Okt 272011
 

Mit der Ankündigung der  Timeline hat Facebook sicherlich den Social Media Marktdurchgerüttelt, sodass auch Google+ gleich nachziehen möchte.Doch bevor die timeline richtig online gegangen ist, gibt es schon die ersten Spekulationen, was das für das Social Media Marketing bedeuten kann. Denn was für einzelnen User alles möglich sein wird, von sich preiszugeben, wird für Bands, Musiker und auch Firmen ganz neue Möglichkeiten bieten. Auf Mashable ist ein schöner Post aufgetaucht, der schonmal einen (spekulativen) Ausblick darauf gibt, was an Herausforderungen und Möglichkeiten auf uns zukommen wird.

Keines der besipiele unen ist zwar real oder gar offiziell, aber es gibt schonmal einen mehr oder weniger realistischen Einblick auf die Zukunft der Timeline im Social Media Marketing. Böse Zungen behaupten, dass sich Facebook damit optisch dem Erzfeind Myspace immer näher kommt…

 

 

Okt 172011
 

Ende Oktober findet der Kulturinvest Kongress in Berlin statt, den ich letztes Jahr schon besucht habe. Es gibt wieder interessante Themen im Bereich Musikmarketing, bspw. ein Forum zum Thema Sponsoring im Musikbereich, insb. dem Live Sektor: www.kulturinvest.de/de/programm/1-kongress-tag/invest-in-rock-pop/

Im Bereich Social Media gibt es Fallbesipiele u.a. von den Berliner Philharmonikern, die  ja mit ihrem virtuellen Konzertsaal für viel Presse gesorgt haben und viele weitere interessante Themen zu neuen Wertschöpfungsketten der Musikindustrie.

Über den Kongress:

Der KulturInvest-Kongress am 27./ 28. Oktober 2011 in Berlin ist als Branchentreff für Kulturanbieter und Kulturinvestoren fester Bestandteil vieler Terminkalender. In diesem Jahr wird die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr erneut übertroffen. Die Kulturmarken-Gala im TIPI am Kanzleramt ist bereits komplett ausgebucht.

Über 60 Top-Referenten, darunter Entscheider kleiner und großer Marken, referieren in 16 Foren zu aktuellen Trends und Entwicklungen aus Kulturmanagement, -marketing und -investment. Der KulturInvest-Kongress hat sich bereits im dritten Jahr zum Highlight der Branche entwickelt. Die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres wird erneut weit übertroffen, viele der begrenzten Tickets sind bereits vergriffen. Melden Sie sich deshalb jetzt an und sichern sich eines der Resttickets!

Zum Programm http://www.kulturinvest.de/deutsch/programm/
Melden Sie sich jetzt an! Tickets gibt es bereits ab 290 € zzgl. Mwst.
Tickets bestellen http://www.kulturinvest.de/no_cache/de/anmeldung/

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Okt 042011
 

Neuigkeiten vom Social Network Dinosaurier MYSPACE. Nachdem in der letzten Zeit nur Horrormeldungen wegen schwindener Userzahlen durchgesickert sind, scheint nach dem Kauf durch Specific Media und Justin Timperlake wieder Hoffnung und eine neue Dynamik bei Myspace gewachsen zu sein. Heute gab es eine Präsentation bei Advertising Week , auf der Myspace sein neues Konzept den versammelten Marketing Leuten vorstellte. Kern von Myspace ist und bleibt nach wie vor die Musik, denn im Vergleich zu anderen Diensten, wie Spotify, MOG und RDIO etc. verfügt Myspace über ein Vierfaches an Masterrechten, laut eigenen Angaben von über 40 Millionen Songs, AllThingsD bezeichnet Myspace als „Hulu of Music“. Dabei spielt natürlich der große Anteil von unsigned Bands eine Rolle, die alle anderen Music Services nicht haben. Myspace zeigt anhand einer interessanten Matrix seine Vorteile und Alleinstellungsmerkmale im Vergleich zu anderen Musik Plattformen, wie Spotify, Vevo, Ping, Soundcloud und anderen. Die Reichweite von Myspace scheint aber nach wie vor deren Zugpferd zu sein, nach eigenen Angaben nutzen 70 Millionen User weltweit Myspace jeden Monat und sie verfügen über mehr als 325 Millionen aktiven email Adressen, Marketer Talk halt. Interessant auch, dass ihre Userzahl angeblich genauso hoch ist heute wie 2005, als Myspace für 581 millionen US$ von der News Corp gekauft wurde. Diese Zahlen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen (siehe auch Der schnelle Kollaps von Myspace. Ihre Nutzerzahlen sind seit Februar angeblich um 15% gestiegen. Zweck der Präsentation ist neue Werbepartner einzustimmen, Reichweite ist dort alles. Bleibt abzuwarten, ob Myspace aus der Versenkung wieder herauskommt…

