass dieser Bereich längst nicht mehr so komplex ist, wie er noch vor ein, zwei Jahren war. Es gibt heute zahlreiche Tools, mit denen man solche Test durchführen kann.

Als erstes würde ich das Tool Optimizely empfehlen, das auch hier verwendet wurde. Es bietet relativ schnell die Möglichkeit auch komplexere Szenarien zu testen, wobei man nur einen kleinen Code Schnipsel in die zu testene Website einfügen muss.
Das smarte an diesem Tool ist, dass man die Variationen per Drag und Drop und einfacher direkter Änderung in einem grafischen WYSIWYG Editor ändern kann. Es bietet mit einem flexiblen Preismodell ab 19$ / Monat, die Möglichkeit, sehr kostengünstig und effektiv ins A/B Testing einzusteigen incl. einer Google Analytics Integration.

Google selbst bietet natürlich auch ein Tool an, den Google Website Optimizer:

Es ist ein sehr popläres Tool, mit dem man sehr einfache A/B Tests aber auch komplexere Multi Variablen Test durchführen kann. Anders als bei Optimizely müssen herbei natürlich die einzelnen Variationsseiten gebaut werden und jeweils der Code snippet eingefügt werden.

Google Website Optimizer läßt sich auch in andere Google Tools integrieren und verfügt über eineDokumentation und zahlreichen Tutorials.

Feb 212011
 

Dieses Jahr werden weltweit ca. 6 Milliarden UD-Dollar in Social Media Werbung investiert und die Frage nach dem ROI wird immer wichtiger. Bisher waren die niedrigen Click Through Raten damit begründet, daß User einfach keine Banner klicken, wenn sie in Social Networks aktiv sind.

Laut einer Studie von Webtrends ist die Performance von Facebook Bannern relativ niedrig und sinken zudem noch weiter. Zwischen 2009 und 2010 fielen die weltweiten CTR während die CPM’s stiegen. Das bedeutet, daß Facebook User immer weniger klicken, aber gleichzeitig die Kosten der Kampagnen steigen.

Facebook Performance, 2009 & 2010

CTRs sind dabei in den USA geringer als anderswo auf der Welt (0,065% targeted USA gegenüber0.087%, wenn in andere Länder getragteted wurde), wobei beide Raten immer noch höher sind, als wenn gar nicht geografisch getargeted wurde.

Eine Chitika Studie verglich die CTRs auf Facebook mit denen im google Network und fand heraus, daß die im Social Network signifikant kleiner waren.

Clickthrough Rates für Google and Facebook Text Ads Nord Amerika , Jan 2011

Allerdings gibt es nicht die eine Durchschnitts CTR für eine Plattform, sondern diese ist abhängig von der Zielgrupper, der Anzeigengestaltung und dem beworbenen Gut.
Zudem spielt das Targeting eine große Rolle. Facebooks Advertising Plattform bietet ja Möglichkeiten Zielgruppen konsequent zu targeten und laut einer Studie von BLiNQ Media kann Targeting einen extremen Anstieg der CTR bedeuten. BLiNQ Media schaltete verschieden Kampagnen und stellte fest, daß die CTRs bei einem angewandten Targeting bis zu 7,5 mal höher waren, asl bei Kampagnen ohne Targeting.


Performance Metrics für Targeted vs. Nontargeted Facebook Anzeigen

„Anzeigen, die ein soziales Element haben, wie Namen oder Bilder von Freunden, denen die Marke gefällt, können auch gut performen“ sagt Williamson. „Marketing Leute können dies zusätzlich zu anderen Targeting Taktiken auf Facebook verwenden.

Also obwohl die durchschnittlichen Klickraten auf Facebook geringer sind kann man sagen, dass ein vernünftiges Targeting eine Kampagne erfolgreicher machen kann, als Werbung in anderen Banner Netzwerken.

Feb 172011
 

Google Maps API, Google Checkout API, Google Analytics API, Google Feedburner API… Zugegebnermaßen wird es langsam unübersichtlich. Die Übersicht der Google Produkte, wenn man sich bei iGoogle eingeloggt habt, zeigt auch nur einen Auschnitt dessen, was Google heute anbietet.

Abhilfe schafft die Periodic Table of Google APIs & Developer Tools auf der Google Seite, eine gut designte Übersicht mit klickbaren Elementen, die direkt zu einer Informationseite der APIs bzw. Tools führen. Well done!


 

Feb 142011
 

Apple ist oft Vorreiter, was Design & Marketing angeht. Auch Apples Marketingmaßnahmen sind immer konversions-optimiert, was nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist. Flowtown hat mal analysiert, wie Apple einen Newsletter aufbaut:

Anatomy of an Apple Email

Quelle: Flowtown – Social Media Marketing Application