Aug 212014
 

Georiot Ist ein link shortener der besonderen Art. Er generiert aus Kauflinks für Amazon und itunes globale links, die in jedem Land funktionieren. Neben dem Vorteil nur einen (Pre-)Order link für die ganze Welt zu haben, bietet Georiot noch allerlei Analysetools, bis hin zur Messung von Konversionsraten.
Nun haben die Leute von Georiot eine schöne Infografik veröffentlicht, die sich damit beschäftigt, wann Kauflinks am meisten geklickt werden im Kaufzyklus einer Musikveröfentlichung, und woher die Klicks kommen, bezogen auf die Perioden vor dem Veröffentlichungstermin, in der VÖ woche und die Zeit danach. Interessant auch die Zitate der Musikexperten.  Aber seht selbst (als pdf zum download hier)
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 Posted by at 20:57
Okt 062013
 

GOOGLE gehört zu einem der ältesten Internetfirmen, die heute relevant sind im Markt. 15 Jahre mögen jetzt nicht alt klingen, aber wieviel Internetfirmen fallen einem noch ein, die heute noch aktiv sind neben Yahoo, AOL und natürlich Google. Yahoo hat sich ja in letzter Zeit etwas erholt, kann aber nicht annähernd an die Marktrelevanz von Google heranreichen.

Zum 15. Geburtstag hat sich das Statistik Portal Statistica an ein Infochart gewagt, dass mit sieben Grafiken Google Dominanz illustriert:

1. Werbeumsatz 2013
Google wird im Jahr 2013 38,6 Mrd. US$ Umsatz im Onlinewerbegeschäft machen (Zum Vergleich Facebook: 6,4 Mrd US$)

2. Mobile Werbung 2013
Der Marktanteil von Google am Mobilen Werbemarkt beträgt 53% (Facebook: 16%)

3. Browser Marktanteil 2013
Der Marktanteil von Chrome beträgt 43% (Internet Explorer: 26%, Firefox 20%)

4. Monatliche Suchanfragen
Monatlich gehen bei Google 114,7 Mrd Suchanfragen ein (im Vergleich Chinas Suchmaschinenriese Baidu 14,5 Mrd.) (Standt Dez 2012)

5. Suchmaschiennutzer
Monatlich nutzen Google 1,168 Mrd Nutzer (im Vergleich Chinas Suchmaschinenriese Baidu 293 Mill.)

6. Marktanteile Mobile Betriebssysteme
Im zweiten Quartal lag der Marktanteil von Google Android bei 79% (Apple iOS 14%) und es werden täglich rung 1,4 Millionen Android devices neu aktiviert.

7. Meistgenutzte Smartphone Apps
Googles natives Kartensystem Google Maps gehört mit 54% zur meistenutzen Apps unter den App Nutzern, Facebook erreicht „nur“ eine Nutzung von 44%.

Bleibt abzuwarten, wie sich Google+ weiter entwickeln wird, nachdem Google kurzlich die Youtube Nutzerprofile mit Google+ zusammengeführt hat. Kurz nach dem launch von Google+ blieb die Nutzung hiner den Erwartungen zurück und der „Facebook killer“ hat bisher wenig Marktanteil erreichen können. Durch die Konsolidierung der Google Dienste könnte sich das aber langsam ändern. Schaut man auf die weltweite Abdeckung von Android devices lassen auch andere Google Dienste, wie das in Google Play integrierte Google Music weiteren Wachstum erwarten.

Google Marktdominanz

Aug 112013
 

Es ist kein wirklich neuer Konflikt, schon in der Vergangenheit haben Künstler verinzelt ihre Alben von Spotify runtergenommen aus Protest für vermeintlich zu geringe Einnahmen. Und es ist wieder passiert, Nigel Godrich hat vor ein paar Wochen wegen seines Projektes  „Atom For Peace“ mit Radioheads Thom Yorke und Flea von den Red Hot Chili Peppers auf Twitter angekündigt, das Album nicht auf Spotify und anderen Streamingservices zu veröffentlichen. Neue Küntsler und neue Alben von etablierten Künstlern würden unter Streaming leiden und deren Verkäufe kannibalisiert werden.