Die ganze Präsentation „Myspace Pitch Deck“ gibt es hier:


Welcome to the new Myspace

Today on Myspace! | Myspace Video

Sep 292011
 

Die Agentur Good Lizard Media hat zum Start der Reihe „Kosten von Direct to fan Kampagnen“ ein Whitepaper auf dem Midem Blogveröffentlicht, was sich mit dem Aspekt beschäftigt, welche Rolle Social Media in Bezug auf Direkt to Fan für die Musik Industrie spielt:
1. Was ist „Direct to Fan (DTF)“, 2. Wo findet „Direct to Fan (DTF)“ statt, 3. Was initiiert DTF? und 4. Wer verdient daran?

Interessant ist die Liste der wichtigsten „drivers“, von den beiden wichtigsten „Live Shows“, über „Album Veröffentlichung“ bis hin zu „limitieren Auflagen“.

Interessant ist die Grafik, die versucht die Anzahl der Fans in Zusammenhang mit dem Umsatz durch DTF zu bringen. Sie zeigt ganz anschaulich, das die Anzahl der Fans offensichtlich keinen direkten Einfluss auf den erzielten Umsatz hat (ähnlich wie die „views“ bei Online Videos beschrieben in diesem Post über den Einfluss von Musikvideo Konsum auf den Umsatz.
Auch hier (daher auch Live Shows an erster Stelle der DTF – Driver) geht es um Gefühl, Nähe und vor allem Involvement des Fans, was zu DTF Umnsätzen führt.

Das gesamte Whitepaper findet ihr gleich hier auf Slideshare:

Sep 242011
 

Nun wurde er endlich angekündigt, auf der f8, der aktuellen facebook developer Konferenz: Der Facebook Music Service und zwar als Teil der neuen Open Graph App Plattform. Facebook hat sich dabei mit einer Reihe von Music Services zusammengetan, um das Real time Musik Streaming und Music Discovery in die neue Timeline zu bringen.

Entgegen den Gerüchten ist es nicht Spotify, der allein den Musik Service auf Facebook betreibt, sondern eine Vielzahl von Streaming Services, u.a. Spotify, Deezer, Rhapsody, MOG, Rdio, Soundcloud, Mixcloud, Earbits, Vevo, Slacker Radio and Songza. Schade ist, das Simfy offensichtlich als deutscher Service noch nicht angeschlossen ist.

Spotify dürfte aber eh erstmal die wichtgste Rolle spielen, weil der Service in den musikalisch wichtigsten Ländern vertreten ist (bis auf Deutschland). Bald können User Playlists in Echtzeit mit ihren Freunden teilen, nur leider beschränkt sich diese Funktionalität immer nur auf den genutzten Service, d.h. die Playlists sind unter den Services nicht kompatibel. Die Playlist spielt letztedlich nicht auf Facebook, sondern innerhalb der jeweiligen App. Der angekündigte Launch hat daher zu einem Wettlauf der einzelnen Services nach Free Streaming Lizenzen geführt, um deren Verbreitung weiter zu erhöhen. Die Chance, dass ein Freund auf Facebook auch Benutzer desselben Streaming Services ist, ist bisher relativ gering. Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich das ganze wird, wenn die Inkompatibilität der Playlist bestehen bleiben sollte. Und natürlich, wie sich diese Discovery Erfahrung auf den A la Card Download auswirken wird. Stay Tuned!

