Sep 222014
 
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Youtube bietet ab jetzt „Echtzeit Analytics“ im Youtube Studi Dachboard. Der neue report zeigt die Daten der letzten fünf Videos, so können schon früh etwaige Kampagnen angepasst werden.

Youtuber können ab jetzt zwei Graphen sehen:

  • Stündliche Performance lässt sich ab jetzt in den ersten 48 Stunden analysieren
  • Minütliche Performance lässt sich jetzt in der ersten Stunde analysieren

Diese beiden Feature erlauben eine genaue Analyse eurer Launch Kampagnen.

 

Aug 212014
 

Georiot Ist ein link shortener der besonderen Art. Er generiert aus Kauflinks für Amazon und itunes globale links, die in jedem Land funktionieren. Neben dem Vorteil nur einen (Pre-)Order link für die ganze Welt zu haben, bietet Georiot noch allerlei Analysetools, bis hin zur Messung von Konversionsraten.
Nun haben die Leute von Georiot eine schöne Infografik veröffentlicht, die sich damit beschäftigt, wann Kauflinks am meisten geklickt werden im Kaufzyklus einer Musikveröfentlichung, und woher die Klicks kommen, bezogen auf die Perioden vor dem Veröffentlichungstermin, in der VÖ woche und die Zeit danach. Interessant auch die Zitate der Musikexperten.  Aber seht selbst (als pdf zum download hier)
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 Posted by at 20:57
Jan 282013
 

Pünktlich zum Ende der MIDEM habwn Mike Masnik  und Michael Ho heute in einer telefonischen Pressekonferenz ihre Folgestudie „The Sky is rising 2) zum Medienabsatz in Europa (Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Russland, Spanien) präsentiert und auf Mikes Blog www.techdirt.com bereitgestellt.


 

Online PDF findet sich hier . Ein download der kompletten Studie auf Deutsch findet sich hier:  The Sky Is Rising 2 (Deutsch)

Jan 202013
 

Auch im letzten Jahr gab es wieder allerlei Diskussionen, inwieweit die „neuen“ Streamingservices und die gleichzeitige Möglichkeit, neue Albem dort gratis oder im Rahmen eines Abos zu streamen, für geringen Albumverkäufe verantwortlich sind, also diese kanibalisieren.  Die Seite digtialmusic.org hat anhand der letztfährigen Billbord Charts sich einige Alben angesehen und in folgender Infografik illustriert, welche alben in den Top100 auch gestreamt werden konnten und welche nicht. Allerlei Futter für die Verfechter beider Seiten, es ergibt sich ein klares JAIN.

Inforgrafik zur Aknnibalisierung von Albumverkäufen ducrh Spotify & co

Dez 122012
 

Der Siegeszug der neuen Streamingservices ist ungebrochen. Spotify kündigte letzte Woche in Steve Jobs Manier mit der Unterstützung von Metallica auf einem Launchevent, weltweit übertragen per Streaming zu lokalen Business Events, ihren neuen Client Social 2.0 an und sorgte jüngst mit ihrer Kooperation mit deer deutschen Telekom für Furore (diese bietet Spotify im Pakte auf T-Mobile an. Der Clou: Das Datenkontingent bleibt vom Spotify Traffic unberührt). Deezer baut seine Territorien weiter aus, der relativ junge Service Juke, betrieben von der deutsch/dänischen Firma 24-7, die schon seit Jahren in Dänemark den mobilen Streaming Service auf  TDC betreibt, wirbt mit einer Kooperation mit SONOS, und bietet den Sonos 3 Player inklusive Bridge und 6 Monate JUKE im Paket an.

In der Musikindustrie sind diese neuen Formate nicht immer auf Gegenliebe gestoßen, insbesondere große Künstler kritisierten die auf den ersten Blick niedrige Vergütung, aber der Auftritt von Metallica bei der Spotify Veranstaltung  letzte Woche zeigt einen Paradigmenwechsel. So scheinen die großen Streaming Services sich finanziell schon zu rechnen, fristen in Deutschland aber noch ein Nischendasein. Liegt die mangelnde Populärität an dem angeblich in Deutschalnd so verankerten „Besitzstreben“ von Dingen, also auch von Musik? Oder ist Streaming in Deutschland mit seinen ganzen technischen Einschränkungen einfach zu nischig und kompliziert, hört der heutige Musikkonsument immer noch lieber im Wohnzimmer auf der Stereoanlage seine Musik, als mobil oder am Rechner? Und wie ließe sich das ändern?

