Jan 282013
 

Pünktlich zum Ende der MIDEM habwn Mike Masnik  und Michael Ho heute in einer telefonischen Pressekonferenz ihre Folgestudie „The Sky is rising 2) zum Medienabsatz in Europa (Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Russland, Spanien) präsentiert und auf Mikes Blog www.techdirt.com bereitgestellt.


 

Online PDF findet sich hier . Ein download der kompletten Studie auf Deutsch findet sich hier:  The Sky Is Rising 2 (Deutsch)

Okt 242012
 

in den letzten Monaten hat Facebook immer mehr unterschiedliche Werbeformate rausgebracht, die Zeiten sind vorbei, wo man nur die Auswahl zwischen einem Banner ander Seite oder einem Banner an der Seite hatte. Auch Facebook bietet mit aufkommenden Werbekunden immer mehr unterschiedliche Formate an. Auch wenn nich alle direkt durch jeden buchbar sind über das Facebook Adtool, ist es sinnvoll, mal einen Überblick zu schaffen. Aus diesem Grund hat Facebook in diesem Monat einen Guide veröffentlicht
Er fängt an, mit der Definition von Facebook Ads:

Ads sind bezahlte Anzeigen von Unternehmen, sie sind die Stimme der Marketing Leute. Sie können auch im sozialen Kontext von Freunden stehen.

Ein Überblick über alle Ad-Formate:

1. Page post text ad
2. Page post photo ad
3. Page post video ad
4. Page post link ad
5. Question ad
6. Offer ad
7. Event ad
8. Page like ad
9. App ad
10. Mobile app install ad
11. Domain ad
12. Sponsored results

Eine Definition zu den Sponsored Stories:

Sponsored stories sind Nachrichten von Freunden über ihre Aktivität mit Unternehmen und Marken, Unternehmen können durch promoten von solchen Stories die Chance erhöhen, dass Freunde diese Inetraktion sehen.

Eine Übersicht der Formate für Sponsored Stories:

1. Page like sponsored story
2. Page post like sponsored story
3. Page post comment sponsored story
4. Page post share sponsored story
5. Question sponsored story
6. Offer claim sponsored story
7. Event sponsored story
8. Check-in sponsored story
9. Game played sponsored story
10. App shared sponsored story
11. Open graph sponsored story
12. Domain sponsored story

 

Und hier der komplette Werbeleitfaden:

Mai 202012
 

DJ Shadow ist sicherlich einer der vielseitigsten Künstler, die im Moment aktiv sind und der in den vergangenden Jahren einen bemerkenswerten Output an Veröffentlichungen hatte und immer noch hat. Seine Agentur Famehouse hat sich überlegt, wie man diese Vielfältigkeit sozial in die Zielgruppe kommunizieren kann. Sie setzen einfach jeden Veröffentlichung und Kollaboration im zeitlich richtigen Zusammenhang als Posts in die Timeline von DJ Shadow und bieten so den mehr als 620k Fans direkten Zugriff auf die komplette Diskografie des Künstlers. Durch die Möglichkeit des Taggings zu anderen Künstlern wird die Reichweite immens erhöht und durch die Verlinkung zu externen Quellen wie Künstler Webseiten, Händlern, Musikportalen wie Discogs etc. stellt diese Art der Präsentation einen großartigen Einstieg in die musikalische Welt dieses Künstlers da. Dies lässt sich ohne weiteres auf andere Künstler übertragen und der Marketing bezogenen Ausrichtung sind da kaum Grenzen gesetzt.

Und wie erfolgreich war diese Aktion für DJ Shadow? Der Screenshot unten gibt einen kleinen Einblick, die Fans können die einzelnen Alben kommentieren und stoßen so auf Veröffentlichungen, die sie vielelicht noch nicht kannten. Und können sich aktiv in Diskussionen involvieren. Was bietet mehr Interaktion als eine solche Aktion?

