Aug 212014
 

Georiot Ist ein link shortener der besonderen Art. Er generiert aus Kauflinks für Amazon und itunes globale links, die in jedem Land funktionieren. Neben dem Vorteil nur einen (Pre-)Order link für die ganze Welt zu haben, bietet Georiot noch allerlei Analysetools, bis hin zur Messung von Konversionsraten.
Nun haben die Leute von Georiot eine schöne Infografik veröffentlicht, die sich damit beschäftigt, wann Kauflinks am meisten geklickt werden im Kaufzyklus einer Musikveröfentlichung, und woher die Klicks kommen, bezogen auf die Perioden vor dem Veröffentlichungstermin, in der VÖ woche und die Zeit danach. Interessant auch die Zitate der Musikexperten.  Aber seht selbst (als pdf zum download hier)
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Mai 252013
 

Mit dem Einzug des E-commerce in die Vertriebsstrukturen von Labels und die Direct to Fan Maßnahmen von Künstlern bieten sich Musikern und Musikunternehmen heute weitreichende vom klassischen Handel losgelöste Absatzstrukturen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr spannend sein kann, diese Kanäle auszubauen, da man sich dort nicht mehr auf die Black Box  „klassischer Vertrieb“ verlassen muss, sondern direkt die Erfolge seines Engagements sieht.

In meiner beruflichen Tätigkeit legen wir in den letzten Jahren einen immer stärkeren Fokus auf Label Webshops und bei größeren Künstler auch Artist Webshops mit Produkten, die neben dem klassischen Tonträger auch Merchandise oder limitierte Fan Packages beeinhalten. Technisch setzen wir dort als Plattform typische DTF Widget Lösungen wie TOSPIN, Whitelabel Solutions wie SHOPIFY, aber auch größere Lösungen auf  MAGENTO Basis ein.

Der Aufbau einer Fanbase bzw. potentiellen Käufer Datenbank steht bei unseren E-Commerce Projekten immer an erster Stelle, da dies die langwierigste und auch elementarste Aktion in diesem Prozess darstellt. Wenn erstmal eine solide Basis an potentiellen Kunden aufgebaut ist, ist die Strukturierung und Optimierung des Shops ein weiterer wichtiger Aspekt. Da ich regelmäßig das Magazin Internethandel.de bekomme, bin ich in diesem Monat auf einen interessanten Artikel zum Thema Webshop und insb. Produktseiten Optimierung gestoßen. Bei vielen Kampagnen, gerade mit geringerem Budget stellt die Produktseite im Webshop gleichzeitig die Langingpage für Social Media Aktionen und Banner Advertising dar. Um so wichtiger diese auf Konversion hin zu optimieren. Dies kann Dinge wie optimierte Abbildungen, Videos, eine verbesserte Navigation, einen eindeutigen sog. „Call to action“, Cross- und Up Selling Massnahmen, Social Media Sharing aber auch Vertrauensbildene Massnahmen beeinhalten. Eine solche Conversion Optimierung ist sicherlich komplex  und kann sehr umfangreich sein, bietet aber ein großes Potential durch einen direkten Effekt auf die Sales. Eine Professionalisierung hat hier auch für kleinere Musikunternehmen und Künstler signifikante Auswirkungen auf die verkauften Tonträger, Downloads oder sonstige Artikel aus dem Bereich.

Eine Leseprobe des Artikels findet sich hier: www.internethandel.de/leseprobe-Conversion-Rate-Umsatzbooster-fuer-Produktseiten-201305.html

 

 

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Dez 022012
 

Bundesweit sind in der Musikindustrie offiziell etwa 700 Unternehmen tätig, neben den drei großen Majorlabeln sind das ca. 350 Independent Labels. Dazu kommen noch Firmen, die nicht direkt mit der Produktion und Vertrieb von Musikstücken zu tun haben, wie z.B. Clubs, Medien aber auch Kanzleien und Softwareunternehmen.