Sonos Setup ScreenshotFakt ist, dass Napster zwar weit entfernt vom Massenpublikum ist, aber dennoch seit Beginn an solide Nutzerzahlen zu verzeichnen hat. Und mit der zunehmenden Mobilisierung von Musik und auch den neuen Hardwarekonzepten zur Nutzung von digitaler Musik abseits des Rechners, scheint sich das Tor zu einem großes Marktpotential zu öffnen. U.a. bietet SONOS  als Hardwarehersteller ein System an, was die verschiedensten digitalen Services integriert hat und auch andere Bibliotheken wie ITUNES abspielen kann und auch als Streamingclient von Musibibliotheken im Heimnetzwerk fungieren kann. Pünktlich zu Weihnachten ( 🙂 )hab mir schonmal ein Geschenk in Form eines Sonos Play:5 All-in-one-Player (mit 5-Wege-Lautsprechersystem) mit Brigde (dem Sonos eigenen WLAN Transmitter) gemacht, um mal zu testen, wie digitaler Musikkonsum außerhalb der Computerumgebung funktioniert.

Von Null auf Hundert in 2 Minuten – Das Sonos Setup

Die Installation ist denkbar einfach, zuerst wird die Sonos Software auf einem Endgerät installiert, entweder auf einem PC oder

MAC oder auf einem IOS oder Android Device als App. Dann wird die Bridge ans Stromnetz und per LAN Kabel an den Router angeschlossen. Die Bridge dient dazu, die Sonos Geräte wireless zu betreiben. Natürlich lässt sich der Play:5 auch direkt per Kabel mit dem Router verbinden.

Nun werden Bridge, Play:5 und die App miteinander synchronisiert. Dazu muss man eine Tastenkombination auf dem Sonos und der Bridge innerhalb von zwei Minuten betätigen. Damit st das Grundsetup bereits beendet und es lassen sich schon die Internet Radio Funktionalitäten nutzen. Darüberhinaus lässt sich direkt auf itunes Bibliotheken zugreifen auf dem lokalen Rechner oder im Netzwerk. Auch ein NAS Laufwerk im Netzwerk kann als Streamingserver genutzt werden.

Das ist auch die Funktionalität von Konkurrenzprodukten im Home Hifi Bereich. Was SONOS von der Konkurrenz unterscheidet, ist die Unterstützung der aktuellen Streaming Dienste, wie AUDIBLE (Hörbuch), Napster, Spotify, Juke, Rdio, Deezer, Aupeo!, Dar.fm, Last.fm, Simfy, Stitcher Smart Radio, WIMP und Wolfgang’s Vault.

Unter Sonos Labs lassen sich auch neure Kandidaten testen. Das Steup der Services ist denkbar einfach, nur das Service Symbol anklicken, Username und Passwort eingeben, wenn ein account vorhanden ist, und schon ist der Service gelistet.

Über das Musikmenü kann man nun auf einen abgespeckten Editorial Bereich des Services zugreifen, sowie auf die eigenen Playlisten. Der Aufbau ist bei allen Services ähnlich. Vielleicht wird das in den nächsten Updates der Sonos App ausgebaut.

Die Sonos eigene Fernbedienung mit Touch Screen soll etwas komfortabler sein. Alles in allem ein runden Musikvergnügen. Gerade das Setup mit mehreren Geräten in verschiedenen Räumen hat seinen Reiz. Über die App bzw. Fernebdienung lassen sich alle Geräte steuern und man kann auswählen, wo, welche Musik laufen soll oder Weckmusik eingerichtet werden soll zu einem bestimmten Zeitpunkt. Für einen wirklichen Stereoeinsatz sind zwei baugleiche Geräte in einem Raum anzuordnen. Die Bridge erkennt diese und sie lassen sich per App als Stereopaar aufsetzen. Zu beachten ist, dass die Geräte permnt am Netz hängen, offiziell zieht der Play:5 6,5 Watt im Ruhezustand, eigene Messungen mit einem haushaltsüblichen Stromzähler haben 22 Watt ergeben. Wer das nicht möchte, muss die Geräte zwischendurch vom Netz nehmen.

Fazit: Ein prima Weihnachtsgeschenk, von der Bedienung her wohl der beste Home Hifi Streaming Player zu Zeit mit guten Sound. Für die neuen und alten Streamingservice eine große Chance für den Einzug in die Wohnzimmer und für den User ein nahezu perfektes Musikvergnügen. Einziger Wehrmutstropfen: Es besteht der Drang nach mehr Geräten zu vollständigen Abdeckung des Haushalts! 🙂

Der Sonos:3 Player gibt es zur Zeit für 299€ incl. Bridge und Juke 6 Monatsabo auf Sonos.com. Der Sonos:5 Player kostet zur Zeit 369€ auf amazon.de.

