Feb 282011
 

Dieser Beitrag basiert auf einem Guest Post im New Music Think Tank von Jon Ostrow von MicControl, einer Music Blogging Community.

Die „Single“ ist seit jeher ein wichtiges Tool in der Musikvermarktung, früher natürlcih auf Vinyl, aber heutzutage hauptsächlich im digital Format und ist dabei wichtig wie eh und jeh.
Dabei ist hat sich die Single zu einem vielseitigen Marketing Tool entwickelt, was auch verschiedene Anforderungen erfüllen und Marketing Ziele haben kann:

1) Die „Radio Single“
Ziel ist Reichweite, typischerweise Radiofroundlich etwas kürzer als das Orginal (ca. 3 Minuten) und dient eher dazu, sich beim Hörer zu verankern. Wenn der Song (und der Artist) nach dem Play im Ohr bleibt, ist das Ziel erfüllt…
Die „Radio Single“ sollte jede band im Demo Package haben und der Focus im Press Kit bzw EPK sein.

2) Die „Street Single“:
Während die Radio Single die Reichweite erweitern soll, dient die Street Single dazu, die bestehenden Fans anzusprechen. Diese Singles haben oftmals weniger den Pop Charakter sondern sollen vielmehr die muskalischen Skills des Künstlers zeigen und den Fans etwas mehr Tiefe bieten.
Wenn du die Fähigkeit hast, eine wirkliche Sololeistung hinzulegen oder ein paar heiße Lyrics zu zeigen hast, ist das das Format der Wahl für deine Fans. Der virale Effekt steht auch hier im Vordergrund. Oftmal bietet sich an, die Street Single als zentrales Tool zur Rekrutierung eines Onlien Street Team zu verwenden.

3) Die „iTunes Bonus Single“, der Bonus Track :
Diese Art der Single ist ein klares Sales tool. Dieser Single track, auch der exlcuive Track genannt, ist meistens ein live Track, ein exclusiver Remix, eine alternative Verion oder ein unveröffentlichter Track.
Die Idee ist hierbei, den Fans ewas Wertvolles anzubieten, dass sie mit dem Album Kauf erwerben können und nur auf itunes (bzw. auch auf einen anderen Store) finden können. Man sollte nur vermeiden, in mehreren Stores jeweils ein unerschiedliches Bonus Track Produkt anzubieten, weil das den Konsumenten verwirren kann, er kann das Gefühl bekommen, nie das komplette Album zu kaufen.

4) Die „Free Download Single“:
Die „Free Download Single“ kann af verschieden Arten verwendet werden. In jedem Fall werden diese Gratis Downloads als Incentive für den Fan Support oder das Fan Involvement verwendet und sind fast immer ein virales Tool. Meist werden sie im Austausch für eine e-mail Adresse (data Capture) oder auch als „instant Track download“ für ein Album Pre-order sein. Mit Services wie „tweet for a track oder Cashmusic können Musiker / Labels ihren Fans tracks im Austausch für virale Verbreitung anbieten.

5) Die „Leaked Single“:
Der leaked Track dient dazu, einen Internet Buzz zu kreieren, indem Fans etwas geboten wird, dass die Aura des Verbotenen umgibt. Und sich dadurch verbreiten soll.

Die Taktik des Leaks ist nicht so einfach, zum ersten müssen die richtigen Personen bzw. Blogs den leak zuerst bekommen, damit er sich richtig verbreitet und es darf natürlich nicht wie ein offiziell veröffentlichter Track aussehen. Das Timing ist wichtig sowie die Zielgruppe, die den Track verbreiten soll…

6) Die „Virale Video Single“:
Die virale Video Single lässt sich wirklich schwer planen, aber sie hat das Potential, sich sehr weit zu verbreiten. Es hängt natürlich stark vom Video ab, aber wenn die Video Single sich entwickelt, ist sie schnell omnipräsent im Social Web, auf blogs und youtube, da sich Videos so einfach und schnell sharen lassen. Neben dem offiziellen Viral Video sind es oftmals auch Fan Video Remixe, die diese Funktion erfüllen…

7) Die „Remix Single“:
Es gibt zwei wichtige Gründe für eine Remix single. Zum ertsen bieten sie die Möglichkeit, die Musik mit anderen Künstler zu verbinden und demnach die Zielgruppe der Fans und Blogs zu erweitern mit Genres, zu denen man normalerweise wenig Zugang hat. Und zum zweiten bietet es die Möglichkeit, einen populären Song ein zweites Mal zu pushen. Zudem gibt es die Idee, einen eigenen Remix eines anderen Songs zu kreieren. Die Funktion der Zielgruppen Erweiterung ist auch hier gegeben.
Neben dem Promotion Effekt spielt natürlich auch der Verkauf der digital oder auch physikalischen 12″ eine Rolle…

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