Was bisher der Einstieg in die Musikindustrie meist über ein Praktikum möglich, werden mittlerweile auch hier Experten händeringend gesucht, der stetige Umbruch der Branche, die Ausrichtung auf digitale Auswertungsformen verlangen nach professionellen Personal. Während hier in Berlin mit der vitalen Startupszene händeringend nach Angestellten im IT und Marketing Bereich gesucht wird, sind die Stellenangebote im Musikbereich immer noch sehr rar. Wenn dann mal eine Stellenanzeige online geht, ist der Ansturm groß. Die Ansprüche an die Kandidaten sind hoch, Erfahrung muss da sein, die Musikindustrie tickt immer noch anders als andere Branchen, zu komplex ist die moderne Rechteauswertung, die zahlreichen Vertriebskanäle, die Beziehung zu den Stake- und Shareholdern. Und Posititionen wie A&R, International Sales,Produktmanager und Lizenzmanager  sind inhaltlich oftmal sehr speziell.

Aber wie sieht es mit dm Gehalt eigentlich aus? Grundsätzlich heißt es ja, dass das Gehaltsniveau im Musikbereich merklich niedriger ist, als in der „freien Wirtschaft“, sozusagen als Ausgleich für ein interessantes Arbeitsfeld mit viel Musik, für Leute, bei denen Musik zum Leben gehört.

Aber wie hoch sind die Gehälter in der Musikbranche? Gerade in Deutschland sind Gehälter nicht sehr offen, niemand spricht gerne darüber, in vielen Firmen ist das reden über das Gehalt ein Tabu. Anders in den USA, wo das ehrwürdige Berkely College of Music nun einen Gehaltsspiegel herausgebracht hat über Jobs, deren Gehaltsspannen und Besonderheiten, aus alle Bereichen der Musikwirtschaft.Ratgeber zu Gehältern in der Musikindustrie und bei Plattenfirmen

Nun lässt sich der Gehaltsspiegel nicht 1:1 auf den deutschen Musikmarkt übertragen, aber gibt sicherlich eine ganz gute Basis für eine Einschätzung potentieller Gehaltsstufen und auch einen Überblick über potentielle Positionen.

Der gesamte Bericht findet ihr hier als PDF:

 

Atuelle Jobs in der Musikbranche gibt es hier:


Jobs von Indeed


 

Apr 222012
 

Unbestritten ist Social Media ein wichtiger Kanal umd als Künstler und Label mit seinen Fans zu kommunizieren, aber dennoch kommt man um eine eigene Weeseite als Hub für potentielle Fans und Kunden und als direkter Promo- und Absatzkanal nicht umhin. Das wird leider immer noch und auch wieder unterschätzt und viele Musiker konzentrieren sich lieber auf andere Dinge. Die Firma getsharesquare.com hat im Zuge des SXSW Festivals 1700 Musiker Webseiten hinsichtlich der verwendeten Technologen untersucht, insbesondere in Hinblick auf die immer weiter verbreitete mobile Nutzung. Die steigenden Absatzahlen vom Iphone, die rasante Ausbreitung von Android und der launch des Windows 8 mobile verbunden mit sinkenden Preisen von mobilen Datenverträgen, geben einen Hinweis, wo die User in Zukunft vermehrt im Internet surfen werden.

Die Ergebnisse sind ernüchternd: Ein Drittel aller Seiten nutzen maßgeblich Flash, was auf IOS nicht läuft, 90% der Seiten erkennen keine mobilen Browser und es gab sogar 100 Seiten, die noch Framesets verwenden und damit Mobile und Suchmaschinen das Lesen schwer machen. Knapp ein Drittel aller Seiten lassen sich ohne zoomen mobile nicht lesen und links und Buttons sind zu klein, um sie anzuklicken.