Sep 212011
 

Es ist mal wieder Social Media week und heute findet eine Veranstalung zum Thema „The role of Social Media in today’s music industry“ statt. Da das ja auch Thema meines Blogs ist (siehe z.b. Facebook Guide für Musiker und Band Seiten) möchte ich darauf hinweisen. Gäste sind u.a. meine Wenigkeit, Tamara Deike von Pony Up! und Manuel Overbeck, Label Manager Get Physical.
Es findet im Office von wahwah.fm statt, leider sind alle Tickets weg, aber die Veranstaltung wird auf in der wahwah.fm app übertragen. Stay tuned!

P.S. Einen Audiostream des Panels gibt es im wahwah.fm blog: blog.wahwah.fm/blog/2011/09/social-media-week-2011-round-table-discussion-w-k7-get-physical-pony-up/

Sep 162011
 

Uniform Motion hat einen schönes Blogpost geschrieben und aufgezeigt, wieviel sie mit ihrem Album verdienen, je nachdem, in welchem Format sie es veröffentlichen. Das fängt an mit einem album play auf Spotify + Deezer, über emusic, dem direkten download (allerding mit einem „pay what you want“ Modell), über amazon + itunes bis zum Vinyl (welches interessanterweise den meisten Gewinn erwirtschaftet).

Allerdings gilt zu bedenken: Ein Spotify Stream ist halt nur ein stream und die usr hören sich das i.d.R. wederholt an. Ein Verkauf (ownership) ist eine einmalige Transaktion. Und die Cashcow „Vinyl“ ist aufgrund der limitierten Zielgruppe kein Massenprodukt.
Was bleibt ist die Mischung der Formate für die verschiedenen Nutzergruppen.

Den ganzen Post gibt es hier: Uniform Blog
digitalmusicnews

Sep 152011
 

Nielsen, das berühmt berüchtige amerikanische Marktforschungsinstitu hat jetzt ein whitepaper herausgegeben, welches sich mit dem Einfluß von „views“ und „engagement“ auf den kauf von Musik auswirkt. Dort wurde erst einmal festgestellt, dass der Musikkonsum über Youtube etwa dreimal so hoch ist wie Musikkosum über legale downloads. Wer jetzt denkt, dass man dann lieber kein Musikvideo mehr auf Youtube stellen sollte, sollte sich mit der Wirkung von Musikvideos auf das Kaufverhalten beschäftigen. Erstaml läßt sich feststellen, dass Video Streaming Dienste ein stark wachsendes Segment im Internet darstellt. Unter den untersuchten Ländern spielt Brasilien eine Spitzenrolle.
Musikvideos im Internet spielen mittlerweile eine wichtige Rolle in der Musikpromotion, anders als im TV ist die Möglichkeit einer Nutzer Interaktion um ein vielfaches höher. Dabei geht es nicht um „Nutzungsdauer“ oder „Views“ sondern um „likes“ und „dislikes“, Kommentare, Empfehlungen usw.
In dem whitepaper werden exemplarisch einige aktuelle Videos in bezug auf „Views“ und „Nutzerinteraktion“ untersucht und dabei wurde festgestellt, dass die Anzahl der Views einen geringen Einfluß auf Verkäufe haben, aber der Grad der „Nutzerinteraktion“ sehr wohl verkauffördernd wirkt. (Ausnahmen gibt es hierbei natürlich auch).

In einer Industrie, in der Verkaufszahlen stetig fallen ist der Ansatz des Online Video Marketings zur Steigerung der Single Download Sales sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Nicht zu vergessen ist auch das Einkommen des Video selbst, durch pre-roll und banner Advertising shares auf den heutigen Video Plattformen.