Innerhalb kürzester Zeit verbeitete sich das Statement und die Debatte kochte wieder hoch. Spotify CEO Daniel EK reagierte prompt mir einer Stellungnahme „So question should be – Why shouldn’t you do streaming?“ gefolgt von einer Pressemitteilung mit der Aussage, dass schon 500 Millionen $ bisher an Rechteinhaber ausgeschüttet wurden und bis Ende 2013 sollten es eine Milliarde US$ sein. Eine imposante Zahl.

Was kurz darauf folgte, war der Piracy Report von Spotify über eine Studie in den Niederlanden (DOWNLOAD), die den Zusammenhang herzustellen versucht, zwischen Spotify Usage und Sales. Qunitessenz ist, dass Spotify laut dieses Reports keinerlei negativen Einfluss auf Verkäufe hat.

Die große Frage ist also: Gibt es eine Kannibalisierung von Verkäufen durch Spotify oder ist es so, wie Spotify behauptet, dass das Streaming EInkommen auf jeden Fall „On Top“ kommt, d.h. zusätzliches Einkommen bedeutet. Eine Zusammenfassung der verschiedenen Positionen bietet ein Artikel des Guardian.
Es ist also eine Frage, welche Strategie man einschlägt, Streaming unterstützen oder nicht. Aber angesichts der Tatsache, das Spotify seine Reichweite und Kundenstamm kontinuierlich erhöht (z.B. durch die aktuelle Kooperation per Hardbundle auf Vodafone UK) und auch andere Streamingdienste immer mehr Reichweite erlangen wie der aktuelle Launch von GooglePlay Music All Access in 9 weiteren Terrrittorien beweist, scheint Wachstum vorrausgesagt. Und dass wird zeigen, was der Zugang zu Massenmärkten mittelfritig für das Einkommen durch Streaming für Labels und damit für Künstler bedeuten.

Letztendlich entscheiden die Konsumenten, wie erfolgreich diese Modelle werden. Es ist fraglich, wieviel Sinn es macht, sich gegen solche Entwicklungen als Rechteinhaber zu versperren. Die Verweigerung von neuen Medien war schon in dem letzten 15 Jahren nicht gerade sehr förderlich für die Musikindustrie.

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Jan 282013
 

Pünktlich zum Ende der MIDEM habwn Mike Masnik  und Michael Ho heute in einer telefonischen Pressekonferenz ihre Folgestudie „The Sky is rising 2) zum Medienabsatz in Europa (Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Russland, Spanien) präsentiert und auf Mikes Blog www.techdirt.com bereitgestellt.


 

Online PDF findet sich hier . Ein download der kompletten Studie auf Deutsch findet sich hier:  The Sky Is Rising 2 (Deutsch)

Jan 202013
 

Auch im letzten Jahr gab es wieder allerlei Diskussionen, inwieweit die „neuen“ Streamingservices und die gleichzeitige Möglichkeit, neue Albem dort gratis oder im Rahmen eines Abos zu streamen, für geringen Albumverkäufe verantwortlich sind, also diese kanibalisieren.  Die Seite digtialmusic.org hat anhand der letztfährigen Billbord Charts sich einige Alben angesehen und in folgender Infografik illustriert, welche alben in den Top100 auch gestreamt werden konnten und welche nicht. Allerlei Futter für die Verfechter beider Seiten, es ergibt sich ein klares JAIN.

Inforgrafik zur Aknnibalisierung von Albumverkäufen ducrh Spotify & co

Dez 022012
 

Bundesweit sind in der Musikindustrie offiziell etwa 700 Unternehmen tätig, neben den drei großen Majorlabeln sind das ca. 350 Independent Labels. Dazu kommen noch Firmen, die nicht direkt mit der Produktion und Vertrieb von Musikstücken zu tun haben, wie z.B. Clubs, Medien aber auch Kanzleien und Softwareunternehmen.