Obwohl Social Commerce bislang im Musikbereich noch keine große Rolle spielt, weil sich die User nicht zum einkaufen auf facebook treffen, kann eine Verlinkung in jedem Post zum Artiststore ein idealer Ausgangspunkt für eine Konversion darstellen. Bei DJ Shadow verlinken die einzelen Posts immer direkt zur Künstlerseite und bieten dort eine Kaufmöglichkeit. Wer dem einzelnen Post mehr Raum für verweisende Inhalten und Links gibt, kann das Postential einer solchen Aktion natülich weiter ausschöpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein ähnliche Konzept verfolgte Spotify im April 2012 zur Zeit des Deutschland Launches des Musikservices. Sie stellten einen großen Teil ihrer Release online und zeigten damit 1000 Jahre Musikgeschichte als Zeitstrahl zum reinhören, angefangen 1001 bis heute. Spotify zeigte damit ihre Katalogtiefe und animierte User dazu, die App zu testen und an der automatisierten Accounterstellung teilzunehmen. Durch die Integration von Spotify in Facebook führt das zu einem riesigen Entdeckungspotential samt viraler Verbreitung.

Apr 222012
 

Unbestritten ist Social Media ein wichtiger Kanal umd als Künstler und Label mit seinen Fans zu kommunizieren, aber dennoch kommt man um eine eigene Weeseite als Hub für potentielle Fans und Kunden und als direkter Promo- und Absatzkanal nicht umhin. Das wird leider immer noch und auch wieder unterschätzt und viele Musiker konzentrieren sich lieber auf andere Dinge. Die Firma getsharesquare.com hat im Zuge des SXSW Festivals 1700 Musiker Webseiten hinsichtlich der verwendeten Technologen untersucht, insbesondere in Hinblick auf die immer weiter verbreitete mobile Nutzung. Die steigenden Absatzahlen vom Iphone, die rasante Ausbreitung von Android und der launch des Windows 8 mobile verbunden mit sinkenden Preisen von mobilen Datenverträgen, geben einen Hinweis, wo die User in Zukunft vermehrt im Internet surfen werden.

Die Ergebnisse sind ernüchternd: Ein Drittel aller Seiten nutzen maßgeblich Flash, was auf IOS nicht läuft, 90% der Seiten erkennen keine mobilen Browser und es gab sogar 100 Seiten, die noch Framesets verwenden und damit Mobile und Suchmaschinen das Lesen schwer machen. Knapp ein Drittel aller Seiten lassen sich ohne zoomen mobile nicht lesen und links und Buttons sind zu klein, um sie anzuklicken.

Weitere Ergebnisse hier in der Infografik:

Mrz 052012
 

Nun ist es endlich soweit, am 30. März 2012 werden alle Seiten auf Facebook für die Timeline freigeschaltet. Es gibt einiges zu beachten:

1. Es besteht die Möglichkeit, falls man nicht schon jetzt sein Timeline Profil online stellen möchte, dieses sich schonmal anzuschauen, über die Preview Funktion. Man hat noch bis zum 30.3. Zeit, alles auszutesten, Header Images zu testen, die ABOUT Sektion zu überarbeiten etc.

2. Das Timeline Cover Photo
Es ist das Aushängeschild einer jeden Seite. Die beste Qualität erzielt man, wenn man die Abmaße 850×315 pixel wählt. Ein paar Inspirationen gibt es auf www.facebook.com/about/pages
Es gibt ein paar DONT’S zu beachten:

a) Keine Verkaufsaufforderungen oder „Download hier…“

b) Keine Kontaktinformationen, Website Adressen oder sonstige Infos, die in die ABOUT Sektion gehören

c) Keine Calls To Action wie: „Get it here“, „Empfehle uns weiter“

Das bedeutet: Es gibt keine „Gating Pages“ mehr, mit denen man User auf seine Seite locken kann.

3. Erweiterte „Über uns“ / About Sektion
Dieser Bereich wurde von 70 auf 170 Zeichen erweitert und erscheint jetzt direkt unter dem Timeline und Profil Foto.

4. Mehr Links
Links in der Biografie, Beschreibung etc. werden jetzt automatisch zu Hyperlinks

5. Veränderung der Post Daten
Solange die Timeline noch nicht online geschaltet ist, kann man noch das Datum einzelner Posts verändern, einfach auf den Post gehen, auf „Edit“ und „Change Date“

6. Highlighting und Pinning
Man kann jetzt Posts einerseits Highlighten, indem man sie auf zwei Spalten Breite erweitert oder auch ältere Posts durch „Pin to top“ im Bearbeiten Menü ganz nach oben schieben.