Weitere Ergebnisse hier in der Infografik:

Okt 272011
 

Mit der Ankündigung der  Timeline hat Facebook sicherlich den Social Media Marktdurchgerüttelt, sodass auch Google+ gleich nachziehen möchte.Doch bevor die timeline richtig online gegangen ist, gibt es schon die ersten Spekulationen, was das für das Social Media Marketing bedeuten kann. Denn was für einzelnen User alles möglich sein wird, von sich preiszugeben, wird für Bands, Musiker und auch Firmen ganz neue Möglichkeiten bieten. Auf Mashable ist ein schöner Post aufgetaucht, der schonmal einen (spekulativen) Ausblick darauf gibt, was an Herausforderungen und Möglichkeiten auf uns zukommen wird.

Keines der besipiele unen ist zwar real oder gar offiziell, aber es gibt schonmal einen mehr oder weniger realistischen Einblick auf die Zukunft der Timeline im Social Media Marketing. Böse Zungen behaupten, dass sich Facebook damit optisch dem Erzfeind Myspace immer näher kommt…

 

 

Okt 252011
 

Die diesmonatige Ausgabe von internethandel.de beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Selbstständigkeit im Onlinehandel“. In 10 Schritten wird im Titelthema auf alle Facetten der Exzitenzgründung im E-Commerce eingegangen. Angefangen mit einer persönlichen Selbsteinschätzung geht es gleich zu der Ideenfindung bei der Entwicklung einer Geschäftsidee und deren kritische Überprüfung. Dieser Punkt entscheidet schon frühzeitig und oft über Erfolg bzw. Misserfolg einer erfolgreichen Unternehmung. Nach der Entscheidung über haupt- oder nebenberuflicher Tätigkeit geht es um die Art der Warenabwicklung, eigenes Lager vs. DropShipping.
Darauf folgt die Frage nach der Wahl des Onlineshops, die Auswahl an Servicelösungen, Softwarepaketen zur Eigeninstallation bis hin zur eigenen Programmierung ist groß und will wohl überlegt sein. Wenn das alles steht, ist das Vertriebskonzept an der Reihe, denn gefunden werden ist das A&O. Neben dem eigenen Onlineshop bietet sich gerade anfangs auch die Möglichkeit bei amazon, ebay und Co anzudocken. F- und M- Commerce sind weitere Kanäle, die eine immer wichtigere rolle spielen werden.
Nach der Klärung von rechtlichen, steuerlichen und versicherungstechnischen Aspekten geht es an die Planung von Marketing- und Werbemaßnahmen incl. SEO.  Im letzten Schritt vor der eigentlichen Gründung beleuchtet der Artikel die Entwicklung des Businessplanes und damit die Planung von Gewinnprognosen und nötigen Investitionen. Die natürlich wichtige Frage der Finanzierung schließt sich an.

Alles in allem ein guter Ratgeber für alle, die sich mit e-commerce beschäftigen wollen. Abgerundet wird der Artikel noch mit Checklisten und einigen interessanten Praxistips.

Weitere Heftthemen sind Social Media Automatisierung, Webmonitoring für KMUs, Fallbeispiele, Branchentermine und vieles mehr.

Eine Leseprobe gibt es hier: http://www.internethandel.de/inhalt/Ratgeber-Existenzgruendung-Onlinehandel

 

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Sep 292011
 

Die Agentur Good Lizard Media hat zum Start der Reihe „Kosten von Direct to fan Kampagnen“ ein Whitepaper auf dem Midem Blogveröffentlicht, was sich mit dem Aspekt beschäftigt, welche Rolle Social Media in Bezug auf Direkt to Fan für die Musik Industrie spielt:
1. Was ist „Direct to Fan (DTF)“, 2. Wo findet „Direct to Fan (DTF)“ statt, 3. Was initiiert DTF? und 4. Wer verdient daran?

Interessant ist die Liste der wichtigsten „drivers“, von den beiden wichtigsten „Live Shows“, über „Album Veröffentlichung“ bis hin zu „limitieren Auflagen“.