WHITEPAPER ZUM DOWNLOAD

Aug 082011
 

Facebook hat gerade einen 40 Seitigen Social Media Marketing Ratgeber für Bands und Musiker herausgegeben, der sich mit den wichtigsten Aspekten des Musik Marketings auf Facebook auseinandersetzt. Von der Erstellung der Fanpage, über der Integration auf der Website und sämtlichen Social Media Integration Tools bis hin zu den Analytics Funktionen. Ein MUST READ auch für Profis in diesem Bereich. Nicht nur für Musiker sondern auch für Brands und Institutionen …

DOWNLOAD FACEBOOK MUSIKER & BAND RATGEBER (PDF)

Musiker Facebook Guide auf www.scribd.com

Jun 152011
 

Soziale Netzwerke bieten Musikern weitreichende Möglichkeiten für ihre Vermarktung, das einzige Problem ist, das dies leider dem Großteil der Bands und aufstrebenden Künstlern nichts bringt. Die Masse und die niedrigen Barrieren führen zu einem Überangebot. So Dan Morgan auf www.musicthinktank.com, der mich zu diesem Post animiert hat.

Myspace zeigt hier schonmal, wo das Problem liegt. Bisher war es doch so, das man davon überzeigt war, dass man unbedingt 50 000 Freunde auf Myspace braucht, um relevant zu sein (die meisten der Freunde waren jedoch auch Musiker, die wiederum dein freund waren, um selbts Freunde zu haben). Und wer jemals Herr eines solchen 50k Profil war, hat schnell gemerkt, was das bringt: Herzlich wenig. Es ist ein Fake Markt, und die Anzahl der Freunde sagt nichts oder wenig über den (kommerziellen) Erfolg einer Band bzw. Musiker aus. (Wobei in der Praxis sicherlich der ein oder andere A&R bei der Einschätzung der Kommerzialität einer Band bzw. Musikers sicherlich auf den „Friend Factor“ geschielt hat. Mittlerweile spielt Myspace aber so gut wie keine Rolle mehr bei der Beurteilung von Nachwuchskünstlern).

Ein großer Teil von Musikern nutzt Soziale Netzwerke, um ihre Fanbase aufzubauen und ihre eigene Karriere zu starten. Aber ohne entsprechende Investitionen und Marketing Know How ist es für eine Band sehr schwierig, in das öffentliche Sichtfeld vorzudringen. Es ist nicht unmöglich, aber ziemlich schwierig und langwierig.
So sehr Musiker dies verneinen, statistisch gesehen brauchen sie die Hilfe einer Plattenfirma an einem gewissen Punkt. Und da stellt sich die Frage: Helfen die sozialen Medien dabei, von der Musik Industrie entdeckt zu werden? Und in wie weit spielen „Direct to Fan“ Tools eine Rolle bei der Gewinnung neuer Zielgruppen und den Absatz über Social Commerce?

Ja, es kann. Aber da ist auch ein Problem: 99% der Musik auf Sozialen Netzwerken ist Schrott. Ein Song, der vor Jahren von einer Band hochgeladen ist immer noch da, im Wettbewerb mit Millionen anderer Songs in einem Meer von schwach komponierter und produzierter Musik. Dieses Übernagebot, oder „Rauschen“ macht es Musiker schwer, entdeckt zu werden (weil es die Arbeit der A&Rs erschwert).

Die Musikindustrie und speziell der A&R hat täglich mit diesem Rauschen zu tun. Entgegen der heutigen Meinung, machen Musikfirmen und A&Rs nämlich mehr, als nur neue Musik zu entdecken, sie müssen sich auch um ihre Stammkünstler kümmern und diese vermarkten, also ihre Zeit auch gut einteilen. Sich durch Millionen potentieller Hits zu hören oder auch die tausenden unaufgefordert zugeschickten Demos zu wühlen ist daher reine Zeitverschwendung.

Was ist also die Antwort?

A&Rs suchen natürlicherweise dort, wo so wenig wie möglich das „Rauschen“ der Millionen von Songs zu hören ist bzw. kein Überangebot anzutreffen ist: Es gibt einige Websites, die Musiker helfen, dieses Rauschen zu minimieren und A&Rs es leichter machen, Talente zu finden.