7. Anzeigen von Third Party App und Fan Posts
Es gibt jetzt die Möglichkeit, Posts von Third Party Apps und Freunden gruppiert darzustellen

8. Nachrichten
Ein sehr praktisches neues Feature ist, dass man jetzt direkt Nachrichten seiner Fans bekommen kann, eine sehr hilfreiche Funktion in der direkten Kommunikation

9. Freunden empfehlen
Auch lässt sich jetzt im Backend seine Seiten einfach seinen Freunden empfehlen…

10. Neue, verbesserte INSIGHTS
Die Insights geben jetzt mehr Informationen preis, u.a. von wo neue „Likes“ kommen und eine verbesserte Darstellung der Performance und Viralität einzelner Posts…

11. Apps und Tabs
Wie schon erwähnt, gibt es die Gating Pages nicht mehr. Es lassen sich jetzt 12 verschiedene Tab auswählen, wobei nur 2-3 angezeigt werden.

Die einschlägigen Firmen wie Reverbnation, Rootmusic und Fanbridge haben schon verkündet, ihre Produkte dem neuen Timelinedesign -funktion anzupassen…

Also los: Testen und probieren!

Jan 172012
 

Die Debatte ist eigentlich nicht neu, zumal Spotify, Deezer, Simfy etc. schon seit einer ganzen Weile in Europa am Start sind (Spotify zwar noch nicht in Deutschland, aber nach dem Launch von Deezer nur noch eine Frage der Zeit). Doch nichts hat die Debatte so angeheizt, wie der US Launch von Spotify und die damit verbundenen Gerüchte, dass Künstler wie Coldplay, Black Keys und Adele ihre aktuellen Alben nicht auf Streaming Services stellen, um ihre Album Verkäufe nicht zu gefährden… Natürlich steht es jedem Künstler frei, seine Alben dort zu veröffentlichen bzw. zurückzuhalten wo er möchte. Aber für wen macht das eigentlich Sinn? Vielleicht muss man ein Coldplay sein: Die Nummer 5 der Album Charts (Coldplay) in den US letzte Woche hat  weniger als 30.000 Einheiten verkauft, also wie lange sollte man ein Album zurückhalten, bevor man es auf Streaming Services veröffentlicht? Fakt ist, dass es sich sicher ändern wird, wenn Streaming Services größere Marktanteile erreichen werden.

Für „große“ Bands ist es eine einfache Rechnung: Wie lange kann ich ein Album zurückhalten, bis es an die Hauptkäufer abverkauft, bevor ich es (bspw. durch Streaming Services) einer größeren Masse zur Verfügung stelle, um bspw. meinen bekanntheitsgrad zu erhöhen, meine Tourdates promote etc. Oder genauer: Wieviel Alben muss ich digital + physikal verkaufen, um das investierte Geld für die Produktion und das Marketing wieder zu recoupen, idealerweise in den ersten Wochen nach Releasedate, bevor ich es auf Streamingservices stelle. Das wäre dann bspw. Teil einer Strategie, wo ich den ersten Teaser Track zwei Monate vor VÖ als Free Download anbiete, gefolgt von einer Single mit Video einen Monate vor Album VÖ, den exlkusiven Album Stream eine Woche vor VÖ und das Liveschalten auf Streaming Services vier Wochen nach Album VÖ.

Das impliziert allerdings drei Dinge: 1. Der Glaube an die Kanibalisierung der Downloads- und CD Verkäufe durch Streaming Services und 2. Der Glaube daran, dass die Fans das CD Album eher kaufen, wenn sie es nicht vorher anhören können 3. Das Vertrauen, dass die Nachfrage stark genug ist bzw. einen kritischen Punkt erreicht hat, um auf eine größere Reichweite von (Free) Streaming Services zu verzichten.

Gut, sicherlich macht eine Zurückhaltungsstrategie für einige Künstler Sinn, insbesondere im Chart Bereich. Jedoch muss sich jeder Gedanken machen, wo ein Album hinsichtlich der drei o.g. Punkte steht. Unter Umständen lässt ein Album viel höhere Verkäufe zu, wenn es von mehr Leuten gehört wird. Alternativ zum späteren Release gibt es auch die Möglichkeit, weniger Tracks zu veröffentlichen, was dem Album Konzept natürlich etwas widerspricht. Allerdings sind viele Alben heutzutage eh nicht wirklich ein einheitliches Gesamtkonzept bzw. entscheidet der Konsument, welche Tracks er überhaupt haben möchte (schaut man sich einmal Verkäufe auf iTunes an, mag es u.U. verblüffend sein, wie wenig teilweise Alben im Vergleich zu Einzeltracks gekauft werden. Und der Konsument bzw. insb. der Fan möchte vielleicht das Album vorher streamen, bevor er es sich „kauft“. Der im Musik Marketing hochstilisierte „hardcore Fan“ ist unter Umständen verärgert, wenn man ihn einschränkt in der Art, wie er Musik entdecken kann, insbesondere, weil die Gründe für eine Selektion der Outlets in Hinblick auf Streaming Services stark wirtschaftlichen Charakter haben. Und das können sich nicht viele Künstler leisten.