Interessant ist die Grafik, die versucht die Anzahl der Fans in Zusammenhang mit dem Umsatz durch DTF zu bringen. Sie zeigt ganz anschaulich, das die Anzahl der Fans offensichtlich keinen direkten Einfluss auf den erzielten Umsatz hat (ähnlich wie die „views“ bei Online Videos beschrieben in diesem Post über den Einfluss von Musikvideo Konsum auf den Umsatz.
Auch hier (daher auch Live Shows an erster Stelle der DTF – Driver) geht es um Gefühl, Nähe und vor allem Involvement des Fans, was zu DTF Umnsätzen führt.

Das gesamte Whitepaper findet ihr gleich hier auf Slideshare:

Sep 212011
 

Social Media Marketing ist in aller Munde und darf heutzutage in keinem Marketing Konzept mehr fehlen. Allein in Deutschland sind mittlerweile 20 Millionen Menschen bei dem größten Netzwerk Facebook angemeldet, wobei mehr als 90 % davon in der Altersgruppe der 14-49 Jährigen angesiedelt ist. Wie schon in meinen vorherigen Posts beschrieben, spielt der ROI (Return On Investment) eine immer wichtigere Rolle und Social Media wird mittlerweile auch als Absatzkanal für Produkte im e-commerce genutzt. F-Commerce steht hierbei als Synonym für solche e-commerce Aktivitäten im Social Web.
Anders als im herkömmlichen E-Commerce, wo Aktivitäten und Kampagnen mittlerweile fast automatisiert geplant werden und anhand von definierten KPIs optimiert werden, ist dieser Bereich im Social Web sicherlich vielschichtiger und birgt einige Stolperstellen, aber auch hohes virales Potential.
Das Online Magazin Internethandel hat in der aktuellen Ausgabe das Titelthema . Es werden neben den Grundlagen alle wichtige Aspekte des Facebook Marketings vorgestellt, wie man Gruppen und Fanpages zur Leadgenerierung nutzt, seine Postings zeitlich plant, Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufbaut, Facebook Shops einbindet, Anzeigen und sponsored Posts schaltet und gibt zusätzlich Tips zur Fehlervermeidung in sozialen Kampagnen. Alles in allem ein guter Leitfaden für alle, die Facebook als zusätzlichen Vertriebskanal nutzen möchten.

Mrz 132011
 

Onlinewerbung boomt und auch im Medien- und Musikmarketing spielt Onlinewerbung eine immer größere Rolle. Aber Werbung macht nur Sinn, wenn sie zielgerichtet und wirksam ist. Wirksam im Hinblick auf die Werbeziele und die Konversion die erreicht werden soll. Wenn man sich die Bannerwerbelandschaft für Musikprodukte anschaut und analysiert, mit welchem „Call to Action“ Labels und Künstler ihre Anzeigen und Buttons gestalten, so findet man Banner, die eine simple Information a la „Jetzt erhältlich“, oder „Download on Beatport“ oder auch gar keine Kaufaufforderung enthalten. Die US Agentur „Amp Music Marketing„, die viele Künstlerwebseiten und Musik Kampagen gestaltet, hat eine Testreihe mit Hilfe des A/B Testing tools Optimizely gestartet und untersucht, welcher „Call to Action“ die höchste Konversionsrate erzielt.

Sie untersuchten Kauf Buttons, die mit „Get the album“, „Download the album“ und „Buy the album“ bezeichnet waren.
Sie testenten die Buttons auf vier verschiedenen Websites von sehr unterschiedlichen Künstlers und auch verschiedene Arten von Buttons. Zum Beispiel waren auf einer Seite die drei Variationen auf großen Buttons, die zum Künstlershop linken und auf einer anderen einfach als Textlinks gestaltet, die zu itunes linken.