Lasst uns hierzu einige Websites anschauen:

Social Media Dienste, die helfen Musik an den A&R zu bringen

Tracks and Fields

 

 

Tracks & Fields ist eine Berliner Firma, die vor etwa zwei Jahren mit einer Kollaborations Plattform gestartet ist und hauptsächlich eine Schnittstelle bieten möchte, um Musiker mit Werbeagenturen bzw. Filmproduktionen zusammenbringen möchte. Es geht also hauptsächlich um das sog. Synch Business.

Was bringt es nun Musikern hinsichtlich ihrer „Entdeckung“ dort präsent zu sein? T&F bietet eine professionelle Plattform, seine Musik zu produzieren und auch viele Labels haben dort ihren Account. Durch die Community Funktionalitäten können sich Musiker ein detailiertes Profil anlegen, vergange Kooperationen aufzeigen und Labels direkt ansprechen.

Sound Cloud

Die sehr populäre Audio Sharing Seite Sound Cloud (sie haben nach eigenen Angaben jetzt über 5 Millionen user) bietet A&Rs eine erhebliche Erhöhung ihrer Produktivität. Sound Cloud gibt ein zuverlässiges Bild von der Popularität eines Künstlers und deren Feedback in der Fanbase ab.

Das, womit Mypace eigentlich mal begonnen hat, nur das das zentrale Tool, der wirklich sehr fortschrittliche Sound Cloud Player dem ganzen einen viel Fan näheren Ansatz gibt. Die Interaktion mit der Fanbase mit Hilfe der Kommentar Funktion ist wirklich einmalig und auch zur Download Bemusterung oder auch zu Kampagnen a la „the first 1000 fans get a free download“ lässt sich der Player verwenden.

Soundcloud bietet ein Fremium Modell, der Basic Account ist umsonst, je mehr Funktionalitäten und Audiotracks man benötigt, desto größere Accounts muss man buchen.

Test it!

Audio Rokit

 

 

Audio Rokit verringert das Rauschen, indem es A&Rs einige Tools an die Hand gibt, nach neuen Talenten zu suchen. Musikfirmen können sich auflisten lassen, was sie suchen auf der Audio Rokit website und Musiker können passendes Material mit einem „State of the Art“ Song Pitching System hochladen.
Audio Rokit stellt auch eine Reihe von Tools zur Verfügung, die einem helfen, neue Song Submissions einzusehen und zu organisieren.
Dabei bezahlt Audio Rokit nicht wie andere Websites (wie Musicxray und Sonibids) den A&R für das Feedback sondern baut eher darauf, die Kommunikationsstrukturen zwischen A&R und Künstler weiterzuentwickeln.

„Status Ordner“ erlauben bspw. dem A&R einfach einen Musikvorschlag in einem Ordner abzulegen, was wiederum automatisch den Künstler eine Benachrichtigung schickt. Das macht den Song Submission Prozess für beide Seiten effektiver.

Remix Wettbewerbe auf Mixcloud

 

 

Eine andere Möglichkeit in den Focus von A&Rs zu gelangen sind sog. Mix Wettbewerbe auf Mixcloud. viele Labels bieten interessante Wettbewerbe (z.B. www.mixcloud.com/competitions/K7-Beatport-Competition/) mit Preisen und der Chance, in den Focus der A&Rs zu gelangen.

 

 

Direct to Fan tools

Neben den Tools mit denen man in den Focus der Musikindustrie gelangt, gibt es noch eine Reihe von „Direct to Fan“ tools, mit denen man seine Fanbase ausbauen und direkt an den Fan verkaufen kann. Grundsätzlich ist das Prinzip recht ähnlich: Es gibt kleine Tools für Data Capture um eine Kontaktbasis aufzubauen und die Möglichkeit kleine Player und sharing Tools zu viralen Verbreitung zur Verfügung zu stellen und den Fan dazu zu bewegen, eine Transaktion zu tätigen.