Wo wird das hinführen? Vielleicht stellt man sich diese Fragen in ein paar Jahren nicht mehr, da die Unterscheidung des Formats obsolet ist oder die Strategien sind weitaus ausdifferenzierter als heute. Wie findet man es heraus? Indem man verschiedene Strategien testet und die (vorerst) beste für sich findet…

 

 


Jan 032012
 
Zum Beginn des Jahres ein schöne Präsentation mit 101 Tips für eine verbesserte Fan Interaktion erstellt von der Kollegin und Digital Music Business Expertin Leena Sowambur . Das Sampler Tipsheet gibt Praxistips zur sofortigen Umsetzung aus den Bereichen Social, Kommunikation, Fanbase, Community, Content, Partnerschaften und Cool Surprises. Leena arbeitet an einem Buch, was Anfang Februar veröffentlicht wird. Mehr Infos und das gesamte Ebook nach Angabe der email Adresse auf www.leenasowambur.com/freebies.html
Viel Spass damit:
Nov 222011
 

Midem hat ein Crowdsourcing Video gedreht, in dem sie Künstler, Manager und Musikindustrie Experten gefragt haben, „Warum Direkt to Fan?“
Die Antworten zeigen, dass wenigstens für die Befragten, das dies der Weg ist, wo es lang geht…

Die wichtigsten Aussagen in Kürze:

Künstler:

Ed O’Brien, Radiohead: Die wichtigste Beziehung ist die zwischen Band und den Menschen, die die Band lieben. Und wir haben die wundervolle Möglichkeit, das zu erreichen: durch das Web.

00:22 Zoe Keating: Es ist möglicherweise die einzige Möglichkeit, wie ein experimentieller Künslter wie ich erfolgreich sein kann. Weil niemand zwischen mir und dem steht, die einzigen Entscheidungen, sind die des Künstlers.

00:57 Gold Motel (Greta Morgan & Dan Duszynski): Als Musikliebhaber wissen wir, wie toll es ist, denjenigen zu treffen, den wir lieben. Jetzt, wo wir in einer Band sind, wissen wir zu schätzen, mit denen in Verbindung zu treten, die daran interessiert sind.

01:19 Michelle Phelan, Carosel: Ich möchte eine persönliche Beziehung zu meinen Fans haben. Ich rede mit ihnen, ich beantworte jede Nachricht. Die Leute scheinen eine authentische Erfahrung zu wollen, ich freue mich, diesen bedarf zu erfüllen. Mein persönliches Facebook Profil ist offen für alle.

01:41 Sydney Wayser: Immer mehr Künstler scheinen herauszufinden, was sie sagen möchten und wie sie das ihren Fans mittleilen wollen und ich bin neugierig, was das alles sein wird!

MANAGER

02:25 Emily Gonneau, Unicum Music (OK Go (EU), Carosel, Emilie Chick): Es wird langsam Zeit, dass Künstler in das Zentrum des Musik Business treten. So viele Künstler wurden durch D2F befähigt selbst zu entscheiden, was sie wann und wie ausdrücken wollen, sdoass wir als Partner und einfach nur auf deren vision fokussieren und den Aufgabe erfüllen können.

02:56 Emily White, Whitesmith Entertainment (Brendan Benson, Gold Motel, Sydney Wayser, Urge Overkill): D2F ist wichtig als der Weg, um Musik vom Künstler zum Fan zu bringen. Anstatt sich auf teure Radio Promo Teams und Promoter zu verlassen, können wir Fans emailen und sie um einen „Tweet“ oder „Like“ für einen Free Track bitten. Auf diesem Weg bekommen wir ihre Kontaktinfos und bleiben immer mit ihnen im Kontakt, idealerweise die ganze Karieere des Musikers lang…

EXPERTEN

03:31 Sam McGregor, Good Lizard Media: D2F ermöglicht Künstlern ihr Verkaufsmodell so anzupassen, dass es genau auf ihre Fans zugeschnitten ist und das führt zu einer langfristigen und profitableren Bindung.