Was bisher der Einstieg in die Musikindustrie meist über ein Praktikum möglich, werden mittlerweile auch hier Experten händeringend gesucht, der stetige Umbruch der Branche, die Ausrichtung auf digitale Auswertungsformen verlangen nach professionellen Personal. Während hier in Berlin mit der vitalen Startupszene händeringend nach Angestellten im IT und Marketing Bereich gesucht wird, sind die Stellenangebote im Musikbereich immer noch sehr rar. Wenn dann mal eine Stellenanzeige online geht, ist der Ansturm groß. Die Ansprüche an die Kandidaten sind hoch, Erfahrung muss da sein, die Musikindustrie tickt immer noch anders als andere Branchen, zu komplex ist die moderne Rechteauswertung, die zahlreichen Vertriebskanäle, die Beziehung zu den Stake- und Shareholdern. Und Posititionen wie A&R, International Sales,Produktmanager und Lizenzmanager  sind inhaltlich oftmal sehr speziell.

Aber wie sieht es mit dm Gehalt eigentlich aus? Grundsätzlich heißt es ja, dass das Gehaltsniveau im Musikbereich merklich niedriger ist, als in der „freien Wirtschaft“, sozusagen als Ausgleich für ein interessantes Arbeitsfeld mit viel Musik, für Leute, bei denen Musik zum Leben gehört.

Aber wie hoch sind die Gehälter in der Musikbranche? Gerade in Deutschland sind Gehälter nicht sehr offen, niemand spricht gerne darüber, in vielen Firmen ist das reden über das Gehalt ein Tabu. Anders in den USA, wo das ehrwürdige Berkely College of Music nun einen Gehaltsspiegel herausgebracht hat über Jobs, deren Gehaltsspannen und Besonderheiten, aus alle Bereichen der Musikwirtschaft.Ratgeber zu Gehältern in der Musikindustrie und bei Plattenfirmen

Nun lässt sich der Gehaltsspiegel nicht 1:1 auf den deutschen Musikmarkt übertragen, aber gibt sicherlich eine ganz gute Basis für eine Einschätzung potentieller Gehaltsstufen und auch einen Überblick über potentielle Positionen.

Der gesamte Bericht findet ihr hier als PDF:

 

Atuelle Jobs in der Musikbranche gibt es hier:


Jobs von Indeed


 

Nov 182012
 

Letzte Woche gab es ja mal wieder einen Artikel in der SZ, der aufzeigen soll, wie wenig Künstler an Spotify verdienen, allerdings bedient sich der Artikel alter Geschichten, wie die von Grizzly Bear letztes Jahr und versucht wieder eine Diskussion anzuheizen, die eigentlich schon diskutiert worden ist.

Interessanter ist da eigentlich die untere Grafik, die zeigt, wie hoch das Einkommen von Online Radios und Streamng Services heute sind. Das Beispiel Pandora + Coldplay zeigt, wie hoch das Einkommen sein kann, bei Pandora bekommen 2000 Künstler  über 10k$ im Jahr…

Nov 152012
 

Ein Meldung von Digital Music News schlug ein wie eine Bombe und heizt die Diskussion, ob Streaming Services Album Verkäufe kannibaliseren, weiter an. Grossbritanien gilt eigentlich als robuster Markt, jedoch zeigt sich dieses Jahr nach dem launch von Spotify, die sich in Großbritanien großer Beliebtheit erfreuen, erstmals ein Rückgang der Album Verkäufe physikal und digital in zweistelliger Prozenthöhe. Gleichzeitig stieg die Zahl der gestreamten Tracks von 2011 1.1 Milliarden auf 2012 7.5 Milliarden Streams. Nicht zu vergessen die 250 Mrd. Streams auf Youtube im selben zeitraum.

Die Labumverkäufe sind niedrig wie nie. So hat z.B. das neuste Album von Rihanna, Talk That Talk, die Nummer Eins der Album Charts erreicht, und das mit nur  9,578 Physical und Digital verkauften Einheiten, ein bisheriger Niedrigrekord zum Einstieg auf Platz eins.

Für Großbritanien, als einer der Hauptbrutstätten für neue Künstler und Bands bedeutet das einen Rückgang der Band. die „es schaffen“, wenn man Verkäufe als ein Kriterium dafür nimmt.

Sind Alben Konzepte einfach nicht mehr das, wnach der Konsument verlangt? Und besteht die Chance, dass Digital den Rückgang der Verkäufe kompenseren kann? Zwar sind die digitalen Verkäufe der großen Alben auch rückläufig, aber die Single Track Downloads sind um 6% und die digitalen Verkäufe der kleineren Alben sind um 17% gestiegen…