Dies sind einige populäre Services:

Band Camp

Band Camp bietet Bands die Möglichkeit, das „Rauschen“ für den A&R zu reduzieren, indem es einige gute Marketingtools zur Verfügung stellt, um die Fanbase auszunbauen. Und Fanbases sind wirklich wichtig. Man denke nur and den Friendcount bei Myspace. Ein Musiklabel investiert natürlich am liebsten in Künstler, die schon jemand kennt und die schon Fans an sich gebunden haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich bietet Band Camp auch Shop Funktionalistäten mit der schönen Besonderheit, das Fans den Preis bestimmen können. Das ist ein test wert, man denke nur an die Radiohead Kampagne, die ihr Album in dieser Weise angeboten haben.

Reverbnation

 

Reverbnation bietet ein ganzes Toolkit für Musiker, labels, Clubs und Fans, angefangen von der Profileseite, über Direktmarketing, Twittertools bis hin zur digitalen Distribution. Wirklich eindruckvoll. Aber wenn man vom Rauschen spricht kann man auch davon ausgehen, wie schwer es ist sich von den aktuell 1,4 Millionen Künstler abzuheben. Es lohnt sich aber, einen Blick auf Reverbnation zu werfen, schon allein, um sich von den Tools inspirieren zu lassen.

Rootmusic

Root Music ist ein weiterer Service, um seine Fans zu organisieren. Im Moment tut sich Rootmusic mit seiner Facebook App „Bandpage“ hervor, die sogar eine Integration des Topspin Stores ermöglicht.

Topspin Media

 

 

Topspin Media hat auch vor etwa zwei Jahren als geschlossenes System zur Direct to Fan Vermarktung gestartet und hat sich 2011 der Allgemeinheit geöffnet, d.h. jeder kann sich mittlerweile einen Account anlegen. Ich hatte schon einige Male die Gelegenheit, mich mit Shamal und Ian von Topspin über deren Ansatz und Funktionalitäten auszutauschen. Es geht auch bei Topspin darum, möglcihst viele Fan Connections aufzubauen, mit denen man kommunizieren kann (i.d.R. email im Austausch zu free tracks).

Zentrales Tool bei Topspin ist der Widget Store, der sich auf allen möglichen Blogs und Profilen und selbst auf Root Music Bandpages einsetzen lässt. Das highlight dieses Stores ist neben der einfachen Konfigurierbarkeit die Möglichkeit, gemischte Produkte (downloads + Merch + Cds) aufzusetzen und exclusive auch hochpreisige Pakete zu schnüren.

Dafür kassiert Topspin eine Monatliche Gebühr plus mind.10% aller Umsätze.

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Und wer ist die Zielgruppe solcher „direct to fan“ Services?

Ein Blick auf die TopSpin Seite zeigt schnell, wer der Hauptprofiteur solcher kleiner Bandstores ist: Die etablierten Künstler, wie Lady Gaga, Linkin Park, Paul McCartney, Fat Boy Slim oder Beastie Boys. Wobei die Zielgruppe auch die Tausenden kleinen Newcomer und kleinen Bands sind, da sie durch die Gebühren für die einzelnen Funktionen den Service finanzieren. Aber wie Anfangs erwähnt ist die Konkurrenz groß und ab einem gewissen Punkt lässt sich die Karriere nicht mehr selbst vorantreiben. Am schwersten haben es die Bands direkt an ihre Fans zu verkaufen, die schon einen kleinen Bekanntheitsgrad haben, vielleicht schon die ein oder andere CD veröffentlicht. Über Solche Services relevanten Umsatz zu erzeugen braucht etwas mehr, als den Widget Store auf sein Facebook Profil zu posten. Die meisten User, die im Netz unterwegs sind, kaufen nämlich bei „vertrauenswürdigen Outlets“, sei es itunes oder Amazon, wo sie sich sicher sein können, dass sie ihre Ware auch umgehend in der zu erwartenden Qualität bekommen werden und nicht auf den Praktikaten eines Minilabels warten müssen, bis der mal die Order mails bearbeitet.

Bei etablierten Künstler ist das dann wieder „authentisch“, der Fan stellt sich insgeheim vor, dass die Jungs von Sigur Rós selbst das Päckchen packen und vielleicht noch einen Gruß mit reinlegen. Die Nähe zum Künstler ist dann entscheidend…