 

 

 

Dez 022012
 

Bundesweit sind in der Musikindustrie offiziell etwa 700 Unternehmen tätig, neben den drei großen Majorlabeln sind das ca. 350 Independent Labels. Dazu kommen noch Firmen, die nicht direkt mit der Produktion und Vertrieb von Musikstücken zu tun haben, wie z.B. Clubs, Medien aber auch Kanzleien und Softwareunternehmen.

Was bisher der Einstieg in die Musikindustrie meist über ein Praktikum möglich, werden mittlerweile auch hier Experten händeringend gesucht, der stetige Umbruch der Branche, die Ausrichtung auf digitale Auswertungsformen verlangen nach professionellen Personal. Während hier in Berlin mit der vitalen Startupszene händeringend nach Angestellten im IT und Marketing Bereich gesucht wird, sind die Stellenangebote im Musikbereich immer noch sehr rar. Wenn dann mal eine Stellenanzeige online geht, ist der Ansturm groß. Die Ansprüche an die Kandidaten sind hoch, Erfahrung muss da sein, die Musikindustrie tickt immer noch anders als andere Branchen, zu komplex ist die moderne Rechteauswertung, die zahlreichen Vertriebskanäle, die Beziehung zu den Stake- und Shareholdern. Und Posititionen wie A&R, International Sales,Produktmanager und Lizenzmanager  sind inhaltlich oftmal sehr speziell.

Aber wie sieht es mit dm Gehalt eigentlich aus? Grundsätzlich heißt es ja, dass das Gehaltsniveau im Musikbereich merklich niedriger ist, als in der „freien Wirtschaft“, sozusagen als Ausgleich für ein interessantes Arbeitsfeld mit viel Musik, für Leute, bei denen Musik zum Leben gehört.

Aber wie hoch sind die Gehälter in der Musikbranche? Gerade in Deutschland sind Gehälter nicht sehr offen, niemand spricht gerne darüber, in vielen Firmen ist das reden über das Gehalt ein Tabu. Anders in den USA, wo das ehrwürdige Berkely College of Music nun einen Gehaltsspiegel herausgebracht hat über Jobs, deren Gehaltsspannen und Besonderheiten, aus alle Bereichen der Musikwirtschaft.Ratgeber zu Gehältern in der Musikindustrie und bei Plattenfirmen

Nun lässt sich der Gehaltsspiegel nicht 1:1 auf den deutschen Musikmarkt übertragen, aber gibt sicherlich eine ganz gute Basis für eine Einschätzung potentieller Gehaltsstufen und auch einen Überblick über potentielle Positionen.

Der gesamte Bericht findet ihr hier als PDF:

 

Atuelle Jobs in der Musikbranche gibt es hier:


Jobs von Indeed


 

Okt 162012
 

Laut Techcrunch hat DEEZER letzte Woche seine Neue Strategie enthüllt. Nach einer neuen Finanzierungsrunde in Höhe 130 Millionen  Dollar von Warner Music owner Access Industries und Idinvest, hat der music streaming Dienst Deezer seine Pläne enthüllt, wie sie dieses Geld investieren wollen. Die kurze Version ist: Weitere Expansion in den Rest der Welt (ROW) –  lder Launch in weiteren 76 Ländern in Afrika, im mittleren Osten und Asien –  überall außer in den USA., zusammen mit dem Ausbau der Free VErsion und einer weiteren Intergartion in Social Media.

Laut Pressemitteilung umfassen die neuen Features folgendes:

Soziale Mobile Communities: Die neue mobile App von Deezer ermöglicht weiteres sharen von Plalist und einzelnen Musiktiel unter Usern

Top User Empfehlungen: Musik Fans können ihre Playlists dem Redaktionsteam von Deezer schicken, die besten werden auf der Seite den Millionen anderen Usern präsentiert.

Targeted Tourdates: Peronalisierte Musik Bilbliotheken beiinhalten jetzt auch relevante lokale Konzertinformationen.

Extended Facebook Integration: Dies bringt Deezer in Facebooks Nachrichten Zentrale und macht es noch einfacher für User ihre Tracks zu teilen.

 

Die Details hat Deezers CEO, Axel Dauchez, in einem  Interview auf Techcrunch bekanntgegeben.