Die Resultate des Experiments

Trotz der sehr unterschiedlichen Gestaltung und Zielseiten, waren die Resultate des Testings sehr konstistent.
Und sie waren nicht nur konsistent, sondern auch sehr überraschend.
Man hätte erwarten können, dass der Term „Buy the album“ am schlechtesten abschneidet, weil er ohne Umschweife eien Kaufprozess ankündigt und das die User eigentlich erstmal skeptisch sind, und sich nicht gleich zu einem Kauf bewegen lassen wollen. Aber das genaue Gegenteil war der Fall.

“Get The Album” war der am schlechtesten performende Term mit einer durchschnittlichen Klickrate (CTR) von 5.9% .

“Download The Album” performte etwas besser mit einer CTR von 6.3%, was 6% mehr Klicks als bei “Get” bedeutet.

Der am besten performende Term war “Buy The Album” mit einer eindrucksvollen CTR von 10.9%. Das sind 73% mehr Klicks als bei “Download” und 84% mehr als bei “Get”.

Wenn man jetzt bedenkt, dass ein einzelnes Wort die Verkäufe in einem Online Shop um 50% erhöhen kann, ist das schon bemerkenwert. Weil das Experiment mit einer großen Anzahl von Fans auf vielen Websites gestestet wurde, kann man davon ausgehen, dass die Daten valide sind und diese Erkenntnisse angewendet werden können.

A/B Testing in der Praxis

Neben der Erkenntniss, welcher Call to Action am besten performt, zeigt diese Experiment noch etwas sehr deutlich. Durch Testen von Werbemassnahmen, und sei es auch nur ein Wort, lassen sich erhebliche Umsatz Steigerungen erreichen. Und das Gute ist, dass dieser Bereich längst nicht mehr so komplex ist, wie er noch vor ein, zwei Jahren war. Es gibt heute zahlreiche Tools, mit denen man solche Test durchführen kann.

Als erstes würde ich das Tool Optimizely empfehlen, das auch hier verwendet wurde. Es bietet relativ schnell die Möglichkeit auch komplexere Szenarien zu testen, wobei man nur einen kleinen Code Schnipsel in die zu testene Website einfügen muss.
Das smarte an diesem Tool ist, dass man die Variationen per Drag und Drop und einfacher direkter Änderung in einem grafischen WYSIWYG Editor ändern kann. Es bietet mit einem flexiblen Preismodell ab 19$ / Monat, die Möglichkeit, sehr kostengünstig und effektiv ins A/B Testing einzusteigen incl. einer Google Analytics Integration.

Google selbst bietet natürlich auch ein Tool an, den Google Website Optimizer:

Es ist ein sehr popläres Tool, mit dem man sehr einfache A/B Tests aber auch komplexere Multi Variablen Test durchführen kann. Anders als bei Optimizely müssen herbei natürlich die einzelnen Variationsseiten gebaut werden und jeweils der Code snippet eingefügt werden.

Google Website Optimizer läßt sich auch in andere Google Tools integrieren und verfügt über eineDokumentation und zahlreichen Tutorials.

Feb 282011
 

Dieser Beitrag basiert auf einem Guest Post im New Music Think Tank von Jon Ostrow von MicControl, einer Music Blogging Community.

Die „Single“ ist seit jeher ein wichtiges Tool in der Musikvermarktung, früher natürlcih auf Vinyl, aber heutzutage hauptsächlich im digital Format und ist dabei wichtig wie eh und jeh.
Dabei ist hat sich die Single zu einem vielseitigen Marketing Tool entwickelt, was auch verschiedene Anforderungen erfüllen und Marketing Ziele haben kann:

1) Die „Radio Single“
Ziel ist Reichweite, typischerweise Radiofroundlich etwas kürzer als das Orginal (ca. 3 Minuten) und dient eher dazu, sich beim Hörer zu verankern. Wenn der Song (und der Artist) nach dem Play im Ohr bleibt, ist das Ziel erfüllt…
Die „Radio Single“ sollte jede band im Demo Package haben und der Focus im Press Kit bzw EPK sein.