03:52 David Riley, Good Lizard Media: D2F ist mehr als ein weiteres Einkommenmodell für Künstler. Es ist ein Model, was die Fansbase sowohl aktiviert als auch entwickelt. So kannst du deine Produkte der Fanbase geben, die sie auch kaufen möchte und dadurch wird eine engere Beziehung zwischen Fan und Künstler aufgebaut. Das ist mehr als nur eine CD in einem Laden zu verkaufen…

04:19 Martin Frascogna, DIY Künstler Anwalt: Fans brauchen nicht zwangsweise den alten Marketing Plan, der auf die Masse abzielt. D2F hat es den Künstlern nicht nur erlaubt, das alte konformistische System zu umgehen, es erlaubt ihnen auch ein organisch wachsendes Geschäft zu entwickeln, das sich ihren und den Bedürfnisssen der Fans anpasst.

Soweit die Statements. Sicherlich ist dieser Clip recht einseitig und zielt auf etabliertere Künstler ab, die schon eine Marketing Maschinerie durchlaufen haben, aber auch für weniger etablierte Künstler schein D2F ein Kanal zu sein, der, wenn auch nicht ausschließlich, ein wichtige Rolle im Musikmarketing spielen wird.

Aug 082011
 

Facebook hat gerade einen 40 Seitigen Social Media Marketing Ratgeber für Bands und Musiker herausgegeben, der sich mit den wichtigsten Aspekten des Musik Marketings auf Facebook auseinandersetzt. Von der Erstellung der Fanpage, über der Integration auf der Website und sämtlichen Social Media Integration Tools bis hin zu den Analytics Funktionen. Ein MUST READ auch für Profis in diesem Bereich. Nicht nur für Musiker sondern auch für Brands und Institutionen …

DOWNLOAD FACEBOOK MUSIKER & BAND RATGEBER (PDF)

Musiker Facebook Guide auf www.scribd.com

Apr 242011
 

Strategien für Facebook Kommunikation gibt es viele, der Bereich ist immer noch sehr neu und noch nicht wirklich empirisch erfasst. Nun hat Buddy Media eine Untersuchung gemacht und analysiert, welche Posts auf Facebook die meisten und intensivsten Interaktionen hervorrufen. Grundsätzlich sollte man erwägen an welchen Tag und zu welcher Zeit man welche Inhalte postet.
Firmen, die Inhalte außerhalb der normalen Bürozeiten posten, sehen schonmal Steigerungen der Fan Interaktionen von 20% gegenüber dem Durchschnitt.
Buddy Media haben in ihrer Untersuchung Postet und Interaktionsraten von über 200 Kunden über zwei Wochen im Januar und Februar 2010 untersucht. Sie haben dabei „Comments“ und „Likes“ gemessen und die Größe der Fanbase mit einbezogen.

60% der untersuchten Postings wurden zwischen 10 Uhr und 16 Uhr gepostet. Nichtdestotrotz loggen sich viele Facebook User vor oder nach ihrer Arbeit ein und ihr Interaktion mit Firmen Posts ist in diesen Zeiten auch höher.
Nach Tagen gesehen zeigt sich, daß Posts am Donnerstag und Freitag zu bis zu 18% höheren Interaktionsraten führen verglichen zu anderen Tagen der Woche.
Aber das soll nicht heißen, dass man nur an diesen Tagen posten sollte. Es geht bei Facebook vor allem auch um eine regelmäßige Kommunikation mit der Zielgruppe, das kann schonmal mehrere Posts pro Tag bedeuten um einen konsistenten Kommunikationfluß zu erreichen.

Neben dem Zeitpunkt spielt aber auch der gepostete Inhalt eine große Rolle. Buddy Media fand heraus, je kürzer desto besser. Posts mit 80 Zeichen oder weniger hatten eine 27% höhere Interaktionsrate. Bestimmte Worte rufen eine Interaktion hervor, insbesondere solche, die Aufforderungen zum „Like“, „Post“, „Nimm Teil“ und „kommentiere“ beeinhalten oder auch solche, die mit einer Frage enden.