Aug 252012
 

Dieses Jahr findet im Oktober wieder der Kulturinvest Kongress in Berlin statt, der sich mit folgenden Themen beschäftgt:

  • Internationales Kulturmanagement
  • Kultursponsoring: Marke schafft (der) Kunst Raum
  • Social Media Marketing
  • Invest in Rock und Pop
  • Stadtmarketing und Kulturtourismus
  • Medienpartnerschaften –
    Kulturförderung oder Anzeigengeschäft?
  • Steuerliche Rahmenbedingungen
    für Förderer und Geförderte
  • Kulturmarken als Investitionsmärkte
  • Kulturförderung der Europäischen Union
  • Bürgerschaftliches Engagement
    für die Kultur
  • Kulturkommunikation von Wirtschaftsunternehmen

Primär interessiert mich natürlich der Bereich „Invest in Rock und Pop“ mit folgenden Themen:

Pop meets Kultur: neue Studie zur Segmentation der Zielgruppe Popkultur

Nach Alter separierte Zielgruppen haben längst ausgedient. Wie können es Marken heute schaffen, Produkte zu kreieren, die dem Anspruch POP gerecht werden? Eine neue Studie zeigt auf, wer die neuen Adressaten sind und wie sie ticken. Denn Leidenschaft für Pop ist keine Frage des Alters. Oliver Bresch, Director Marketing & Sales, INTRO GmbH & Co. KG, Köln Walter Freese, Associate Director, TNS Emnid Medienforschung GmbH, Bielefeld

Urheberrecht und Internet: im Fokus Musik

Aktuelle Brennpunkte, Hintergründe und Strategien bei der Lizenzierung und Zweitauswertung von Musik. Was müssen Kulturschaffende und Sponsoren über die Lizenzierung und Monetarisierung von Musik im Internet wissen? Reinher Karl, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Karl Platzbecker und Partner, Hamburg

Diskussionsrunde – 360 Grad Musikmarketing

Musik emotionalisiert! Über Musik wollen Marken attraktive Zielgruppen ansprechen. Was sind die „Do’s“ und „Don’ts“ um Akzeptanz in den Szenen zu finden? Wie sehen 360-Grad-Modelle aus? Marketing-Experten diskutieren, geben Antworten und stellen sich Ihren Fragen. Thomas Kahl, Geschäftsführender Gesellschafter akzio! GmbH, München Mark Löscher, General Manager, Hörstmann Unternehmensgruppe (HUG), Berlin JochenSchuster,GeneralManager, UniversalMusicDomesticPop(UDP),Berlin

Mehr Infos findest Du im Programmheft (pdf download) und auf http://www.kulturinvest.de.

Der Kongress findet am 25./26. Oktober 2012 IN DEN VERLAGSRÄUMEN DES TAGESSPIEGEL AM ASKANISCHEN PLATZ IN BERLIN statt.

Aug 102012
 

Warner Music hat in seiner aktuellen fiscal Quarter Report die Struktur ihres Einkommens aufgezeigt.

So zeigen sich Streaming Services wie Spotify, Pandora, youtube und anderen verantwortlich für 25% des digitalen Einkommen, wobei das digitale Einkommen stärker anstieg, als das physikalische Einkommen sank. Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass die steigenden Streamin Umsätze die a la card Download Umsätze offensichtlich nicht kanibalisiert.

Schaut man sich diese Zahlen an, kann man eigentlich davon ausgehen, dass der Streaming Anteil eigentlich viel höher sein würde, wenn man bedenkt dass Künstler wie die Toten Hosen ihre Musik gar nciht auf Spotify & Co erhältlich macht….

Eine andere Grafik, basierend auf den Informationen der einzelnen Services hat digitalmusicnews.com letzte Woche veröffentlicht: 

 

(1) YouTube Music Videos. Ungefährd 5 Mrd views pro Tag weltweit. Accustream iMedia Research schätzt dass 38.4 % odavon Music Videos sind, das wären dann 703 Mrd. jährlich.

(2) Pandora wird Ende März 2013 ca. 14 Mrd. Hörstunden erreicht haben.  Rechnet man mit 12 Songs pro Stunde wären das 168 Milliarden Streams.

(3) Spotify. Seit Spotify in den USA gelauncht ist gab es 13 Milliarden Streams im letzten Jahr, wenn man bedenkt dass das etwa 25% vom weltweiten Spotify Konsum entspricht, wären das 52 Mrd. weltweit.

(4) VEVO. 4 Mrd. views/Monat; 48 Mrd. Views weltweit..

(5) Rhapsody.hat etwa eine Million Abonentenmit optimistischen etwa 20 Millionen Plays pro Tag, also 7 Mrd. im Jahr.

(6) Grooveshark. Etwa 150 Million pro Monat 2010 month in 2010 (we’ve seen this estimate elsewhere).Optimistisch sind das 200 Millionen in diesem Jahr.

(7) WiMP. WiMP hat momentan ca 350,000 Subscriber, oder grob 8.75 % von Spotify.

(8) Rdio, MOG. kein Report vorhanden

 

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