2) Die „Street Single“:
Während die Radio Single die Reichweite erweitern soll, dient die Street Single dazu, die bestehenden Fans anzusprechen. Diese Singles haben oftmals weniger den Pop Charakter sondern sollen vielmehr die muskalischen Skills des Künstlers zeigen und den Fans etwas mehr Tiefe bieten.
Wenn du die Fähigkeit hast, eine wirkliche Sololeistung hinzulegen oder ein paar heiße Lyrics zu zeigen hast, ist das das Format der Wahl für deine Fans. Der virale Effekt steht auch hier im Vordergrund. Oftmal bietet sich an, die Street Single als zentrales Tool zur Rekrutierung eines Onlien Street Team zu verwenden.

3) Die „iTunes Bonus Single“, der Bonus Track :
Diese Art der Single ist ein klares Sales tool. Dieser Single track, auch der exlcuive Track genannt, ist meistens ein live Track, ein exclusiver Remix, eine alternative Verion oder ein unveröffentlichter Track.
Die Idee ist hierbei, den Fans ewas Wertvolles anzubieten, dass sie mit dem Album Kauf erwerben können und nur auf itunes (bzw. auch auf einen anderen Store) finden können. Man sollte nur vermeiden, in mehreren Stores jeweils ein unerschiedliches Bonus Track Produkt anzubieten, weil das den Konsumenten verwirren kann, er kann das Gefühl bekommen, nie das komplette Album zu kaufen.

4) Die „Free Download Single“:
Die „Free Download Single“ kann af verschieden Arten verwendet werden. In jedem Fall werden diese Gratis Downloads als Incentive für den Fan Support oder das Fan Involvement verwendet und sind fast immer ein virales Tool. Meist werden sie im Austausch für eine e-mail Adresse (data Capture) oder auch als „instant Track download“ für ein Album Pre-order sein. Mit Services wie „tweet for a track oder Cashmusic können Musiker / Labels ihren Fans tracks im Austausch für virale Verbreitung anbieten.

5) Die „Leaked Single“:
Der leaked Track dient dazu, einen Internet Buzz zu kreieren, indem Fans etwas geboten wird, dass die Aura des Verbotenen umgibt. Und sich dadurch verbreiten soll.

Die Taktik des Leaks ist nicht so einfach, zum ersten müssen die richtigen Personen bzw. Blogs den leak zuerst bekommen, damit er sich richtig verbreitet und es darf natürlich nicht wie ein offiziell veröffentlichter Track aussehen. Das Timing ist wichtig sowie die Zielgruppe, die den Track verbreiten soll…

6) Die „Virale Video Single“:
Die virale Video Single lässt sich wirklich schwer planen, aber sie hat das Potential, sich sehr weit zu verbreiten. Es hängt natürlich stark vom Video ab, aber wenn die Video Single sich entwickelt, ist sie schnell omnipräsent im Social Web, auf blogs und youtube, da sich Videos so einfach und schnell sharen lassen. Neben dem offiziellen Viral Video sind es oftmals auch Fan Video Remixe, die diese Funktion erfüllen…

7) Die „Remix Single“:
Es gibt zwei wichtige Gründe für eine Remix single. Zum ertsen bieten sie die Möglichkeit, die Musik mit anderen Künstler zu verbinden und demnach die Zielgruppe der Fans und Blogs zu erweitern mit Genres, zu denen man normalerweise wenig Zugang hat. Und zum zweiten bietet es die Möglichkeit, einen populären Song ein zweites Mal zu pushen. Zudem gibt es die Idee, einen eigenen Remix eines anderen Songs zu kreieren. Die Funktion der Zielgruppen Erweiterung ist auch hier gegeben.
Neben dem Promotion Effekt spielt natürlich auch der Verkauf der digital oder auch physikalischen 12″ eine Rolle…